Da kann ich dir nur raten, versuche es mal mit einem Lieferdienst.
Das musste ich tun während unserer Quarantäne und vorher ab und zu, wenn es mir zu schlecht ging, um einzukaufen. Ich werde es nicht wieder tun, wenn ich nicht direkt im Bett hänge und meine Family sonst droht zu verhungern.
Dabei haben wir dafür nicht einmal extra zahlen müssen, weil beides entweder Verwandtschaft oder Freunde waren.
Lieferdienste sind schon ok, sie wurden als Zusatzserviceleistung konzipiert...im Rahmen von Corona lief das dann alles aus dem Ruder. Würde es Dich überraschen, wenn ich Dir sage, daß Lieferdienst vom Supermarkt überhaupt nicht in dem Umfang gewünscht wird aus mehreren gewichtigen Gründen?
Der Preis könnte bei REWE tatsächlich günstiger sein... doch je weiter sich das Modell verbreitet, desto angepasster wird hier auch der Preis.
Na, ich glaube, da wirst Du Dich in der Zukunft umgucken.
Absolut berechtigter Einwand... doch der Standard unserer Lebensmittel in Deutschland hat ein Niveau erreicht von welchem 70 - 80% der Menschheit nur träumen können, selbst beim Discounter. Defakto ernähren wir hier unsere Haustiere weit besser, als sich ein Großteil der Menschheit ernähren kann. Daher halte ich diesen überzogenen Kontrollwunsch des bereits mehrfach (von Profis) Kontrollierten mehr für einen psychologischen Bias. Von daher bin ich auch beim Lieferdienst (die Qualität hatte ich schon erwähnt) absolut beruhigt, was die Gesundheit und Vitalität meiner Familie angeht.
Das finde ich nicht.
Ich bin schon mit dem Angebot von Discountern/Supermärkten, was Produkte angeht, die absolut auf Bequemlichkeit ausgelegt sind, nicht einverstanden (aus gesundheitlichen Gründen). Wer sich so etwas reinziehen will, soll es tun, aber nichts für uns. Bei den Haustieren sind wir uns aber einig.
Es soll sogar Leute geben, die Eßbares vom Samen bis zum Teller betreuen und selbst anbauen, habe ich gehört. Und auch solche...das sind wahrscheinlich dann aber die Akut-Verstrahlten...die oft weite Wege gehen, um Wildgemüse, -obst oder -kräuter sammeln.
Eines der wenigen und oft gesuchten Beispiele, wo wirtschaftliche Effizient und Klimaschutz Hand in Hand gehen würde ich sagen.
Selbst das würde ich nicht sagen. Ohne wirklich feste Liefertouren ginge das vielleicht in der Stadt klimatechnisch gut aus. Auf dem Land ist das aber ein Desaster und somit kein Argument, wie die Vergangenheit gezeigt hat.
Wobei wirklich niemand Nährstoffe per Spritze gesetzt bekommen möchte... Pillen wären da eine viel breiter akzeptierte Darreichungsform.
Nee...Pille...die müsste man vielleicht auch noch kauen...denk doch mal an die Zeitersparnis beim Zähneputzen, die Kostenersparnis für das Gesundheitswesen etc. etc..
Nein, das Mittel der Wahl wäre so etwas wie ein Port oder ein dauerhafter ZVK, wo man ganz bequem andocken kann und man im Anschluß nur spülen muß. Statt 2x pro Tag müsste man, wenn überhaupt nur 1x alle drei Tage Zähne putzen und für die Darmtätigkeit kann, wer es braucht, eine Tütchen Pulver in Flüssigkeit auflösen, das später im Magen aufquillt und vorgaukelt, es gäbe wirklich etwas zu verdauen. Wohnungen müssten nicht mehr so groß gebaut werden, weil Küchen in dem Umfang nicht mehr nötig sind. Der Klimawandel wäre auch nicht mehr so drückend, denn man braucht gar nicht so viele Lebensmittel. Nur mehr das was unbedingt angebaut werden müsste, um Nähstoffcocktails im Labor zu erzeugen. Hat nur Vorteile. Für Nostalgiker gibt es Lutschtabletten mit naturidentischen Aromastoffen.
Ich habe mal eine Kurzgeschichte über das Thema geschrieben.
Fortschritte sind langsam, gerade in Deutschland. Supermärkte wird es wohl noch längere Zeit geben.
Ich bin nicht einmal so scharf darauf, daß es so viele Supermärkte einschließlich Discounter hier gibt. Ich wollte, es wären weniger. Aber in die umgekehrte Richtung...oh ja, genau die umgekehrte Richtung.
Aber das ist wieder ein anderes Thema.