Werner
Sehr aktives Mitglied
... und den Nachbarn gut verkaufen, dass das, was man da (nicht) macht, sinnvoll ist und nicht Bequemlichkeit. Klar war es vorher "schöner", ordentlich und "deutsch". Nur sind in den Gärten ringsrum viele Bäume vertrocknet, umgefallen und liegen jetzt als Mahnmale da, weil die Besitzer das Interesse verloren haben.Traum von Garten. Nur ordnen, aber nicht anlegen. Oder nur teilweise.

Das ist die Wiese vom Nachbarn vor 18 Jahren. Da standen noch Obstbäume drauf, die sind alle weg. Der hatte sogar schon angefangen, bei mir "reinzumähen", was ich ihm dann mit der Begründung, dass ich einen naturnahen Garten möchte, untersagt habe. Erst hat er gestutzt, dann aber verstanden.
Ich denke auch, dass (im Angesicht der fortschreitenden Erwärmung) eine intelligente Anpassung an die neuen Verhältnisse nötig ist – und wer das nicht rechtzeitig hinbekommt, wird schlichtweg seinen Lebensraum verlieren. So geht Evolution. Die sich am besten anpassenden (Gärten, Lebewesen) bleiben, die anderen verschwinden.