Guten Abend
hmm.....was passiert hinterher......
Du hast nur ein Leben, deine Tochter nur eine Kindheit....
Ich meine, hast du denn ein paar Beweise gesammelt, die man wegen einer GEfahr auf Entführung nutzen könnte?
Lies doch nochmal den Thread von Tyra, ich denke da stehen jede Menge hilfreicher Tipps auch drin was die rechtliche Seite betrifft und von Gast_IM. Thema Gewaltenschutz, Schnellscheidung usw. Strategisch an die Sache herangehen ist hier wirklich ein großes Stichwort. Lass dich nicht von deiner Angst unterkriegen. Du schaffst das. Eigentlich finde ich merkt man dir den Kampfwillen deutlich an in deinen Posts hier. Du hast schon einiges geschafft.
Schau mal, du hast deine Tochter auf deiner Seite. Halte mit ihr zusammen.
Könntest du nicht mit ihr gemeinsam einen Notfallplan absprechen was sie tun könnte wenn er sie wirklich entführen würde? Sie hat doch bereits ein stattliches Alter. Handy damit ihr immer in Kontakt bleiben könnt? Geld damit sie immer und in jedem Falle einen Notfallgroschen dabei hat um einen Weg zu finden um zur Polizei zu gehen.
Ich meine es ist nicht schön wenn man sein Kind mit solchen Themen/Vorsichtsmaßnahmen belastet, das ist mir schon klar. ABER ich für meinen Teil kann ja auch nicht einschätzen wie groß die Gefahr einer Entführung ist. Doch denke ich, man muss in jedem Falle auf die Gefahr, dass das Schlimmste passiert vorbereitet sein.
Vielleicht kann man das mit ihr eher in einem Antwort/Fragespiel durchsprechen. Sie mal fragen, was würdest du machen wenn dieses oder jenes passiert....versuchen sie irgendwie sanft darauf vorzubereiten. Ihr das GEfühl geben, egal was passiert ihr haltet zusammen, du lässt sie nie im Stich. Das würde auch deine Schuldgefühle etwas lindern. Sprich mit ihr und sage ihr, dass dies alles leider auch ein wenig Zeit braucht wenn man es gut vorbereiten will. Und mir geht auch dein Sohn nicht aus dem Kopf....kennst du seine Einstellung? Kannst du mit ihm reden über deine Gefühle...wenigstens ein bisschen...ob er zu dir halten würde?
Was außer der Entführung traust du ihm noch zu? Weißt du, sein Zögern wegen Verlobung und Familie verlassen kann natürlich auch damit zusammenhängen, dass er sich auch gründlich überlegt wie er am besten vorgeht damit er da möglichst ungeschoren davon kommt. Vielleicht handelt er nicht überstürzt sondern einfach nur schlau. Vielleicht will er dir auch kurzfristig das Gefühl geben die Familie und ihr alle halt bedeutet ihm viel. Vielleicht spielt er einfach auch auf Zeit damit er Sachen besser vorbereiten kann. Das weiß man nicht genau was da die wahren Motive sind. ....nur, unterschätzen sollte man ihn nicht. Schon dieser Unterhaltsverzicht spricht für mich irgendwie Bände, dass er sehr wohl vorausdenkt um möglichst wenig Federn lassen zu müssen. Daher, handle schnell aber gut überlegt. Hat denn der Anwalt etwas gesagt zu dem Thema Entführung?
Hast du schon mal probiert mit dem Jugendamt Kontakt aufzunehmen?
Wie meinst du das denn, dass er mit der Verlobung seine Ehre wieder herstellen wollte?
Ach ich stelle dir so viele Fragen auf einmal....ich hoffe du blickst da noch durch...
Ich kann deine Angst schon verstehen, sehr gut verstehen. Das sind entscheidende Schritte im Leben. Aber du weißt, dass es nicht anders geht auch wegen deiner Tochter. Das ist nicht wirklich eine Familie was da auseinanderbricht. Es ist eine Fassade von Familie. Zu einer Familie gehören keine Unterhaltsverzhichterklärungen, kein fremdgehen, keine Unterdrückung der eigenen Frau, kein Sohn der die Mutter bespitzeln soll.....es kann nur besser werden....vielleicht die ersten Momente viel Aufregung, viel Nervenkitzel, viel Unsicheres...aber besser, auf alle Fälle besser.....das regelt sich schon mit der Zeit. Nur der Anfang ist so schwer...
Viele liebe Grüße
Marokko