Jusehr
Sehr aktives Mitglied
Also ich würde so einen Tag überhaupt nicht begehen. Habe ich im Hinblick auf meine toten Eltern, mit denen ich ein sehr gutes Verhältnis hatte, auch nie gemacht. Im Zweifel würde mich das auch nur runter ziehen.
Etwas anders würde sich die Sache verhalten, wenn man Rücksicht zB auf die immer noch trauernde Witwe nehmen müßte. In diesem Fall würde ich mich darum bemühen, dass sie an diesem Tag nicht unangemessen in Trauer versinkt. Also was erbauliches machen! Was man konkret macht, hinge dann von der Witwe ab. Besuch am Grab kann OK sein.
Oder man geht an einem Ort spazieren, dem der Verstorbene gefallen hat. Bloß nicht zuviel trauern! Es sei denn, dass der Verlust noch nicht wirklich "verarbeitet" ist.
Übermäßige Trauer zeigt Abhängigkeit vom Verstorbenen an. Das sollte man nicht kultivieren.
Etwas anders würde sich die Sache verhalten, wenn man Rücksicht zB auf die immer noch trauernde Witwe nehmen müßte. In diesem Fall würde ich mich darum bemühen, dass sie an diesem Tag nicht unangemessen in Trauer versinkt. Also was erbauliches machen! Was man konkret macht, hinge dann von der Witwe ab. Besuch am Grab kann OK sein.
Oder man geht an einem Ort spazieren, dem der Verstorbene gefallen hat. Bloß nicht zuviel trauern! Es sei denn, dass der Verlust noch nicht wirklich "verarbeitet" ist.
Übermäßige Trauer zeigt Abhängigkeit vom Verstorbenen an. Das sollte man nicht kultivieren.