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Wie Freunde kennenlernen???

Hallo schüchterner_kerl,

ich kann es schon nachvollziehen, dass deine grundsätzliche Art und Weise zu denken auch vor dem Thema Freundschaften nicht Halt macht. 😉 Ich sehe darin nur großes Potential für Frust und Enttäuschung, denn wirtschaftliches Denken lässt sich nicht 1🤐 auf menschliche Beziehungen übertragen. Schon gar nicht lässt sich ein geglücktes Leben nach wirtschaftlicher Denke planen. Das versuchen viele nach dem Motto "Wenn ich nur genug und an der richtigen Stelle investiere, MUSS ich ja glücklich werden". Und wenn es nicht klappt, geht man auf Fehlersuche oder ist von sich selbst enttäuscht.

Vieles im Leben entzieht sich der Kontrolle und der Planbarkeit, eben auch menschliche Beziehungen.

Vielleicht wäre es ein Ansatz, dass du ab und zu mal loslässt von deiner "BWL-Denke" und locker und offen schaust, was das Leben dir so anschwemmt. Musst du ja nicht ständig und überall machen, aber so ab und zu mal. Zum Beispiel die hier im Strang gemachten Vorschläge mal zu überdenken, ggf. für dich abzuwandeln, ohne gleich eine Pro-Contra-Liste im Kopf zu haben. Ich sehe wirklich gute Chancen für dich, neue Menschen kennen zu lernen, wenn du in Kürze dein Studium beginnst. Ob daraus Freundschaften werden, das wird die Zeit zeigen. Deswegen ist eigentlich schon dein Strang-Titel irreführend, denn eigentlich geht es darum, Menschen kennen zu lernen.

Alles Gute!
 
Die BEZIEHUNG/FREUNDSCHAFT wird als Investition / Nutzen bewertet nicht DER MENSCH!

Gruselig, armselig. Solange Du so denkst, bist und bleibst Du ein armer Mensch. Auch in der Betriebswirtschaft gibt es Themen, die sich mit dem Menschen und mit dem Wert zwischenmenschlicher Beziehungen beschäftigen. Der Begriff "Nutzen" spielt da keine Rolle. Es lässt sich vermuten, dass Du den Sinn und den Wert Deines Lebens nicht gefunden hast. Die Betriebswirtschaft gibt da keine Antwort. Das Nutzendenken ist im zwischenmenschlichen Bereich nutzlos. Wenn Du nicht anders kannst, als "im Nutzen" zu denken, wäre eine Therapie anzuraten.
 
Gruselig, armselig. Solange Du so denkst, bist und bleibst Du ein armer Mensch.
Dazu habe ich mal eine Frage:

Wenn du nichts davon hättest, mit deinem (potenziellen) Freund abzuhängen oder Aktivitäten zu machen, würdest du dich trotzdem mit ihm treffen? Oder würdest du stattdessen Sachen machen, die dir Spaß machen?????

Auch in der Betriebswirtschaft gibt es Themen, die sich mit dem Menschen und mit dem Wert zwischenmenschlicher Beziehungen beschäftigen. Der Begriff "Nutzen" spielt da keine Rolle.
Also diese Themen habe ich bisher nicht gesehen, überall wird von Nutzen geredet! Wenn du magst, kannst du mir natürlich einen Link dazu geben.

Es lässt sich vermuten, dass Du den Sinn und den Wert Deines Lebens nicht gefunden hast.

Was hat denn der Sinn des Lebens damit zu tun ??? Sinn des Lebens ist für mich möglichst glücklich und zufrieden zu sein. Dies bedeutet hauptsächlich eine erfüllende glückliche Liebesbeziehung sowie ein möglichst hohes Einkommen (nach dem Studium) zu erzielen, um mir auch etwas leisten zu können (Reisen und schöne Autos usw.) Da ich mich nicht nur auf meine Freundin als alleinige Kontaktperson "stützen" möchte, möchte ich, u.a. auch zur Erreichung der Ziele (Sozialkompetenz/Soft Skills wird ja heute leider als selbstverständlich angenommen, gerade im BWL-Bereich 🙁 ) Zeit mit ein Paar Menschen verbringen, die dann eventuell zu Freunden werden, mit denen man durch dick und dünn geht, ein gegenseitiges Geben und Nehmen, mit Interesse für die Persönlichkeit des anderen.



Die Betriebswirtschaft gibt da keine Antwort. Das Nutzendenken ist im zwischenmenschlichen Bereich nutzlos. Wenn Du nicht anders kannst, als "im Nutzen" zu denken, wäre eine Therapie anzuraten.

Und ich verstehe nicht wie man zwischenmenschliche Beziehungen ohne Nutzen sehen kann...



Beantworte bitte die oben fett gedruckte Frage, wie du das siehst, würde mich wirklich mal interessieren...
 
Zuletzt bearbeitet:
Sinn des Lebens ist für mich möglichst glücklich und zufrieden zu sein. Dies bedeutet hauptsächlich eine erfüllende glückliche Liebesbeziehung sowie ein möglichst hohes Einkommen (nach dem Studium) zu erzielen, um mir auch etwas leisten zu können (Reisen und schöne Autos usw.)

Das klingt eher wie eine "To do-List" als wie die Lebensziele eines Menschen.

Ja, die meisten wünschen sich eine erfüllende Partnerschaft. Aber noch weit davor steht der Punkt "mit sich selbst zufrieden sein". Vorher kann man keine Partnerschaft auf einer soliden Basis führen.

Und wenn ich nur ein Punkt auf einer Liste bin, der erledigt werden "muß" (weil das nach außen gut aussieht?), dann fühle ich mich als Partner nicht glücklich. Da würde ich lieber alleine bleiben, als nur Beiwerk zu sein. Eine Partnerin, weil man ja eine zu haben hat, neben dem Reihenhaus und dem neuen Mercedes vor der Tür.


(Sozialkompetenz/Soft Skills wird ja heute leider als selbstverständlich angenommen, gerade im BWL-Bereich 🙁 )

Leider? Gott sei Dank! Du hast noch nie mit sozial inkompetenten Knallköppen zusammengearbeitet, richtig? Mach das mal, dann siehst Du auch, wie sehr die Arbeitsleistung einer ganzen Firma darunter leiden kann.

Wer da von "leider" spricht, der muß in seinem Leben noch VIEL lernen.


Da ich mich nicht nur auf meine Freundin als alleinige Kontaktperson "stützen" möchte, möchte ich, u.a. auch zur Erreichung der Ziele (...)Zeit mit ein Paar Menschen verbringen, die dann eventuell zu Freunden werden (...)

Menschen WOLLEN nicht Mittel zum Zweck sein. Vor allem wollen sie nicht das Mittel zum Zweck sein, damit jemand mit so schrägen Vorstellungen, wie Du sie hier vermittelst, an seine Ziele kommt. Man möchte gemocht werden, und nicht zum bloßen Werkzeug degradiert werden.

Ja, Du läßt offen, daß hinterher eine "Freundschaft" draus wird. Aber was die beinhalten soll klingt ehrlich gesagt sehr nachgeplappert.

Du redest hier hauptsächlich von (Deinen) "Zielen". Das Leben ist doch kein Wettkampf.


Und ich verstehe nicht wie man zwischenmenschliche Beziehungen ohne Nutzen sehen kann...

Ich hingegen kann nicht verstehen, wie man sie primär MIT Nutzen sehen kann. Einen "Nutzen" haben sie, das ist schon richtig, aber im Vordergrund stehen Gemeinsamkeiten. Dinge, über die man reden kann, gemeinsame Unternehmungen, gemeinsame Erinnerungen...
 
Das klingt eher wie eine "To do-List" als wie die Lebensziele eines Menschen.

Ja, die meisten wünschen sich eine erfüllende Partnerschaft. Aber noch weit davor steht der Punkt "mit sich selbst zufrieden sein". Vorher kann man keine Partnerschaft auf einer soliden Basis führen.

Und wenn ich nur ein Punkt auf einer Liste bin, der erledigt werden "muß" (weil das nach außen gut aussieht?), dann fühle ich mich als Partner nicht glücklich. Da würde ich lieber alleine bleiben, als nur Beiwerk zu sein. Eine Partnerin, weil man ja eine zu haben hat, neben dem Reihenhaus und dem neuen Mercedes vor der Tür.

Nein, vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, eine Partnerin IST für mich der Sinn des Lebens, der fette BMW und das Reihenhaus, die Reisen, das ist das Beiwerk!!!!Außerdem gehts hier nicht um meine Freundin sondern wie man als Neuling in Fremder Umgebung Freunde findet und behält.


Leider? Gott sei Dank! Du hast noch nie mit sozial inkompetenten Knallköppen zusammengearbeitet, richtig? Mach das mal, dann siehst Du auch, wie sehr die Arbeitsleistung einer ganzen Firma darunter leiden kann.

ich spreche da eher von unverbindlichen Treffen etc und Smalltalk und so ein Scheiß, was nicht zur eigentlichen Arbeit gehört, aber notwendig ist...



Menschen WOLLEN nicht Mittel zum Zweck sein. Vor allem wollen sie nicht das Mittel zum Zweck sein, damit jemand mit so schrägen Vorstellungen, wie Du sie hier vermittelst, an seine Ziele kommt. Man möchte gemocht werden, und nicht zum bloßen Werkzeug degradiert werden.

Natürlich würde ich denjenigen dann mögen und auch die persönliche Seite beleuchten und das Nutzendenken in der Freundschaft würde nicht vorhanden sein. Außerdem ist es gegenseitiger Nutzen (Ich nutze ihm und er nützt mir), denn sobald jemand sich ausgenutzt fühlt, würde keine langfristige Freundschaft bestehen können (einseitig, wenn beide seiten sich gegenseitig nutzen ist doch ein Vorteil... oder nicht??
Ja, Du läßt offen, daß hinterher eine "Freundschaft" draus wird. Aber was die beinhalten soll klingt ehrlich gesagt sehr nachgeplappert.

Du redest hier hauptsächlich von (Deinen) "Zielen". Das Leben ist doch kein Wettkampf.



Ich hingegen kann nicht verstehen, wie man sie primär MIT Nutzen sehen kann. Einen "Nutzen" haben sie, das ist schon richtig, aber im Vordergrund stehen Gemeinsamkeiten. Dinge, über die man reden kann, gemeinsame Unternehmungen, gemeinsame Erinnerungen...

Ja, bei der Ausführung der Freundschaft stehen diese Sachen in der Tat im Vordergrund und man hat Spaß aufgrund der genannten Sachen.
 
Schüchterner_Kerl, ich muss wirklich schlucken bei deiner "nutzungsorientierten" Ausrichtung. Anscheinend hast du noch nie erlebt, was es mit einem macht, wenn man Menschen in Zuneigung und mit Interesse verbunden ist... Und das tut mir wirklich leid.

Sorry, ich glaube nach wie vor, mit dieser Einstellung wird es echt schwierig. Damit kann man berufliche Netzwerke aufbauen, aber nicht in wirklicher Verbindung mit Menschen treten. Aber vielleicht willst du das auch gar nicht. Vielleicht macht es gerade dann Sinn, wenn du bei deinen zukünftigen Kommilitonen Ausschau nach ähnlich gepolten Menschen hältst, dann könnt ihr euch gegenseitig nützlich sein.
 
Ich verstehe nicht, wie meine Einstellung die Gestaltung der Freundschaft beeinflusst ??? Das sind doch 2 Paar Schuhe, warum man eine Freundschaft eingeht und das zweite Paar Schuhe ist doch wie man sie gestaltet...
 
lass mal in Köln treffen 😀 😀

hahaha das ein Mann nach Freunde sucht, Freunde sind falsch, noch nicht mit deinem alter eingesehen?
außerdem solltest du auch ohne klar kommen, wozu braucht man denn Freunde, pff 😀
 
Menschen spüren es, ob jemand offen und zweckfrei auf sie zugehen oder ob der Kontakt ein Punkt auf einer To-Do-Liste ist...

Wer sagt denn, dass der Kontakt ein Punkt auf einer To-Do-Liste ist ? Es gibt keine solche Liste! Damit würde ich mich auch nicht wohlfühlen, aber dass jemand völlig zweckfrei auf jemanden zugeht, ist wohl unwahrscheinlich oder ? Jedes Zusammentreffen hat den Zweck, die Freundschaft aufrecht zu erhalten bzw. zu erhöhen und sich gegenseitig damit schöne Zeiten zu bescheren. Oder nicht ?
 

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