Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wie darauf reagieren?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 134867
  • Datum Start Datum Start
Vielleicht ist es auch einfach so, dass die Bekannte nicht viel anderes zu erzählen weiß und die Kinder dann eben genügend Erzählstoff liefern.
Woher kennt ihr euch? Sind die Kinder da womöglich der gemeinsame Nenner und du erzählst einfach nur anders/weniger über deine?
Möglich wäre auch, dass dich gerade das Kinderthema - wie sagt man so schön - triggert. Hast du vielleicht einen unerfüllten Kinderwunsch? Dann könnte dein Empfinden auch einfach eine Überreaktion sein.

An den Beispielen/Gedankenspielen siehst du, dass es durchaus Sinn macht, ein paar konkrete Beispiele zu nennen und vielleicht auch etwas mehr über deinen Hintergrund zu erzählen.
 
Wie macht sie das denn? Könntest Du einige Beispiele nennen?
Sie erwähnt andauernd ihre Kinder, was sie tolles machen, die Jobs etc., dass siw mehrere Häuser haben etc.pp.
Und wie begehrt sie selbst war, als sie noch jung war. Und was sie alles verdient hat. Und ihre Tochter verdient ja auch so viel... permanent redet sie darüber.
Es ist nicht nur, dass man es nicht mehr hören kann, es ist auch anstrengend. Man möchte auch gerne zu Wort kommen. Das einzige, was mir einfällt ist, den Kontakt zu reduzieren oder einfach dazwischen reden
Es ist anstrengend. Andauernd werde ich unterbrochen, nie lässt sie mich zu Wort kommen.
Könntest du etwas konkreter werden wie sich das äußert?
Was genau stört dich? Spricht sie zu oft über die Kinder? Oder zu gut? Kommst du zu kurz?

Vielleicht freut sie sich einfach nur über die Kids, verleiht ihrem Stolz Ausdruck? Dahinter würde dann doch eine andere Intention stecken als eine Profilierung, also das bewusste Herausstellen um anzugeben
Genau, ich habe das Gefühl, dass sie angeben möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du schreibst, dass sie (nur) eine Bekannte ist.

Mal angenommen, man ist mit jemandem bereit 20 Jahre eng befreundet, dann kann und sollte man so was vielleicht auch ansprechen -bei Bekannten tue ich das nicht.

Ich schau dann einfach nur, ob und wieviel Zeit ich mit der Person verbringen will.
Wir hören und ziemlich oft am Telefon und sehen uns ab und zu mal.
Ich bin am überlegen sie darauf aufmerksam zu machen, bezweifle aber, dass sie es verstehen wird. Sie ist generell etwas berstungsresistent (oder tut so als ob sie es wäre).
 
Ich finde nicht, dass man das benennen muss.

Wenn mich jeder Hinz und Kunz, den ich gerade eben seit ein paar Monaten kenne, auf Wesenszüge anspricht, die ihm vielleicht auf die Nerven fallen, fände ich das unangemessen übergriffig.

Wenn Leute einem nicht passen, kann man sie tolerieren, wenn man ihnen begegnet und danach weggehen.
Man erzieht keine fremden Erwachsenen, man grenzt sich lediglich dagegen ab.
Niemand spricht hier davon, "fremde Erwachsene zu erziehen“" Es geht darum, ein Verhalten zu benennen, das einen selbst betrifft.
Grenzen setzen heißt nicht automatisch schweigend weggehen. Für manche Menschen gehört dazu auch, klar zu sagen, was sie stört. Das ist weder übergriffig noch unangemessen, sondern erwachsene Kommunikation.

Wer jede Rückmeldung bereits als Grenzüberschreitung empfindet, erklärt letztlich jede Form von Offenheit für unzulässig. Das ist eine sehr einseitige Sichtweise.
Abstand kann eine Lösung sein, muss aber nicht die einzige sein.
 
Ich finde in Freundschaften und Bekanntschaften offene Kommunikation wichtig. Keiner kann etwas ändern, wenn er nicht weiß, was den anderen stört. Und eine gute Beziehung muss auch freundliche Kritik aushalten können meiner Meinung nach.

Und ein Feedback geben und offen zu sagen, was man nicht so gut findet, ist auch eine form der Selbstfürsorge und solange man es freundlich äußert, sehe ich nicht, dass der andere das als unangemessen oder übergriffig empfinden könnte.
 
Niemand spricht hier davon, "fremde Erwachsene zu erziehen“" Es geht darum, ein Verhalten zu benennen, das einen selbst betrifft.
Grenzen setzen heißt nicht automatisch schweigend weggehen. Für manche Menschen gehört dazu auch, klar zu sagen, was sie stört. Das ist weder übergriffig noch unangemessen, sondern erwachsene Kommunikation.
Im Grundsatz gebe ich dir völlig recht - ich finde aber, es hängt an der Intensität der Beziehung.

Also, bei Freunden und Familie gehört das natürlich angesprochen - bei Bekannten (speziell hier drängt sich mir ein inneres Bild auf von Mitmutter in Kita oder Schule), die ich kaum kenne, fände ich es unangemessen.

In meinem Falle wäre ein Gegenbeispiel keine Mitmutter mehr (die Brut ist erwachsen), aber wenn ich mir so vorstelle, Kunden oder Nachbarn, die ich schon etliche Male gesehen habe, erzählen mir Zeugs aus ihrem Familienleben...da würde ich jetzt nicht drauf verweisen, dass mich das nicht interessiert und ihre Art nervig ist. Ich empfände sowas als erzieherisch und mir nicht zustehend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du sonst niemand außer dieser ( Bekannten?).
Man sollte sich fragen, was man wirklich will und wie man das erreichen kann, um nicht von anderen ablenken zu lassen.
Du solltest selbst für deine Entscheidungen verantwortlich sein und nicht alles von anderen erwarten.
Diese Überlegungen können helfen, die eigene Identität zu stärken und das eigene Wollen zu reflektieren.
 
Im Grundsatz gebe ich dir völlig recht - ich finde aber, es hängt an der Intensität der Beziehung.

Also, bei Freunden und Familie gehört das natürlich angesprochen - bei Bekannten (speziell hier drängt sich mir ein inneres Bild auf von Mitmutter in Kita oder Schule), die ich kaum kenne, fände ich es unangemessen.

In meinem Falle wäre ein Gegenbeispiel keine Mitmutter mehr (die Brut ist erwachsen), aber wenn ich mir so vorstelle, Kunden oder Nachbarn, die ich schon etliche Male gesehen habe, erzählen mir Zeugs aus ihrem Familienleben...da würde ich jetzt nicht drauf verweisen, dass mich das nicht interessiert und ihre Art nervig ist. Ich empfände sowas als erzieherisch und mir nicht zustehend.
Der Vergleich passt aus meiner Sicht nicht ganz. Es geht hier nicht um zufällige Begegnungen mit Kunden oder Nachbarn, sondern um eine regelmäßig wiederkehrende soziale Beziehung, die freiwillig besteht.
Niemand ist verpflichtet, alles stillschweigend zu tolerieren, nur weil die Beziehung nicht als "Freundschaft" definiert ist.
Wir haben schlicht unterschiedliche Maßstäbe. Für mich gehört auch bei Bekannten dazu, störendes Verhalten klar zu benennen, nicht belehrend, sondern abgrenzend.
Schweigen oder kommentarloses Weggehen ist eine Möglichkeit, aber nicht die einzig legitime.
Das anders zu handhaben, macht die eigene Sichtweise nicht allgemeingültig.
Damit ist für mich alles gesagt.
 
Ich würde ihr einmalig sagen, dass du sie und ihre Kinder auch magst, wenn sie nicht überall die besten sind.
Wenn du Glück hast, dann versteht sie dich, wenn nicht, würde ich mir eine andere Freundin suchen, weil das nervt.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
F Wie verhalten ich mich richtig? Freunde 180
B wie hört man auf anhänglich bzw. klammernd zu sein? Freunde 11
M Wie helfen? Freunde 3

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben