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Wer spricht hier eine Mundart?

Aber mein geliebter Berliner kommt immer noch deutlich durch.
Kann schlisslich nüscht dafür, bin so geboren!

Ist doch auch gut so. *thumbs up*


Und bei der Uhrzeit geht es dann weiter mit:

viere
fimfe
seckse
siwwene

ziemlich ähnlich:
viere
feife
seggse
siebene

Beim zählen gibt's bei der zwei eine Besonderheit, da sagt man:
zwua Henna (zwei Hennen, weiblich)
zwoa Häar (zwei Hühner, sächlich)
zwoa Gockel (zwei Hähne, männlich)

Bei den andern Zahlen ab 3 ist das aber nicht so, da ist es immer gleich.
 
Beim zählen gibt's bei der zwei eine Besonderheit, da sagt man:

zwua Henna (zwei Hennen, weiblich)
zwoa Häar (zwei Hühner, sächlich)
zwoa Gockel (zwei Hähne, männlich)

Sehr schön! 🙂

Ich glaube, früher hat man da bei uns auch einen Unterschied gemacht.
Aber mit der Zeit ging das dann verloren.
 
Faszinierend bei Dialekten ist auch, dass manche Wörter schon in der nächsten Ortschaft wenige Kilometer entfernt anders ausgesprochen werden. Wo meine Mutter herkommt, werden viele Wörter auf "u" ausgesprochen. Für drei Uhr sagen die Leute dort "s'isch dru". Wo mein Vater herkam, ging es mehr auf "i", da sagen die Leute "s'isch dri".
Bei uns heißt es "s isch drui(e)" 😀
 
Beim Vergleichen von Mundarten sind außer den Zahlen auch die Wochentage gute Beispiele. 🙂

Ich zähle mal die Wochentage auf, so wie wir hier sagen.

Vielleicht steht das schon irgendwo, aber ich widerhole es gerne. 🙂

Määndi
Zischdi
Mittwoch
Duurschdi
Friddi
Sommschdi
Sunndi

Dieser "Zischdi" ist eines der Markenzeichen für meine Mundart. 🙂
 
Beim Vergleichen von Mundarten sind außer den Zahlen auch die Wochentage gute Beispiele. 🙂

Bei uns eigentlich nicht so. Wir verwenden die normalen Namen für die Wochentage, wie im Standarddeutschen. Allenfalls die Aussprache ist vom Dialekt gefärbt. Soweit ich weiß, gab es früher (zu Zeiten meiner Großeltern) noch spezielle bayrische Ausdrücke, aber die haben sich nicht bis in die Gegenwart durchgesetzt. Einzig an den "Sunnda" (Sonntag) kann ich mich noch erinnern.
 

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