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Wie geht es weiter im Patchwork

Es sind Inkasso Schreiben zuhause angekommen und so hat mein Mann Wind davon bekommen und half ihm raus. Er hat sich als er 18 wurde einen pc per Ratenzahlung bestellt und die scheinbar nicht bezahlt.
Man hilft seinen Kindern doch beim Bewerbungsschreiben? Also wir unterstützen sie wo wir können.
Ich finde unterstützen ist was anderes als ihnen Dinge abzunehmen.
Wenn er nicht mit Geld umgehen kann, lernt er nichts daraus, wenn ihr einfach die Schulden begleicht. Dann sollte er arbeiten gehen und es selber zurückzahlen.

Ich weiß nicht wie die Hilfe beim Bewerbungsschreiben aussah. Wenn es ein über das Schreiben drüberschauen und ein paar Tipps geben ist, fände ich das in Ordnung. Alles andere wäre mir zu viel einmischen.

Mein Sohn verdient fast 900€ in seiner Ausbildung, zahlt keine Miete soll seine Lebensmittel wenigstens selber kaufen.
Er kann sich von unseren Sachen bedienen wenn er fragt, weil man manchmal was besonderes kochen möchte wo zB Oliven enthalten sind, diese dann von ihm aufgefuttert werden.
Dann sollte er wenigstens die Dinge die er auffuttert neu kaufen. Ihr macht die Regeln und er muss sich dran halten.

Ich kenne das aus meiner Jugend, ich habe auch alles an meinem Stiefvater gehasst, egal egal was wollte und habe versucht meine Mutter auf meine Seite zu ziehen. Das höre ich ganz oft von Menschen in ähnlicher Situation.
Dann ist die Frage, ob man das jetzt als eine Phase sieht und einfach hofft, dass es sich mit der Zeit wieder bessert, oder ob ihr aktiv werden wollt und auch entsprechend handelt.

Ich denke, wenn die Kinder so respektlos und unreif agieren, wäre es wahrscheinlich sinnvoll, wenn sie so früh wie möglich lernen müssen auf eigenen Beinen zu stehen.
Anscheinend geht es ihnen wohl zu gut, als dass sie das was sie haben, schätzen können. Schade.

Mein Mann und ich sind ein Fels, nichts bringt uns auseinander. Aber trotzdem wollen sie ihre Mutter nur für sich, auch unbewusst wahrscheinlich.
Ich finde es gut, dass ihr fest zusammen haltet, sonst würde das wahrscheinlich auch zu viel werden.
Das Verhalten deiner Kinder ist sogesehen sehr egoistisch.

Ich bin zu weich als Mutter, das sollte ich wirklich mal beherzigen.
Man kann zu hart zu Kindern sein, aber ebenso auch zu weich und beides ist problematisch. Das Ergebnis hast du jetzt vor Augen.
Leider sind sie in einem Alter, wo sie sich nicht mehr erziehen lassen. Sie hätten viel früher diese Dinge lernen müssen.
 
Ich würde generell nicht mit einem Partner leben wollen, der so über meine Kinder urteilt.
Aber das ist natürlich eine individuelle Entscheidung.
Dass er irgendwann mal den Papp auf hat ist doch wohl klar. Ich finde, dafür, dass das nicht seine leiblichen Kinder sind, setzt er sich ganz schön ein und hält auch so einiges aus. Dass es aber doch Grenzen gibt und er sich nicht endlos auf der Nase herumtanzen lässt, kann ich nur zu gut verstehen. Das hat ein bisschen etwas mit Selbsterhaltung zu tun und er zieht die Grenze, die die Mutter durch ihre engere Bindung nicht zu ziehen in der Lage war.

Wir reden hier auch nicht von 10-jährigen Kids, sondern von jungen Erwachsenen. Die machen nicht nur dem Stiefvater das Leben schwer, sondern nehmen dadurch auch auf die Mutter keine Rücksicht. Sie sehen ausschließlich ihre eigenen Bedürfnisse, das ist pure Egozentrik. Geht gar nicht!

Tendenziell würde ich versuchen, die Leben auseinanderzudividieren. Die Tochter wohnt ja anscheinend schon beim Freund, dem Jungen würde eine kleine eigene Bude gut tun. Könnt ihr nicht einen kleinen Betrag abzwacken und ihn unterstützen? Das Kindergeld steht ihm doch auch noch zu. Vielleicht gibt ja die Oma noch etwas dazu, womöglich auch der leibliche Vater?

Ich hab mich damals auch ständig mit meiner Mutter gezofft und war manchmal ein ganz schöner Besen. Meine Eltern waren auch mit meinem Dickkopf überfordert, konnten sich mit der Jugend von damals nicht identifizieren, ich hingegen schon. Hab dann gedroht, ich zöge aus. Meine Eltern haben die Idee aufgegriffen - mir blieb kurz der Mund offen stehen - und mir sogar bei der Wohnungssuche geholfen. Ich hatte dann ein 1-Zimmet-Appartment. Ganz einfach ausgestattet mit meinen Jugendzimmermöbeln. Von da ab wurde die Stimmung merklich besser.

Meine Eltern waren dann immer noch für mich da. Ich hab sie aber nur noch selten in Anspruch genommen und mich abgenabelt.
 
Dass er irgendwann mal den Papp auf hat ist doch wohl klar. Ich finde, dafür, dass das nicht seine leiblichen Kinder sind, setzt er sich ganz schön ein und hält auch so einiges aus. Dass es aber doch Grenzen gibt und er sich nicht endlos auf der Nase herumtanzen lässt, kann ich nur zu gut verstehen. Das hat ein bisschen etwas mit Selbsterhaltung zu tun und er zieht die Grenze, die die Mutter durch ihre engere Bindung nicht zu ziehen in der Lage war.

Wir reden hier auch nicht von 10-jährigen Kids, sondern von jungen Erwachsenen. Die machen nicht nur dem Stiefvater das Leben schwer, sondern nehmen dadurch auch auf die Mutter keine Rücksicht. Sie sehen ausschließlich ihre eigenen Bedürfnisse, das ist pure Egozentrik. Geht gar nicht!

Tendenziell würde ich versuchen, die Leben auseinanderzudividieren. Die Tochter wohnt ja anscheinend schon beim Freund, dem Jungen würde eine kleine eigene Bude gut tun. Könnt ihr nicht einen kleinen Betrag abzwacken und ihn unterstützen? Das Kindergeld steht ihm doch auch noch zu. Vielleicht gibt ja die Oma noch etwas dazu, womöglich auch der leibliche Vater?

Ich hab mich damals auch ständig mit meiner Mutter gezofft und war manchmal ein ganz schöner Besen. Meine Eltern waren auch mit meinem Dickkopf überfordert, konnten sich mit der Jugend von damals nicht identifizieren, ich hingegen schon. Hab dann gedroht, ich zöge aus. Meine Eltern haben die Idee aufgegriffen - mir blieb kurz der Mund offen stehen - und mir sogar bei der Wohnungssuche geholfen. Ich hatte dann ein 1-Zimmet-Appartment. Ganz einfach ausgestattet mit meinen Jugendzimmermöbeln. Von da ab wurde die Stimmung merklich besser.

Meine Eltern waren dann immer noch für mich da. Ich hab sie aber nur noch selten in Anspruch genommen und mich abgenabelt.
Klingt echt gut, danke sehr für deine Perspektive. Ich werde ihn zwingen in seiner zweiten Urlaubswoche ein WBS zu beantragen, mit Kindergeld und dem guten Ausbildungsgehalt müsste er über die Runden kommen. Der leibliche Vater ist komplett raus, er kümmert sich seit Jahren um nichts.
Ich versuche damit zu leben, dass es nicht nach meiner Vorstellung läuft und wer weiß, vielleicht sehen sie eines Tages ein wie gut sie es hatten.
Danke und liebe Grüße
 
Ich würde generell nicht mit einem Partner leben wollen, der so über meine Kinder urteilt.
Aber das ist natürlich eine individuelle Entscheidung.
Ich verlasse mit Sicherheit nicht denn Mann meines Lebens zumal die Kinder erwachsen sind. Soll ich ihn im Stich lassen und unglücklich alleine bleiben? Erscheint mir sinnlos. Wie urteilen sie über ihn? Er soll alles hinnehmen und schön den Mund halten, bloß um nichts bitten, nichts verlangen. Nein, nein nicht auf unsere Kosten. Es muss eine andere Lösung her. Gruß
 
Ich verlasse mit Sicherheit nicht denn Mann meines Lebens zumal die Kinder erwachsen sind. Soll ich ihn im Stich lassen und unglücklich alleine bleiben? Erscheint mir sinnlos. Wie urteilen sie über ihn? Er soll alles hinnehmen und schön den Mund halten, bloß um nichts bitten, nichts verlangen. Nein, nein nicht auf unsere Kosten. Es muss eine andere Lösung her. Gruß
Du hast absolut recht, lass dich da nicht beirren. Die Kids leben über kurz oder lang ihr eigenes Leben und wenn du in deiner Beziehung glücklich bist hast du jedes Recht der Welt, das auch zu bleiben. Sie müssen ohnehin lernen, dass sie nicht der Nabel der Welt und für die Folgen ihres Handelns verantwortlich sind. Wichtig zu wissen ist, dass sie in euch weiterhin Rückhalt finden. allerdings würde ich dem Junior schon klarmachen, dass ihr einmal seine Schulden übernommen habt, das aber kein zweites Mal tun werdet.

Ich bin auch recht sicher, dass sich die Lage irgendwann normalisiert. Du kannst ihnen ruhig auch sagen, dass es dich traurig macht, dass sie durch ihr rebellisches Verhalten auch dir dein Leben schwer machen. Lad doch mal deine Tochter zu einem Essen zu zweit ein - nur du und sie. Vielleicht könnt ihr dann ja mal vernünftig sprechen und womöglich ergibt sich daraus eine ganz neue Perspektive.
 

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