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Wie ist Euer Verhältnis zu Eurem Bruder/Eurer Schwester?

Ich habe Bruder und Schwester und mit beiden guten Kontakt und wir sprechen über sehr viel, auch was uns betrifft.

Wir wohnen alle ums Eck rum und sehen uns auch regelmäßig.
 
Ich bin das jüngste von 6 Geschwistern und mit Ausnahme meiner ältesten Schwester (lebt im Ausland) sehe ich alle regelmäßig und habe auch einen guten Kontakt mit allen, was man von ihnen untereinander leider nicht sagen kann.
Emotional sowie charakterlich am ähnlichsten bin ich mit meiner nächstälteren Schwester (9 Jahre älter).
 
Ich bin das jüngste von 6 Geschwistern und mit Ausnahme meiner ältesten Schwester (lebt im Ausland) sehe ich alle regelmäßig und habe auch einen guten Kontakt mit allen, was man von ihnen untereinander leider nicht sagen kann.
Emotional sowie charakterlich am ähnlichsten bin ich mit meiner nächstälteren Schwester (9 Jahre älter).

Schön zu hören. Ganz ohne Neid, ich freue mich ebenfalls für Dich.
 
Ich habe eine besondere Beziehung zu meinem Bruder. Meine jüngere schwester habe ich vor mehreren Jahren verloren, diese Tragödie verfolgt mich bis heute.
Obwohl ich und mein Bruder uns sehr gut verstanden haben, hat sich seiner Persönlichkeit stark durch übermäßigen Alkoholkonsum verändert. Er hegt zu dem ernormen Hass auf unsere Eltern. Ich weiß damit nicht umzugehen. Reden bringt nichts, vor allem , wenn er alkoholisiert ist. Er gibt an allem was in unserem (nicht nur seinem ) Leben schiefgelaufen ist unserer Vater und der Mutter Schuld. Manchmal sind es regelrecht Hasstiraden, die ich (wir kommunizieren, wie heute z.b via Skype) nur schwer ertragen kann.
Er hat einen wesentlich schweren Kreuz zu tragen. Ich lebe in Österreich, bin versichert und gesichert, bekomme genug finnanzielle Unterstützung von der Stadt momentan durch meine Erkrankung. Er ist in Weißrussland und auf sich allein gestellt, Alkohol hat ihn verschlungen, er lebt seit fast 20 Jahren zusammen mit meinem schizophrenen , ebenso alkoholkranken Vater.
Von daher, fällz ist mich womöglich wesentlich leichter zu vergeben, als ihn.
Ich wünsche mir, es wäre anders, aber es sitzt so tief in ihm drinne. Immer weniger verstehen wir uns. Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll, wenn wieder eine Hasstirade unseren Eltern gegenüber und der Welt kommt. Er ist verbittert und agressiv. Ich höre ihn zu, und weiß nicht was ich sagen soll. Eine kommunikation auf einer Ebene ist es schon lange nimmer.🙁


Deine Geschichte tut mir sehr leid.

Hast Du schon mal versucht, Deinem Bruder eine Sucht-Therapie nahezulegen?
 
Ich verstehe mich gut mit meinen Geschwistern. Mein Bruder ist 12 Jahre älter als ich, meine Schwester 10 Jahre.

Es war nicht immer so, dass wir uns alle gut verstanden haben. Jetzt mit zunehmenden Alter wird unser Kontakt, auch unsere Gespräche immer intensiver. Das ist etwas, was ich als sehr schön empfinde.

Hey, das klingt gut. Ist wie gesagt nicht selbstverständlich. Halte Deine Lieben so fest Du kannst.
 
Bei mir ist es ganz unterschiedlich.

Ein schlechtes Verhältnis zu meinem 1,5 Jahre jüngeren Bruder, ein sehr gutes und inniges Verhältnis zu meiner deutlich jüngeren Schwester.

Ich bin noch jünger, wohne noch daheim, denke mir aber, dass es vermutlich auch später so bleiben wird. Dass ich und meine Schwester mal ein schlechtes Verhältnis kriegen können, kann ich mir gar nicht vorstellen und würde mich ehr fertig machen.

Ich denke aber, das ist echt in jeder Familie anders. Und nur, weil man eben verwandt ist, dann auf Harmonie an Feiertagen machen, ist anstrengend für alle und vermutlich wäre mehr Ehrlichkeit an solchen Tagen für alle gechillter.
 
Er sagt immer, er wolle aufhören, wenn er nüchtern ist, schafft es aber nicht. Von Therapien in Weissrussland hält man nicht viel..
Er redet oft über Suizid, und dass "wir alle mal da sein werden" und all so negatives Zeug, was mich echt runterzieht. Ich kann ihn aber nicht hängen lassen, und alles, was ich aus meiner Sicht kann ist ihn zuhören.

Ja, jemandem zuzuhören ist immer wichtig, nur können es leider nicht so viele.
Vielleicht auch deshalb, weil sie sich selbst nicht damit belasten wollen bzw. selber Probleme mit sich herumschleppen.
 

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