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Wie lernt man effektiv Mathe und Physik

Und Deine Argumentation bzgl. Täuschungsversuchen kann ich nicht nachvollziehen. Wenn Du zu der Kategorie "Abschreiber" zählst, dann spielt es keine Rolle, ob Du alleine oder in Lerngruppen lernst.

Nein so meinte ich das nicht. In der Klausur kann man nur schwer abschreiben. Was ich meine ist, dass wenn man in einer Hausaufgabengruppe ist und eine Aufgabe von einem Kommillitonen abschreibt, weil man die Hausaufgabe selber nicht hinbekommen hat, dann lernt man dabei nicht wirklich was, weil man nur dann den Lösungsweg auswendig lernt, aber eben nicht lernt wie man zu der Lösung selber finden kann.

Ich habe Mathe früher immer so gelernt, dass ich mir Matheaufgaben aus Büchern genommen habe und bei jeder SChwierigkeit in die Lösung geschaut habe. So habe ich Schritt für Schritt den Algorithmus für bestimmte Aufgabentypen auswendig gelernt . Ich kannte dann den Lösungsweg. Wenn in der Klausur die Aufgaben verändert wurden und sie von meinem auswendig gelernten Algorithmus abweichten, konnte ich keinen Lösungsweg finden. Man sollte also erst mal alleine Versuchen einen Lösungsweg zu finden bevor man mit einer Gruppe lernt.

Schaut MAl ich habe hier ein Video gefunden über den Physiker Peter Gründberg. Ihm selber ist nichts zugeflogen. Mathe ist eine der wichtigsten Erfindungen des Menschen, aber Pädagogisch ist es eine Katastrophe.

Nobelpreisträger im Gespräch: "Physik kann auch anstrengend sein" | Wissen | ZEIT ONLINE
 
[FONT=&quot]Wie ich das Problem gelöst habe[/FONT][FONT=&quot]
[/FONT]
[FONT=&quot]
Hier ein paar kurze Hinweise die mir geholfen haben:[/FONT]

  • [FONT=&quot]Den Lösungsweg nur zu verstehen ist etwas anderes als die Mathematik, Physik an einer Aufgabe auch anwenden zu können.[/FONT]
  • [FONT=&quot]Daher ist es wichtig sich die Lösung nur in Ausnahmefällen anzuschauen.[/FONT]
  • [FONT=&quot]Immer versuchen die Aufgabe selbstständig zu lösen, ohne dabei in die Lösung zu schauen.[/FONT]
  • [FONT=&quot]Auch verschiedene Lösungwege die falsch sind, dienen der Übung.[/FONT]
  • [FONT=&quot]Nicht frustriert sein wenn man eine Lösung nicht hinbekommt.[/FONT]
  • [FONT=&quot]Ein Hauptproblem für mich war immer in den Klausuren, dass die Klausuraufgaben völlig anders waren als die Hausaufgaben. Meistens fiel ich bei der Klausur durch. Hier ein kurzes Beipiel:[/FONT]
[FONT=&quot]Hausarbeit
[/FONT]
Hausarbeit.jpg
[FONT=&quot] Klausuraufgabe
[/FONT]Klausur.jpg

Wie man sieht muss man bei der Klausuraufgabe noch eine Fallunterscheidung machen. Das hatten wir nicht gehabt. Zumindest für die Erstsemester ist das unfair, da sie Fallunterscheidung nicht kennen. Leider wird das sehr oft an den Unis gemacht. Deshalb ist die Durchfallquote in Mathe auch so hoch.



  • Da in der Klausur oft abgewandelte Aufgaben gestellt werden, die mehrere Lösungsschematas benötigen ist es wichtig, dass man sich komplexe Aufgaben vornimmt indenen verschiedene Lösungsschematas benötigt werden und versucht sie selbstständig zu lösen.
  • Immer logisch denken.
In dem oberen Beispiel benötigt man in der Klausuraufgabe noch zusätzlich zum Limes eine Fallunterscheidung. Insgesamt muss man 9 Fälle unterscheiden.


  • Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Gruppenarbeit, bei der man gemeinsam versucht auf ein Lösungsweg zu kommen. Leider wollen die meisten immer alleine arbeiten. Sucht euch Leute mit denen man zusammenarbeiten kann.
  • Leute die um ein vielfaches besser sind als man selbst sollte man nicht als Gruppenpartner wählen, da man selbst die Aufgaben meistens nicht rechnet.
  • Eine Aufteilung der Aufgaben ist ebenfalls sinnlos, da man sonst lauter Lücken hat, wenn man die Aufgaben nicht nachrechnet. Wobei es auch hier wieder wichtig ist selbstständig auf die Lösung zu kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, es ist nicht wirklich besser geworden. Aber zumindest bin ich nicht der einzige dem das so geht. Ich habe dem Assitenten noch mal gefragt und der meinte halt:

"Entscheidend ist, dass man die Dinge nicht reproduziert sondern dass man einen Lösungsweg entwickeln kann."

Wenn die Uni's sich mal mehr Mühe geben würden, wäre in Mathe die Durchfallrate auch nicht so hoch (50-70%). Ich finde die Unis sollte sich an dem Niveau orientieren, die der Allgemeinen Hochschulreife entspricht und nicht die Latte noch höher hängen. So hätte man zumindest die Chance an die bisherigen Erfahrungen anzuknüpfen, die man in der Schule gemacht hat. Schade dass die meisten Studenten sich dagegen nicht wehren und sich lieber in Demut üben.
 
Ich finde die Unis sollte sich an dem Niveau orientieren, die der Allgemeinen Hochschulreife entspricht und nicht die Latte noch höher hängen. So hätte man zumindest die Chance an die bisherigen Erfahrungen anzuknüpfen, die man in der Schule gemacht hat.

Du bist jetzt aber nicht mehr in der Schule. Du bist an der Uni und du bist dort, um etwas neues zu lernen.
 
Wenn die Uni's sich mal mehr Mühe geben würden, wäre in Mathe die Durchfallrate auch nicht so hoch (50-70%).
dazu sollten sich die schulen vielleicht mehr muehe geben. oder die studenten nicht etwas studieren, was sie nicht hinkriegen.

Ich finde die Unis sollte sich an dem Niveau orientieren, die der Allgemeinen Hochschulreife entspricht und nicht die Latte noch höher hängen.
um himmels willen. die allgemeine hochschulreife sollte sich an dem orientieren, was man an der hochschule braucht, nicht umgekehrt.
 
Wie man Mathe und Physik lernt?
Ganz einfach. Man stellt sich Problemstellungen und löst sie. Hinterher erarbeitet man sich in Büchern die Konventionen und Symbolik.
z.B. habe ich während meiner Schulzeit (6. Klasse) mir die Frage gestellt wie man die Fläche von von Kurven umschlossenen Flächen berechnet. Heraus kam sowas wie die Integralrechnung, nur dass ich eine davon abweichende Symbolik verwendet habe. Hinterher habe ich mir in Büchern angesehen welche Symbolik sich durchgesetzt hat und habe dies nachgearbeitet.
 
Hi,

ich studiere Informatik und habe ähnlich Probleme. Ich habe allerdings mit einigen Leuten gesprochen und habe den Tipp bekommen, auf die "Ideen" hinter den Aufgabenlösungen zu achten. Hinter jeder Aufgabe stecken bestimmte Lösungsideen, die man finden muss. Und das kann man, indem man sich konkrete Beispiele zu der abstrakten Aufgabe überlegt, um das alles nachzuvollziehen.

Ananas - deinen Tipp mit den selbstständigen Lösungen finde ich aber auch nicht schlecht und ich habe auch schön öfter gehört, dass das empfohlen wird. Mein Mathe-Übungsleiter meinte auch "notfalls mehrere Stunden vor die Aufgabe setzen und nur dann in die Musterlösung sehen, wenn es gar nicht mehr geht. Dann aber nur ganz ganz kurz und dann selbst weiter machen." Man soll sich bei den Aufgabenlösungen aber auch das Vorlesungsskript ansehen, weil man ja einen Orientierungspunkt braucht. Einfach so ohne Vorwissen Aufgaben lösen geht ja nicht.

@Landau: Bist du denn Mathematiker/ Physiker? Oder war das nur deine Methode für die Schule?
 
Kann das Problem absolut nachvollziehen. Bin gerade 3 Tage vor meiner 2ten Matheklausur und kann mich absolut nicht zum lernen überwinden. Ich hab heute vllt 2 Std gelernt und gemerkt ich müsste noch mehr tun, aber es geht einfach nicht. Merkt man vorallem daran, dass man im Netz nach Lösungen für die Motivationsprobleme sucht, anstatt zu lernen.

Das betrifft bei mir nur pures Mathe, da ich ständig im Hinterkopf habe, dass ich das nie mehr brauche so speziell und das Computer übernehmen. Versteht mich nicht falsch. Ich finde gerne Problem-Lösungen, aber diese Routinemäßige Rumrechnerei, obwohl man das Prinzip versteht, geht mir gewaltig gegen den Strich. Dabei hatte ich im ABI ne 1,0. Letztes Sem dann ne 4 und jetzt bin ich mir nich mal sicher ob ich bestehe. Sämtliche Anwendungsfächer, die auf Mathe beruhen und (in meinen Augen) richtige Probleme darstellen, die gelöst werden müssen, sind dagegen interessant und da übe ich auch gern(Programmieren). Ja selbst Mathe-Beweiße finde ich interessant aber diese Alogrythmenmäßige Rechnerei, also stupides Aufgabenrechnen, schlimm. Aber ohne das, keine Chance.

Ein Trauerspiel.
Vorallem diese Selbstbelohungssache funktioniert bei mir nicht, da ich mir da etwas vormachen müsste, was ich nicht schaffe.


Musste ich mal loswerden.
 

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