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Werden Supermärkte bald aussterben

Es gibt jetzt auch Online-Lieferdienste, die Waren, die gerade eben abgelaufen sind, billig verkaufen. So eine Art "Food Save". Ich werde das aber nicht nutzen. Erstens kann ich das nicht kontrollieren, was die da reintun, wenn man zum Beispiel "Gemüse" wählt oder schlimmer noch "Suprise", da weiß man absolut nicht, was da drin ist.

Es war mal ein Artikel bei uns in der Zeitung mit Abbildung. Zurecht kann da da abgebildete Gemüse nicht mehr im Laden verkauft werden. Das war schon sehr unansehnlich, das Obst überreif. Der Kohlrabi mit Sicherheit holzig. Natürlich ist das mit 3.-€ sehr billig pro Tüte, aber ich möchte mir meine Waren im Laden selbst aussuchen nach guter Qualität.

Natürlich ist es trotzdem eine gute Aktion, bevor die Waren weggeworfen werden.
 
Noch ein Grund, warum ich nicht online einkauf: Weil ich immer bei den fast abgelaufenen Lebensmittel stöber. Beim Einkauf im Laden seh ich das Obst und Gemüse und kann dann entscheiden, ob es das noch wert ist oder nicht. Online müsste ich nehmen, was ich kriegen kann und würd mich dann vermutlich ärgern.
 
Wer gut zu Fuß ist und in der Stadt mit entsprechenden Möglichkeiten wohnt sowie nicht 14 Stunden am Tag arbeitet, darf gerne selber einkaufen, finde ich. Eine gute Idee sind auch Einkaufsgemeinschaften, kenne ich von auf dem Land lebenden Menschen, die zusammen einkaufen fahren oder füreinander einkaufen, aus ökologischen und ökonomischen Gründen.

Sprechen Gründe dagegen, wie Behinderung, Krankheit, Zeitnot, keine Möglichkeiten oder schlechte Infrastruktur, ist online bestellen und liefern lassen bestimmt eine gute Idee. Ob man dabei aber lernt, dass Sahne ein Rohprodukt ist, bevor es in die Sprühflasche kommt, Google helfen kann, eine Papaya zu erkennen oder der Hausverstand einem sagt, einfach eine Verkäuferin oder einen Verkäufer zu fragen, wenn man was nicht findet, bezweifele ich.
 
Ich habe nur wenige Male als ich z.B. krank war Online Lebensmittel gekauft.

Vorteile des Online Kaufes:
  • man muss das Haus nicht verlassen (was praktisch ist wenn man krank ist oder die Einkaufswege sehr weit sind)
  • man muss nichts selber schleppen (was vor allem bei Getränkekästen ein Vorteil ist)
Nachteile:
  • Der Onlinekauf ist meistens teurer
  • man bekommt kaum Sonderangebote (keine Produkte, die zum Ladenschlussende nochmal günstig rausgehauen werden)
  • man kann sich unverpackte Dinge wie Obst und Gemüse nicht aussuchen
  • Je nach Lieferdienst und die Lieferung nicht jederzeit möglich. Selbst wenn muss man zuhause oft auf die Lieferung warten
Für jeden, der in näherer Umgebung einen Supermarkt hat und idealerweise ein Auto, ist der Supermarkt immer noch die bessere Lösung. Man kennt die Regale und wo was steht, ist da in 15 Minuten durch, kauft günstiger und kann sich alles aussuchen.

Ich liebe es, online zu shoppen! Aber nicht Lebensmittel. Ich könnte mir vorstellen einmal alle paar Wochen Getränkekästen zu bestellen, damit ich weniger beim Wocheneinkauf schleppen muss, aber ich möchte mir aussuchen ob meine Bananen schwarz, gelb oder grün sind.

Kennt man seinen Markt ist man zudem oft schneller durchgelaufen als dass man die Produkte online in den Warenkorb legt. Ich kaufe meistens nach der Arbeit ein, so dass ich eh gerade unterwegs bin und dann mit dem Auto nur kurz am Supermarkt halten muss.

Also von mir ganz klar nein: ich glaube nicht, dass Supermärkte aussterben. Ich glaube, Lebensmittelgeschäfte werden eine der letzten sein, die es auch langfristig geben wird wenn alles von Spielzeug, Elektronik bis Schuhgeschäften geschlossen sind, weil man alles online kauft.
 
Wie so häufig im Leben gibt es auch hier kein "Entweder-Oder". Es wird stets beides geben - Läden und Märkte vor Ort. Und die Option, Artikel zu bestellen.
Und beides ist je nach Lebenslage sehr praktisch.
 
Ich finds krass, wie schnell Panik geschoben wird. WEM bringt das was????
Wir werden es sehen, was gescheiht - im Moment sollte unser Augenmerk auf den Menschen aus dem Osten liegen, die hier Hilfe und Unterstützung brauchen!
 
Hallo,

Wir lassen unsere Lebensmittel mittlerweile jede Woche liefern.
Bekannte oder mein Vater machen das mittlerweile auch.

Natürlich hat es Vorteile man kann die zeit die man normal fürs einkaufen genutzt hat anders nutzen.
Und man spart Benzin.
Jetzt ist die Frage das Lebensmittel liefern ganz besonders seit corna sehr beliebt wurde.

Denkt ihr das mit der zeit Supermärkte somit aussterben werden.
Und in Zukunft sich alle ihre Lebensmittel liefern lassen müssen?
Hallo,

ich wüsste nicht weshalb ich mir die Lebensmittel liefern lassen sollte. Ich möchte ja auch Produkte kaufen für die ich mich spontan im Laden entscheide. Obst und Gemüse möchte ich mir anschauen. Und zwar vor Ort, nicht im Katalog.

Ich wüsste auch nicht weshalb sich das seit Corona bei mir geändert haben sollte. Gilt auch für die Spritpreise. Der Lieferdienst möchte doch bestimmt auch Geld.
Fährst du nicht auf die Arbeit und kommst täglich an Geschäften vorbei?
 
Da kann ich dir nur raten, versuche es mal mit einem Lieferdienst.
Das musste ich tun während unserer Quarantäne und vorher ab und zu, wenn es mir zu schlecht ging, um einzukaufen. Ich werde es nicht wieder tun, wenn ich nicht direkt im Bett hänge und meine Family sonst droht zu verhungern.
Dabei haben wir dafür nicht einmal extra zahlen müssen, weil beides entweder Verwandtschaft oder Freunde waren.
Lieferdienste sind schon ok, sie wurden als Zusatzserviceleistung konzipiert...im Rahmen von Corona lief das dann alles aus dem Ruder. Würde es Dich überraschen, wenn ich Dir sage, daß Lieferdienst vom Supermarkt überhaupt nicht in dem Umfang gewünscht wird aus mehreren gewichtigen Gründen?
Der Preis könnte bei REWE tatsächlich günstiger sein... doch je weiter sich das Modell verbreitet, desto angepasster wird hier auch der Preis.
Na, ich glaube, da wirst Du Dich in der Zukunft umgucken.
Absolut berechtigter Einwand... doch der Standard unserer Lebensmittel in Deutschland hat ein Niveau erreicht von welchem 70 - 80% der Menschheit nur träumen können, selbst beim Discounter. Defakto ernähren wir hier unsere Haustiere weit besser, als sich ein Großteil der Menschheit ernähren kann. Daher halte ich diesen überzogenen Kontrollwunsch des bereits mehrfach (von Profis) Kontrollierten mehr für einen psychologischen Bias. Von daher bin ich auch beim Lieferdienst (die Qualität hatte ich schon erwähnt) absolut beruhigt, was die Gesundheit und Vitalität meiner Familie angeht.
Das finde ich nicht.
Ich bin schon mit dem Angebot von Discountern/Supermärkten, was Produkte angeht, die absolut auf Bequemlichkeit ausgelegt sind, nicht einverstanden (aus gesundheitlichen Gründen). Wer sich so etwas reinziehen will, soll es tun, aber nichts für uns. Bei den Haustieren sind wir uns aber einig.
Es soll sogar Leute geben, die Eßbares vom Samen bis zum Teller betreuen und selbst anbauen, habe ich gehört. Und auch solche...das sind wahrscheinlich dann aber die Akut-Verstrahlten...die oft weite Wege gehen, um Wildgemüse, -obst oder -kräuter sammeln.
Eines der wenigen und oft gesuchten Beispiele, wo wirtschaftliche Effizient und Klimaschutz Hand in Hand gehen würde ich sagen.
Selbst das würde ich nicht sagen. Ohne wirklich feste Liefertouren ginge das vielleicht in der Stadt klimatechnisch gut aus. Auf dem Land ist das aber ein Desaster und somit kein Argument, wie die Vergangenheit gezeigt hat.
Wobei wirklich niemand Nährstoffe per Spritze gesetzt bekommen möchte... Pillen wären da eine viel breiter akzeptierte Darreichungsform.
Nee...Pille...die müsste man vielleicht auch noch kauen...denk doch mal an die Zeitersparnis beim Zähneputzen, die Kostenersparnis für das Gesundheitswesen etc. etc..
Nein, das Mittel der Wahl wäre so etwas wie ein Port oder ein dauerhafter ZVK, wo man ganz bequem andocken kann und man im Anschluß nur spülen muß. Statt 2x pro Tag müsste man, wenn überhaupt nur 1x alle drei Tage Zähne putzen und für die Darmtätigkeit kann, wer es braucht, eine Tütchen Pulver in Flüssigkeit auflösen, das später im Magen aufquillt und vorgaukelt, es gäbe wirklich etwas zu verdauen. Wohnungen müssten nicht mehr so groß gebaut werden, weil Küchen in dem Umfang nicht mehr nötig sind. Der Klimawandel wäre auch nicht mehr so drückend, denn man braucht gar nicht so viele Lebensmittel. Nur mehr das was unbedingt angebaut werden müsste, um Nähstoffcocktails im Labor zu erzeugen. Hat nur Vorteile. Für Nostalgiker gibt es Lutschtabletten mit naturidentischen Aromastoffen.
Ich habe mal eine Kurzgeschichte über das Thema geschrieben.
Fortschritte sind langsam, gerade in Deutschland. Supermärkte wird es wohl noch längere Zeit geben.
Ich bin nicht einmal so scharf darauf, daß es so viele Supermärkte einschließlich Discounter hier gibt. Ich wollte, es wären weniger. Aber in die umgekehrte Richtung...oh ja, genau die umgekehrte Richtung.
Aber das ist wieder ein anderes Thema.
 

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