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Wie gerecht ist das eigentlich?

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Gelöscht 134416

Gast
Die Kesslerzwillinge sind unter Mithilfe eines Arztes (!) in den Freitod gegangen, obwohl sie noch weitgehendst gesund und fit waren. Einfach aus dem Wunsch heraus, gemeinsam zu sterben, damit keine von ihnen allein zurück bleiben muss.

Würe ich als Ottilie Normalbürgerin mit einem solchen Wunsch zu meinem Arzt kommen, wäre ich schneller, als ich gucken könnte, in der Geschlossenen landen - von Freitodhilfe absolut null Gedanke.

Muss man berühmt sein, um dies realisieren zu können - oder wie kommt sowas zustande?
 
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Re: Wie gerecht ist das eigentlich?
Die Kesslerzwillinge sind unter Mithilfe eines Arztes (!) in den Freitod gegangen, obwohl sie noch weitgehendst gesund und fit waren. Einfach aus dem Wunsch heraus, gemeinsam zu sterben, damit keine von ihnen allein zurück bleiben muss.

Würe ich als Ottilie Normalbürgerin mit einem solchen Wunsch zu meinem Arzt kommen, wäre ich schneller, als ich gucken könnte, in der Geschlossenen landen - von Freitodhilfe absolut null Gedanke.

Muss man berühmt sein, um dies realisieren zu können - oder wie kommt sowas zustande?
Ist das eine ernsthafte Frage? Und du hast ernsthaft überlegt, dir noch einen Hund anzuschaffen?
 
Die Kesslerzwillinge sind unter Mithilfe eines Arztes (!) in den Freitod gegangen, obwohl sie noch weitgehendst gesund und fit waren. Einfach aus dem Wunsch heraus, gemeinsam zu sterben, damit keine von ihnen allein zurück bleiben muss.

Würe ich als Ottilie Normalbürgerin mit einem solchen Wunsch zu meinem Arzt kommen, wäre ich schneller, als ich gucken könnte, in der Geschlossenen landen - von Freitodhilfe absolut null Gedanke.

Muss man berühmt sein, um dies realisieren zu können - oder wie kommt sowas zustande?
Purer Zynismus deinerseits ohne Respekt vor dem Tod und den Toten. Beide waren 89 Jahre alt und ebenso lange unzertrennlich. Und auch im Tode wollte sie unzertrennlich bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Muss man berühmt sein, um dies realisieren zu können - oder wie kommt sowas zustande?

Nein. Es gibt die Möglichkeit der passiven Sterbehilfe auch für "den Normalmensch". U. a. hier gibt es mehr Info:

Für mich persönlich ist das auch Thema. Ich will diesen Weg einmal gehen, wenn es zu einer schweren Diagnose kommt. Und es gibt auch Organisationen, die diese Hilfe leisten - gegen Bezahlung. Man muss allerdings noch in der Lage sein, das Mittel selbst zu nehmen. Aber andere (z. B. Ärzte) dürfen es zur Verfügung stellen.

P. S. Ich glaube nicht, dass man von außen wirklich beurteilen kann, ob jemand "noch weitgehendst gesund und fit" war. Auch dann nicht, wenn es in den Medien so kommuniziert wird, gerade bei berühmten Menschen.
 
Die Kesslerzwillinge sind unter Mithilfe eines Arztes (!) in den Freitod gegangen, obwohl sie noch weitgehendst gesund und fit waren. Einfach aus dem Wunsch heraus, gemeinsam zu sterben, damit keine von ihnen allein zurück bleiben muss. Würe ich als Ottilie Normalbürgerin mit einem solchen Wunsch zu meinem Arzt kommen [...]
Ich habe keine Ahnung wer das ist / war, mea culpa. Aber ich weiss von jemandem der in DE legale Sterbehilfe bekommen hat glücklicherweise... Das ist nicht schön & wohl überdacht... Neid ist da fehl am Platz imho. Just my #2cents
 
Die Kesslerzwillinge sind unter Mithilfe eines Arztes (!) in den Freitod gegangen, obwohl sie noch weitgehendst gesund und fit waren. Einfach aus dem Wunsch heraus, gemeinsam zu sterben, damit keine von ihnen allein zurück bleiben muss.

Würe ich als Ottilie Normalbürgerin mit einem solchen Wunsch zu meinem Arzt kommen, wäre ich schneller, als ich gucken könnte, in der Geschlossenen landen - von Freitodhilfe absolut null Gedanke.

Muss man berühmt sein, um dies realisieren zu können - oder wie kommt sowas zustande?
Ich glaube kaum, dass du beurteilen kannst ob zwei dir fremde Personen im Alter von 89 noch "weitestgehend gesund und fit" waren.

Ich denke die Berühmtheit der beiden (auch wenn ich vorher nie von denen gehört habe) spielte keine Rolle. Aber selbst wenn: was betrifft es dich? Ich glaube jedenfalls nicht, dass du sofort zwangseingewiesen würdest wenn du mit 89 zu einem Arzt sagst, dass du selbstbestimmt und in Würde sterben willst.
 
Muss man berühmt sein, um dies realisieren zu können - oder wie kommt sowas zustande?
Nein, muss man nicht.
Und Neid ist da vollkommen fehl am Platz.
Der assistierte Suizid ist legal und er war nicht heimlich oder spontan, sie bereiteten ihn vor und kommunizierten darüber in der Öffentlichkeit
Dass sie sich zu zu diesem Schritt entschieden haben solltest und musst du akzeptieren, sie haben dich ja schließlich nicht um deine Meinung dazu gebeten.
 
Mir stellt sich die Frage ob das nötig gewesen wäre, denn von Zwillingen ist bekannt, daß sie oft ganz natürlich ziemlich zeitgleich sterben, ohne daß irgendwer dabei nachhilft. Sogar wenn sie in unterschiedlichen Krankenhäusern liegen und gar nicht wissen wie es dem anderen geht passiert das, als ob sie sich einen Timer teilen der ihnen sagt wann es losgehen muß. Deshalb habe ich logischerweise zuerst gedacht daß es so ein Fall wäre, ganz ohne Sterbehilfe.
 
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