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Wie könnte man langzeit arbeitslose dazu bekommen wieder Arbeiten zu gehen?

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Ihre individuelle Steuerlast (bezogen auf die Gruppe der unwilligen Erwerbslosen) wiegt wohl nicht schwerer, als der ganze Steuerbetrug und die Steuerverschwendung, der und die überall stattfindet. Durch ihren staatlichen Zuschuss bleiben sie außerdem Konsumenten und somit eine Einnahmequelle für den Handel.
Beides sollte unser Staat bekämpfen. Letztendlich bin ich als Steuerzahler der Dumme, weil ich für die sträfliche Nachlässigkeit des Staates mehr Steuern als nötig zahlen muss.
Der letzte Spruch aus dem Zitat macht mich einfach nur wütend. Dann kann man ja gleich jeden Arbeitnehmer enteignen und das Geld den 10% derjenigen Arbeitslosen schenken, die unseren Sozialstaat gekonnt ausnutzen. Toll, als Dank bringen sie dann unserem Staat mehr Steuern ein, dafür müssen sie belohnt werden . Würg …
 
.

Die Leute noch mehr in den Frust schicken, weil sie nicht klar kommen und sie endgültig kaputt machen? 🤯

Der größte Teil der Langzeitarbeitslosen möchte unbedingt arbeiten. Die machen sowieso schon ehrenamtliche Arbeit. Darunter auch Menschen, die jahrelang einen kranken Angehörigen gepflegt oder/und eine Familie managen.

Gerecht wird es dann, wenn ihr erst mal eure Vorurteile überwindet.
Das bezweifle ich. Ich kenne einige Langzeitarbeitslose, die arbeiten könnten, es sich aber doch recht gemütlich eingerichtet haben. Die Wohnung wird schliesslich bezahlt und sie kommen doch relativ gut zurecht. Arbeitsangebote werden ausgeschlagen, weil es nach 10 Jahren Arbeitslosigkeit eben nicht der erhoffte Bürojob ist, sondern nur ein Job im Einzelhandel oder bei einer Zeitarbeitsfirma oder sonstwo, wo dann erstmal auf Mindestlohnbasis wieder neu angefangen werden müsste.

Und nicht gerade wenige arbeiten nebenbei noch schwarz. Das nur mal am Rande. Die Jobcenter kümmern sich da auch nicht mehr drum und wenn's mal konkreter wird, wird eben schnell mal ne Krankmeldung eingereicht.
 
Das bezweifle ich. Ich kenne einige Langzeitarbeitslose, die arbeiten könnten, es sich aber doch recht gemütlich eingerichtet haben. Die Wohnung wird schliesslich bezahlt und sie kommen doch relativ gut zurecht. Arbeitsangebote werden ausgeschlagen, weil es nach 10 Jahren Arbeitslosigkeit eben nicht der erhoffte Bürojob ist, sondern nur ein Job im Einzelhandel oder bei einer Zeitarbeitsfirma oder sonstwo, wo dann erstmal auf Mindestlohnbasis wieder neu angefangen werden müsste.

Und nicht gerade wenige arbeiten nebenbei noch schwarz. Das nur mal am Rande. Die Jobcenter kümmern sich da auch nicht mehr drum und wenn's mal konkreter wird, wird eben schnell mal ne Krankmeldung eingereicht.
Vielleicht ist es auch regional unterschiedlich.
Ich kenne es nicht, dass man als Arbeitsloser Arbeitsangebote erhält.
Auch Zeitarbeitsfirmen nehmen bei weitem nicht jeden.
Oft hat sich das schon erledigt, wenn man angibt, dass man kein Auto hat.
 
Langzeitarbeitslose bekommen aber gar keinen Mindestlohn. Erst, nachdem sie ein halbes Jahr in einer Firma angestellt sind, haben sie Anspruch auf den Mindestlohn. Und jetzt dürft ihr raten, was ein Arbeitgeber macht, wenn das halbe Jahr fast rum ist. Richtig, sie kündigen dem Arbeitnehmer und stellen einen anderen Langzeitarbeitslosen ein, den sie ausbeuten können. Und da wundert man sich, dass Langzeitarbeitslose auf sowas keine Lust mehr haben? Ernsthaft?
 
Irgendwie immer das Gleiche....

Die Gesellschaft als Sündenbock für jede Art von Fehlverhalten und Fehlentscheidung des Individuums.

Pauschale, "herzliche" Geschichten von Menschen, die so absolut nichts dafür können, dass sie das sind was sie sind...

Alles nur Vorurteile, Hetze, ja sogar gesellschaftlich gewollt...

Ich möchte an dieser Stelle nur mal daran erinnern, dass H4 nur derjenige bekommt, der auch als arbeitsfähig gilt und dass auch sonst hier im großen Umfang nackte Zahlen einfach ignoriert und wegdiskutiert werden.
Da geht jedes Narrativ von den armen, missverstandenen Langzeitarbeitslosen schnell baden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was sicherlich helfen würde wäre Sanktionen aber anders als vorher.
Anstatt 100% zu sanktionieren könnte man stattdessen Gutscheine für Lebensmittel ausgeben.
Miete und so könnte das Amt weiterhin zahlen.
Noch mehr Obdachlose brauchen wir nicht.
Aber wer sich weigert zu arbeiten und es kann.
Soll eben kein bargeld mehr bekommen sondern knall hart Gutscheine bekommen.
Wer dann Zigaretten will muss eben arbeiten gehen.
 
Als Hartz 4 Empfänger gilt man natürlich schon als arbeitsfähig.
Die Frage ist nur gibt es Betriebe die Hartz 4 Empfänger ohne passende Ausbildung, und Kenntnisse einstellen?
Ich kenne es nicht, dass man vom Arbeitsamt zu Vorstellungsgesprächen geschickt wird.
Auch Zeitarbeitsfirmen nehmen nicht jeden.
Ist zumindest meine Erfahrung.
Vielleicht ist das aber regional unterschiedlich.
 
Als Hartz 4 Empfänger gilt man natürlich schon als arbeitsfähig.
Die Frage ist nur gibt es Betriebe die Hartz 4 Empfänger ohne passende Ausbildung, und Kenntnisse einstellen?
Ich kenne es nicht, dass man vom Arbeitsamt zu Vorstellungsgesprächen geschickt wird.
Auch Zeitarbeitsfirmen nehmen nicht jeden.
Ist zumindest meine Erfahrung.
Vielleicht ist das aber regional unterschiedlich.
Aber vielleicht kann ja jemand Betriebe nennen die jeden Hartz 4 Empfänger der sich halbwegs ordentlich benimmt einstellen.
Also nicht auf Noten, Lebenslauf etc achtet.
 
Offene Stellen im März 2022: 838.533
Hartz4 Bezieher im März 2022: 3.585.054
Kinder im Hartz4 Bezug 2020: 1,5 Millionen unter 15 Jahren vor der Erwerbsfähigkeit
ALG1 Bezieher im März 2022: 785.000


Was auffällt ist, dass die Zahlen der Hartz4 Bezieher trotzdem weiter bis 2022 nach unten gingen, obwohl man dazu überging nur noch bis zu 30 % Prozent zu sanktionieren beim Geld.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und nochmal: Arbeitsfähig und erwerbsfähig ist nicht dasselbe! Man bekommt auch als arbeitsunfähige Person HartzIV. Der Übergang von voll erwerbsfähig zu erwerbsunfähig ist zudem fliessend und um als erwerbsunfähig zu gelten, muss man den Kopf heutzutage schon unter dem Arm tragen (davon können besonders psychisch erkrankte/behinderte Menschen ein Lied singen!). Es gibt genügend Langzeitarbeitslose, die nicht Vollzeit arbeiten können und diverse Einschränkungen haben, die die Jobsuche für sie zur aussichtslosen Sache machen. Und diese Einschränkungen haben häufig rein gar nichts mit irgendwelchen etwaigen Fehlentscheidungen oder Fehlverhalten des Langzeitarbeitslosen zu tun.

Sicher gibt es sie, die "faulen und asozialen" Couchpotatos, die einfach nur keinen Bock haben, aber das trifft doch noch lange nicht auf alle Langzeitarbeitslosen zu. Hinter jedem Langzeitarbeitslosen steht ein individuelles Schicksal. Und leider ist es doch meistens so, dass Personaler Langzeitarbeitslosen gar keine Chance geben. Es sei denn, um sie auszubeuten und sie wegzuwerfen, wenn es an der Zeit ist, Mindestlohn zu zahlen. Wie sollen die Leute da denn noch motiviert bleiben? Ich kann nachvollziehen, dass die Motivation dann irgendwann flöten geht und sich Resignation und Verweigerungshaltung breitmachen.

Statt den Leuten den Geldhahn zuzudrehen, wär's meiner Meinung nach sinnvoller, erstmal zu schauen, woran es überhaupt liegt, dass sie arbeitslos sind und sie dann dementsprechend vernünftig zu fördern, statt wild mit der Sanktionspeitsche zu knallen, sie in Sinnlos-Massnahmen zu treiben, von Zeitarbeitsfirmen und Co. ausbeuten zu lassen und sie wie Menschen zweiter Klasse zu behandeln. Warum nicht alles tun, damit aus Arbeitslosen gar nicht erst Langzeitarbeitslose werden? Statt dafür zu sorgen, dass die Arbeitslosen in einen Job kommen, der ihnen zumindest halbwegs Spass macht und sie langfristig in Arbeit zu bringen, geht es nur noch um Schönung der Arbeitslosenzahlen. Ich finde es sinnvoller, wenn man den Arbeitslosen mit Respekt und auf Augenhöhe begegnet und sie fragt, was sie überhaupt wollen und können, man eventuelle Einschränkungen berücksichtigt und auf deren Wünsche - sofern möglich - auch eingeht.
 
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