Du kannst dich auch fragen, welchen Gott du suchst . . .
Es gibt auch heute noch ne Menge Götzengötter in asiatischen Völkern, früher hatte man Naturgöttergötzenbilder, es befriedigte viele, einem solchen Gott zu huldigen.
Oder suchst du den Gott, den ein Jesus Christus anbetete, der sich erstmal den Patriarchen offenbarte, wie Moses 1500 Jahre vor Christus niederschrieb und dessen Name unaussprechbar wurde, weil man nur noch die Konsonanten JHWH kennt?
Oder suchst die Art Gott, den die katholische Kirche Hunderte Jahre später letztlich auf einem Konzil mit vielen Gegenstimmen der Arianer kreierte und der sich bis heute in fast allen Kirchen gehalten hat und Athanasisches Glaubensbekenntnis heißt?
Oder suchst den Geist, der sich einiges nach Christus dem Mohamed geoffenbart hat und der so "groß" wurde, dass heute eine Masse Menschen fest daran glauben, das das der allmächtige Gott ist?
Oder meinst du es gibt einen losgelöst von alle dem, den Gott derer die eigentlich an keinen glauben, aber die Möglichkeit einer übernatürlichen Kraft trotzdem einkalkulieren? Ein namen und körperloser unklarer Gott oder gar nur eine Kraft, der man evtl. laut mancher Meinung, durch eigene Moralmaßstäbe, von denen man glaubt, sie seien auch seine, gerecht wird?
Hier im Forum wurde auch schon der Gott der Milliarden Bestandteile vorgeführt, also einer, der in allem was es gibt sein soll, also auch in dir, dann wärst du auch Gott. Suchst du den?
Vielleicht hilft dir das ein wenig weiter was das Denken über Gott betrifft. Das kann dir ja keiner nachwerfen, da musst du schon selbst durch, zusätzlich zu der Gebets- und Herzenssuche, die dir ja schon geraten wurde.
Sigi
PS: Nachtrag: Wenn du allerdings deine Frage umformulieren willst in: Wie finde ich heraus, ob sich eine Gottsuche überhaupt lohnt, dann ist der nachfolgende Beitrag wohl eher für dich gedacht, den black jack eingestellt hat 🙂