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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wie antwort man auf unangebrachte Fragen?

"Warum haben Sie keine Kinder?"

"Das hat sich nie ergeben."

"Warum denn nicht?"

"Entschuldigen Sie, aber das ist ein persönliches Thema, über das ich nicht mit jedem sprechen möchte."


"Nein. Über persönliche Dinge dieser Art möchte ich nicht mit Außenstehenden sprechen. [Bei besonders Hartnäckigen vielleicht dieser Zusatz:](Dafür haben Sie doch sicher Verständnis, oder?")

Finde ich einen guten Ansatz. Mir passiert es aber sehr sehr oft, das die Leute dann auf Vermutungen aufspringen.

Wenn ich sage ich will nicht darüber reden, das ich keine Kinder habe wird meistens vermutet, das ich keine Kinder bekommen kann. Und dann geht das Gespräch in diese Richtung!



Kennt Ihr das auch? Das Ihr sagt, ihr wollt nicht drüber reden, die Leute interpretieren dann das falsche hinein. Erzählen das dann weiter oder versuchen einen dann in diesem Bereich aus der Reserve zu locken.
 
Ich finde solche Fragen gar nicht so schlimm.

Es interessiert den anderen halt.

Ich finde solche Fragen überschreiten Grenzen. Und jeder Mensch hat das Recht sich abzugrenzen. Auch Du wirst eine Grenze haben.

Was wäre, wenn ich Dich nach Deinen sexuellen Erfahrungen oder Geschlechtskrankheiten frage? Bitte um detaillierte Angaben!
Oder nach Deinem Einkommen?
Oder sonst etwas intimes?

Würdest Du wirklich jede dieser Fragen beantworten? (Auf die Antwort freue ich mich wirklich).

Wann jeder die Grenze setzt ist unterschiedlich. Aber jeder von uns hat so eine Grenze. Und die müssen wir auch gegenüber Menschen, die sie nicht akzeptieren durchsetzen. Das ist etwas komplett normales und gesundes. Jemand der sich gar nicht abgrenzt, das finde ich merkwürdig.

Und ja, man hat mir schon die unmöglichsten Fragen in meinem Leben gestellt!
 
Ich finde die genannten Fragen nicht schlimm.

Ich schrieb nirgends, dass es jemand anderer nicht anders empfinden kann.
 
Was wäre, wenn ich Dich nach Deinen sexuellen Erfahrungen oder Geschlechtskrankheiten frage? Bitte um detaillierte Angaben!

Ich fürchte, das willst Du nicht wirklich wissen. 😉

Oder nach Deinem Einkommen?
Oder sonst etwas intimes?

Würdest Du wirklich jede dieser Fragen beantworten? (Auf die Antwort freue ich mich wirklich).

Wenn ich es nicht sagen will, dann antworte ich kurz und knapp "Das geht Dir gar nichts an."

Aber die Frage z. B. nach einem Freund und Kinder, das ist ja so Allgemeingeplänkel.

Ansonsten müsste sich der Gesprächsstoff ja nur aufs Wetter beschränken.
 
Ich finde die genannten Fragen nicht schlimm.

Ich schrieb nirgends, dass es jemand anderer nicht anders empfinden kann.

Die Eingangsfrage war aber, "wie gehe ich mit solchen Fragen um".

Die Antwort: "Solche Fragen sind doch o.K., damit habe ich gar kein Problem." ist dann nicht besonders hilfreich.... Ehrlich gesagt weiß ich dann nicht, warum Du die überhaupt gibst. Ich hatte es so verstanden, das die Fragestellerin gerne wissen will, was sie den Leuten sagen soll. Ohne diese direkt vor dem Kopf zu stoßen oder zu verärgern. Wenn ich dann antworte: "Das Problem kenne ich gar nicht...." ist ein wenig schwierig. Ich empfinde diese Art von Antworten eher als abwertend als hilfreich.

Jetzt mal OT: Ich habe gesehen, das Du so auf fast jeden Thread antwortest. Warum antwortest Du überhaupt, wenn Du den Leuten nur sagen möchtest, das Ihre Probleme.... für Dich nicht existieren. Möchtest Du den Leuten damit sagen, das ihre Probleme unerheblich sind? Nur weil Du die nicht hast? Warum bist Du nicht ein klein wenig konstruktiver? Das wäre hilfreicher.

Ja, jeder kann anders empfinden. Was den einen auf den Geist geht, stört den anderen nicht die Bohne. Aber jedem zu sagen: "Ich habe Dein Problem nicht" und das in fast jedem zweiten Thread.... Langeweile?
 
Ich fürchte, das willst Du nicht wirklich wissen. 😉



Wenn ich es nicht sagen will, dann antworte ich kurz und knapp "Das geht Dir gar nichts an."

Aber die Frage z. B. nach einem Freund und Kinder, das ist ja so Allgemeingeplänkel.

Ansonsten müsste sich der Gesprächsstoff ja nur aufs Wetter beschränken.


Dann müsste ein ja oder nein reichen. Es geht niemanden etwas an, warum man Kinder hat oder nicht oder warum man liiert ist oder nicht. Und ja, es gibt aufdringliche Zeitgenossen, die das leider nicht verstehen. Und ich finde den Umgang mit diesen auch sehr schwierig. So habe ich auch den Threadersteller verstanden.

Auf den Punkt gebracht: Der Threadsteller möchte sich gegenüber anderen abgrenzen und weiß nicht wie.

Du hast vielleicht andere Dinge, die für Dich problematisch sind, die kein Problem für mich darstellen. Die für mich direkt lösbar wären. Das ist auch in Ordnung. Aber deswegen kann ich trotzdem Verständnis für Deine Situation haben. Empathie empfinden. Und nicht darauf rumreiten, das ich Deine Probleme für "unbedeutend" oder sonstwas halte.

Du solltest vielleicht mal ehrlich zu Dir sein? Wertest Du die Probleme des Threadstellers? Positiv oder negativ? Wenn Du den Problemen des Threadstellers negativ gegenüber stehst (für unsinnig, unbedeutend etc. hälst) wäre es dann nicht vielleicht fairer und netter sich aus der Diskussion raus zu halten? Und den anderen die Chance lässt das Problem konstruktiv zu lösen? Oder denkst Du wirklich, das Du den anderen damit hilfst? Wenn ja, wie soll soetwas helfen bei einem konkreten Problem? Versuche Dich doch einfach mal in die Lage eines x-beliebigen Fragestellers hier hinein zu versetzen. Du hast ein Problem, das Dir auf der Seele brennt. Du stellst die Frage. Und dann kommt jemand daher und sagt: "Das ist unbedeutend, das ist kein Problem. Ich hatte damit nie ein Problem."

Wie fühlst Du Dich damit? Verlässt Du dann das Forum mit dem Gedanken: "Hurra! Ich hatte nie ein Problem, das hat Kasijapoja mir jetzt klar gemacht!" oder stellt sich da nicht eher Frustration ein, weil Du nicht ernst genommen wirst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde die genannten Fragen nicht schlimm.

Ich schrieb nirgends, dass es jemand anderer nicht anders empfinden kann.

Das kommt wirklich auf die Situation an.

Natürlich kann dies wirkliches Interesse sein. Ich frage auch nach. Wenn ein Nein kommt, dann bohre ich nicht nach oder bin entsetzt.

Ich selbst habe in jungen Jahren eine Vielzahl an Bemerkungen erlebt, die eben nicht aus reiner Interessensituation kam. Es gibt leider Menschen, die sich darüber stellen wollen.

Ansonsten hast Du rein sachlich natürlich Recht. Erstmal ist eine Frage durchaus berechtigt. Man will ja auch vom Gegenüber etwas erfahren. Wie leben andere? Was beschäftigt sie gerade und so weiter.

Bei Kindern hört die Toleranz allerdings auch aus in Anbetracht dessen, daß viele versuchen ein Baby zu bekommen und es nicht klappt. Ich frage fremde Frauen nicht aus, warum und wieso nicht. Will mir jmd etwas sagen, gut, sonst nicht....

In Situationen, die grenzüberschreitend und verletztend sind, ist die Frage, wie man damit umgeht aus meiner Sicht durchaus berechtigt.

Wertest Du die Probleme des Threadstellers? Positiv oder negativ? Wenn Du den Problemen des Threadstellers negativ gegenüber stehst (für unsinnig, unbedeutend etc. hälst) wäre es dann nicht vielleicht fairer und netter sich aus der Diskussion raus zu halten?

....wobei:

es kann auch eine Lösung im Umgang mit einer solchen Situation zu sein, daß man die Frage nicht als "Kritik" sondern als "sachlich" ERSTMAL bewertet. Da bekommt Kasiopaja mein Zuspruch. Oft ist man übersensibilisiert aufgrund schlechter Erfahrung oder weil man selbst traurig ist, daß man partnerlos ist.

Also es kann ein Problem "von außen", "von Innen" oder ein Gemisch aus beiden sein und dieses "Auseinanderzudiffidieren" kann durchaus hilfreich im Umgang sein.


Kolya
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn eine Frage in einem gewissen Kontext daneben ist, dann kann man das dem Gegenüber auch genauso mitteilen.
 
ich finde die Frage, ob man einen Freund hat schon zu viel. Wieso interessiert es denn jemanden, einen Kollegen, den man nur einmal sieht oder zweimal höchstens gesehen hat, ob man vergeben ist oder nicht?

Ich kann die Motivation dahinter nicht nachvollziehen, weil es ja nichts mit unserer Kollgeschaft zu tun hat und auch nicht mit unserem Job. Ob ich einen hab oder nicht, was sagt das auch über mich aus? Gar nichts. Also deshalb kann ich solchen Fragen nie verstehen und finde es auch too much. Meine engsten Freunde und Familie wissen über meine Beziehungen bescheid, aber muss es meine Kollegin oder Kollege auch? Ganz klar, nein.

Ob ich Kinder hab, ist okay. Aber ob ich verheiratet bin oder nicht, also ob meine Kinder auserehelich sind oder nicht, worauf so eine Frage dann hinaus läuft oder ich geschieden bin, das geht schon sehr weit hinaus und hat wirklich keinen zu interessieren.
 

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