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Wenn Opa und Oma nicht so funktionieren wie die Kinder es gern hätten

beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
Wir haben ja 3 Enkel, einer ist 5 Jahre, und 2 sind grade 1 geworden.
Wir tun alles was wir können für die Enkel. Aber es ist wohl nicht genug.
Habe grade mit meiner grossen Tochter (1 Kind) eine Auseinandersetzung gehabt, es ging in erster Linie um meinen Mann, der seit 2 Jahren krank zuhause ist und auf Berentung wartet. Sie kritisierte, dass er sich hängenlässt, er solle wieder arbeiten gehen, solle Sport machen, solle wieder mehr unter Leute gehen usw.
Mein Mann kümmert sich viel um die kleinenEnkel, füttert sie, wechselt Windel, bespaßt sie. Zuhause halt.
Ja, das würde sie schon sehen. Aber andere Grosseltern würden mit ihren Enkeln auf den Spielplatz gehen oder in Urlaub fahren…
Auf den Spielplatz, zum schwimmen, … geh ich manchmal, zumindest mit dem Grossen. Urlaub, ok, wohl eher weniger. Obwohl wir auch schon zusammen weg waren. Mein Mann kann und möchte sowas halt nicht mehr. Mir hat das Gespräch echt Tränen in die Augen getrieben und ich fand es echt unfair.
Die andere Tochter (2 Kinder) war auch dabei. Ihr geht es wohl tatsächlich darum, dass (hauptsächlich) mein Mann was für sich tut, damit er noch lange so „gesund“ wie möglich bleibt. Der Grossen geht es aber wohl darum, dass ihr einfach unser kompletter „Zuhause- und Familienorientierter“ Lebensstil nicht passt. „So kann man unmöglich glücklich sein“ so ihre Worte. Das tut ordentlich weh.
 
Warum lasst ihr euch unter Druck setzen? Meine Eltern (heute 83 und 84) haben auch sehr viel für die Enkel gemacht, sie waren aber fit und es war abgesprochen. Sie haben das gerne gemacht, auch Ausflüge, aber es war nie eine Forderung der Kinder.

Ich weiß nicht wie alt ihr seid, aber wenn dein Mann krank ist, dann ist es auch anstrengender . Und es sollte auf Freiwilligkeit basieren.

Es muss doch dein Mann entscheiden, was er machen kann und will und nicht die Töchter.
 
Da gibt es bei mir Ähnlichkeiten.
Meine 3 Enkel sind schon älter wie deine (13,10,8)
Es ist eh schwierig, da nach der Scheidung der Ex-Mann meiner Tochter das Sorgerecht hat und meine Tochter die Kinder nur zu Besuch bekommt.
Warum und wieso, ist jetzt ein anderes Thema.
Und mir wurde von Anfang an von dem Vater der Kinder (nicht nur von dem, sondern seiner ganzen Sippschaft) vorgeworfen, nichts mit den Kindern zu unternehmen. Ich kann das auf Grund körperlicher Umstände nicht. Die Kinder zuhause besuchen war nicht genug.
Später bekam ich von dem Ex meiner Tochter zu hören....
du bist öde und langweilig, du bietest den Kindern nichts, was sollen die von dir lernen?
Wie man zuhause rum hockt?
Mittlerweile sehe ich die Enkel kaum noch.
Ja das tut weh 😒 😒
 
Das ist es ja. Mein Mann ist erst 62. Aber er hat 45 Jahre durchgehend gearbeitet und 3 Kinder grossgezogen. Die waren noch nicht aus dem Haus, kamen schon die Enkel. Das habe ich zu ihr gesagt. Und ob man dann nicht auch mal etwas Ruhe verdient hätte.
Klar ist gut 60 noch kein Alter um „aufs Altenteil“ zu gehen und viele fangen da erst an „zu leben“. Verreisen, fangen nochmal was Neues an. Aber muss man das?
 
Deine Tochter kritisiert deinen Mann, dass er mehr für sich selber tun soll.

Natürlich ist es wichtig etwas für sich selber zu tun, damit man nicht frühzeitig schwer krank wird und stirbt.
Ich weiss nicht, welche Krankheit dein Mann hat.
Natürlich hat er viel Ruhe verdient.

So wie ihr lebt geht eure Töchter nix an.
Für die Enkel tut ihr sehr viel.
 
Mir hat das Gespräch echt Tränen in die Augen getrieben und ich fand es echt unfair.
🫂
Es ist toll, dass ihr beide euch mit um die Enkel kümmert. Und es ist verständlich die Erwartungshaltung der einen Tochter als unfair zu empfinden.
Gerade das mit dem Urlaub finde ich sehr übertrieben.
Die Sache mit Unternehmungen draußen hätte sie als Bitte äußern können, das wäre doch dann sicher ganz anders aufgefasst worden?

Mmn sollte man mit Kindern auch raus gehen wenn das körperlich zumutbar ist. Das ist für einen selber ja auch gut.

Die zweite Tochter scheint sich ja eher Sorgen zu machen.
 
Wir haben ja 3 Enkel, einer ist 5 Jahre, und 2 sind grade 1 geworden.
Wir tun alles was wir können für die Enkel. Aber es ist wohl nicht genug.
Habe grade mit meiner grossen Tochter (1 Kind) eine Auseinandersetzung gehabt, es ging in erster Linie um meinen Mann, der seit 2 Jahren krank zuhause ist und auf Berentung wartet. Sie kritisierte, dass er sich hängenlässt, er solle wieder arbeiten gehen, solle Sport machen, solle wieder mehr unter Leute gehen usw.
Mein Mann kümmert sich viel um die kleinenEnkel, füttert sie, wechselt Windel, bespaßt sie. Zuhause halt.
Ja, das würde sie schon sehen. Aber andere Grosseltern würden mit ihren Enkeln auf den Spielplatz gehen oder in Urlaub fahren…
Auf den Spielplatz, zum schwimmen, … geh ich manchmal, zumindest mit dem Grossen. Urlaub, ok, wohl eher weniger. Obwohl wir auch schon zusammen weg waren. Mein Mann kann und möchte sowas halt nicht mehr. Mir hat das Gespräch echt Tränen in die Augen getrieben und ich fand es echt unfair.
Die andere Tochter (2 Kinder) war auch dabei. Ihr geht es wohl tatsächlich darum, dass (hauptsächlich) mein Mann was für sich tut, damit er noch lange so „gesund“ wie möglich bleibt. Der Grossen geht es aber wohl darum, dass ihr einfach unser kompletter „Zuhause- und Familienorientierter“ Lebensstil nicht passt. „So kann man unmöglich glücklich sein“ so ihre Worte. Das tut ordentlich weh.

Liebe hempels, man kann bei Großeltern gar nichts einfordern. Wenn gerne etwas mit den Kindern gemacht wird - prima. Wenn nicht - es sind die Großeltern, sie müssen nicht. Dann müssen die Eltern sich nach anderen Möglichkeiten umschauen, wenn sie mehr Betreuung brauchen. Es ist kein Wunschkonzert.

Warum hat deine Tochter das übrigens dir gesagt und nicht ihrem Vater direkt? Beim nächsten Mal verweise sie direkt an ihn. Ich nehme an, sprechen kann er selbst.
 
Das hört sich nicht gut an. Wenn ihr jetzt noch Grenzen setzt, dann habt ihr vermutlich die Enkel das letzte Mal gesehen. Vielleicht funktioniert es, wenn ihr erst mal gar nichs sagt und einfach macht. Wenn deine Tochter es stört, dass ihr Vater gesundheitlich nicht mehr so kann, dann soll sie mit ihm reden.
 

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