Hier schießt du dir selber in den Fuß. Erst mal ist Gott nicht mehr allmächtig, sobald es "zwei Götter" gibt, einen guten und einen schlechten.
Es könnte ja auch die Bibel von Satan sein und der Koran von Gott?
Und wenn du sagst, dass Gott die Macht von Satan einschränkt, das ist auch nicht logisch. Wenn Gott Macht über Satan hat, warum lässt er ihn dann überhaupt gewähren? Gott will ja dass die Menschen gerettet werden.
Denk in Ruhe über diese Dinge nach. Dann wirst du sehen, dass es logisch gesehen keinen Sinn macht.
Es ergibt vom Ursprung her sogar sehr viel Logik, denn wenn Gott als generell "gut" besetzt ist, der Welt und auch den Anhängern dieses Gottes aber regelmäßig Böses widerfährt, dann "kann" das ja nicht von diesem Gott kommen, also "muß" es irgendeinen Gegenspieler geben, der für das Böse sorgt.
Solche Dualitäten "guter" Gott/Götter, "böser" Gott/Dämonen/Teufel findet man überall in Religionen, auch schon in vorbiblischer Zeit. (Die Bibel als Schriftensammlung aus verschiedenen Zeiten ist im Hauptteil geschätzt so 600 vor Chr. während des Babylonischen Exils entstanden, also eigentlich noch gar nicht so alt.)
Auf diese Dualität ist die Gattung Mensch übrigens schon von ihren Primatenvorläufern her "programmiert", weil in Affenrudeln die Herrschaft per Duell unter den stärksten Affenbullen ausgefochten wird, der Verlierer wird davongeprügelt. Gott ist somit der Oberaffenbulle, der von einem anderen Affenbullen namens Satan regelmäßig herausgefordert wird, die Gläubigen sind das Rudel, das dem Ergebnis gespannt zuschaut und sich auf die richtige Seite zu stellen versucht, denn die Affenbullen haben ein langes Erinnerungsvermögen, wer dem "falschen" Kandidaten zugejubelt hat, und rächen sich hinterher entsprechend, wenn die Macht wieder gefestigt ist.
Übrigens leben nicht nur Religionen von dieser Dualität, sondern auch Hollywood - Gut gegen Böse, der Held gegen den Bösewicht mit entsprechendem Showdown, ist ein unausrottbarer Dauerbrenner im Filmgenre. Eben weil der Mensch darauf genetisch programmiert ist.
Es ist ein tierischer Instinkt, an den die "gottgläubigen" Religionen fleißig anknüpfen, den sie sich zunutze machen. Nichts anderes.