C
Charlette
Gast
Seit meiner Kindheit habe ich für meine zerbrechende Familie gekämpft. Habe alles getan, um die Splitter zu flicken. Doch irgendwann habe ich begriffen, dass das nicht funktioniert. Ich stehe also nun an einem Punkt an dem mir bewusst geworden ist, ich habe einen Mangel, ein Loch, genau an dieser Stelle. Ich habe nicht die sichere, umarmende, aufbauende und umsorgend schützende Umgebung, die eig. jeder Mensch haben sollte. Ich besitze keine Familie. (Der ein oder andere mag es nicht verstehen, aber ich bitte darum, den Fall so zu behandeln.)
Ich hätte gerne Ideen, was ich tun kann, um solch einen Mangel zu beseitigen.
Auszuschließen sind Ideen wie Freundeskreis nutzen oder Familie gründen. Ablenken tu ich mich gut. Ich sorge gut dafür, ausgebucht zu sein, was mir sehr gut tut. Aber es geht einfach um die Zeit, die ich alleine Zuhause bin. Vor allem die Zeit in der ich mal schwach bin, mich also mal nicht gerade nur auf mich selbst stützen kann. Es gibt einfach Zeiten, da bin ich temporàr schwach, und hätte am liebsten jemanden, dem ich mich anvertrauen könnte, aber wie gesagt, Familie is nich.
Mit dem Rest an Ideen bitte immer gerne her! 🙂
Eine Familie ist auch nicht alles.
Besonders, wenn es sich dabei um Menschen handelt, mit denen man keine emotionale Verbindung hat. Oder nur die Splitter aufsammelt.
Heutzutage können Freunde tatsächlich so etwas wie eine Ersatzfamilie sein.
Oder, wenn dies für dich keine Option darstellt, somit wohl auch eine Partnerin nicht, dann fällt mir da nicht viel ein. Außer professioneller Hilfe, wenn der Leidensdruck in solchen Situationen zu groß wird, wo du für dich alleine bist und zu schwach bist um für dich selbst zu sorgen.
Keine familiären Bande zu haben sorgt für dieses innere Loch.
Da gibt es aus meiner Sicht nur die Möglichkeit das entweder andersweitig zu füllen. Oder sich selbst nicht länger mit dem Gedanken zu quälen was man vermisst.