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Wie geht man als Erwachsene mit kontrollierenden Eltern um?

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Ich habe jetzt gestern mit meinen Eltern geredet. Viereinhalb Stunden lang. Sie wollen mich nicht verlieren, sehen aber auch nicht, dass sie mir den Stress machen. Als ich sagte, dass ich Abstand benötige, um klar zu kommen, fassten sie das nur als Abweisung auf und machten mir Schuldgefühle, dass ich nicht bei ihnen bin. Als ich sagte, dass ich nicht weiter diskutieren will, wurde das mit "wir meinen es doch nur gut" ignoriert, bis ich dem ein Ende gesetzt habe, in dem ich gegangen bin. Da wurden mir weiter Schuldgefühle gemacht. Sie merken, dass ich mein Leben jetzt ohne sie lebe und wollen teilhaben, erkennen meine Beweggründe aber nicht an. Ebenfalls akzeptieren sie meine Bedürfnis nach Abstand nicht. Ich will nicht aus Pflichtgefühl zu denen gehen und aus schlechtem Gewissen, sondern weil ich es möchte. Und dafür brauche ich Zeit für mich.
Ich möchte nicht verantwortlich für ihr Glück sein, fühle mich aber gerade so.
 
Bei Beobachten der Schläger die Polizei rufen. Man kann auch als Drittperson sozusagen als Zeuge Anzeige erstatten. Wenn er sich nicht traut.
 
Du siehst in anderen Eltern stets deine Eigene. Also räts du einem TE-Starter rein gar nichts. Überhaupt nichts.

Meine Eltern sind tolle, liebevolle, anständige und fürsorgliche Eltern. Auch, einfach nur tolle Menschen, die stets unterstützen und helfen wollen.
Aber auch sie, mussten lernen, dass ihre Kinder erwachsen werden und erwachsen sind. Es war wirklich nicht einfach für sie.
Musste ich dafür den Kontakt zu ihnen abrechen? NEIN!!!
Warum nicht? Weil sie nie böswillig gehandelt haben.

Das ist schön für dich, wenn deine Eltern so liebevoll waren.
Nur manchmal lassen sich gewisse Dinge nicht reparieren. Vor allem dann nicht, wenn man mit dem Versuch alleine da steht und die Eltern nicht mitziehen.
Ich habe auch Gewalt in meiner Familie erlebt, körperlich wie emotional, und am Ende blieb mir nichts anderes übrig als den Kontakt abzubrechen. Weil es mir an meine Substanz ging.

Ich denke, wenn der Vater sich nicht helfen lassen will, dann können auch die Kinder wenig machen.
Es ist einfach wenn man ein liebevolles Zuhause hatte. Ich beneide solche Menschen, weil es mir immer wieder weh tut das nicht gehabt zu haben.
Doch gerade deshalb denke ich, dass jemand, der es schön Zuhause hatte nicht immer nachvollziehen kann wie es ist, wenn man dieses Glück nicht hat. Wenn Zuhause die Hölle ist, statt ein Ort der Geborgenheit und Ruhe.
 
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