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Wenn man jeden Monat auf Null rauskommt oder was sollte man verdienen ?

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Oder mit nem Objekt auf Rentenbasis und ein wenig Verstand , ggf. nimmt man noch ne Mietpartei mit rein.

Das kann klappen , wenn man einen Hausbesitzer finder der mitmacht. meistens Leute , die keine Kinder haben , sich alleine fühlen , nicht mehr in der Lage sind, die ganzen Arbeiten zu bewältigen und ggf. erbenfrei sind.

zeba

Und man sich damit 40 Jahre bindet, ein Eigenheim ist was Schönes keine Frage, aber wenn man sein Lebenlang dafür zahlen muss, ist es doch nicht das Wahre. Die Flexibilität ist auch dahin, an meine Wohnung bin ich nun 10 Jahre gebunden, manchmal frage ich mich auch, ob das so ne gute Idee war.
 
Dafür zahlst du ja für die Beiträge in der "Ansparphase" keine Steuern!
Beispiel: Du zahlst für den Wohnriester jährlich 2000 Euro ein vom normalen Einkommen und auf diese 2000 Euro zahlst du keine Steuern. Statt vielleicht 30k Bruttoeinkommen werden also nur 28000 besteuert. Die besteuerung der Riesterbeiträge kommt also nicht EXTRA dazu im Alter, sondern wurde nur nachgelagert! Also sehe ich da keinen Nachteil.

Genauso argumentierte mein Bausparkassenvertreter, er meinte dann auch, Steuern im Rentenalter sind ja nicht so schlimm, schließlich ist dann die Steuerlast geringer. Da ich dann aber auch deutlich geringer verdiene, drückt das eben doch.
Bei nem normalen Riestervertrag bekomme ich beim Renteneintritt was raus abzgl. Steuern, bei Wohnriester habe ich zwar die Immobilie, aber kann sie mir ggf. nicht leisten, weil ich zu wenig Geld im Monat habe. Ein Eigenheim produziert nämlich sehr hohe laufende Kosten (Heizung, Fassade, Garten, Renovierung, Dach, etc.), für dich dann im Alter lieber nen Riestervertrag mit 30% Auszahlung hätte, als eine Nachbesteuerung 😉

Naja, mein absolutes NoGo-Argument gegen Wohnriester war aber eh, dass man daran gebunden ist. Der Staat schreibt vor, dass man in dieser Immobilie den Lebensabend verbringen muss. Wer vorher auszieht, hat entweder einen sehr gewichtigen Grund oder zahlt halt alle Subventionen brav zurück 🙄
 
an kuni:

30 Stunden Woche und 2000 EUR netto? Dann mache ich aber gehörig was falsch.
Mittlerweile ist das echt ein Reizthema für mich.

Ich arbeite zwar nicht in einem großen Unternehmen wie Daimler, habe aber auf meinem Gebiet volle Verantwortung, d.h. wenn was schiefläuft geht das auf meine Kappe. Und ich verdiene nach 8 jahren immer noch 1300 netto. Meine Kollegen aber auch nicht mehr, ein Bekannter von mir (50), arbeitet - so könnte man meinen - in einem riesen Betrieb, müsste doch gut verdienen, von wegen er geht mit 2500 Brutto raus.

Finde einfach die Verhältnismäßigkeit passt auch nicht mehr. Da arbeitet jemand bei der Stadt als (sorry) Sesselpupser mit 2800 Brutto, schickt "Kunden" um drei wieder raus, weil er zwecks Feierabend um 15:30 Uhr den PC schon runtergefahren hat, Freitags kann man ab halb 1 im Freibad liegen, selbstverständlich privatversichert und die Pension ist auch schon sicher, ansonsten schaut man den Goldfischen im Büro beim Schwimmen zu - und das hab ich mit eigenen Augen gesehen.

Und auch bei Daimler sind die Leute teilweise meiner Meinung nach überbezahlt für das was sie leisten. Hauptsache ich bin wichtig und verdiene als normaler Sachbearbeiter meine 60 000 EUR / Jahr (auch das hab ich schon gesehen).

Und Leute die wirklich was leisten und sich 45 Stunden die Woche den A.... aufreißen kommen auf keinen grünen Zweig.
 
Man kann unheimlich gut "Geld einfach so ausgeben". Ich bin jeden Monat aufs Neue überrascht, obwohl ich Klamotten kaufen hasse, kein Auto habe, in einem Mietshaus wohne und keine kostspieligen Hobbies habe. Und man muss ja auch schauen, wo man wohnt, denn die Lebenshaltungskosten sind in Deutschland ja schon unterschiedlich.

Man kann das auch Geld aus dem Fenster werfen, nennen.
 
Tja Guten Morgen,

habe genau so viel Netto verdient wie du vor einem Jahr und habe sogar einen Technikerabschluss.
Dann bin ich umgezogen, neue Firma, wieder Arbeitslos geworden.
Als "Arbeiter" hatte ich immer brutto 2500 mit Schichtzulagen und mal Samstags antreten.
Als Techniker hatte ich Jobs mit brutto 2200-2400 und habe mich immer in den A**** gebissen.
Jetzt absolviere ich immer tapfer Vorstellungsgespräche mit ähnlichen Gehaltsangeboten und dem
Versprechen "Wenn die Probezeit mal vorbei ist..." Bla Bla Bla kenne ich schon.
Einer meiner Mitschüler ist damals durch die Facharbeiterprüfung gerasselt, er fährt heute einen neuen 5er BMW(Zweitwagen neben Benz).Bin aus allen Wolken gefallen als ich ihn in einer TV-Doku erkannte
Wie dass? Er ist jetzt Bordellbesitzer und verdient sich OHNE Ausbildung und LEGAL eine goldene Nase.
Und ich? Jahrelang Technikerschule, Ausbildung gemacht?
Tja einen Arschtritt und inzwischen 15.000 Euro Schulden (Bildungskredit, Versäumnisurteil usw.)
Das ist nicht fair! Ich muß bald den Offenbarungseid leisten und muß jede Arbeit annehmen,
gefundenes Fressen für den AG.
Zusätzliche Verdienstmöglichkeiten die ich hab:

-Blutspendedienst 15 Euro pro Stich
- illegale Prostituion( Besonders wiederlich weil ich ein Hetero bin, [...]).
Na gut einmal war eine Frau dabei so an die 50 Jahre da hats ein bissl Spaß gemacht.
werde diese Jobs auch weiter machen wenn ich wieder Arbeit habe und meine 1300 Netto nach Hause trage.
Ich hab nur langsam echt keinen Bock mehr ich komme mir von der Gesellschaft verarscht vor und ich würde gerne mal einen Brief an die Ursula schreiben um ihr zu sagen wie toll ich mich als AN in Deutschland so fühle nach Ausbildung und Fachstudium.
Ach ja ich war auch lange nicht im Urlaub sondern hab immer nur für Bafög und KfZ Versicherung gezahlt und Nebenkostenabrechnung usw usw. Jetzt noch das Versäumnisurteil(Ich bin Juristisch Schuld, Moralisch nicht, tut nix zur Sache.
Jetzt habe ich nichts mehr und so langsam habe ich auch keinen Bock mehr zu leben.
[...]
Aber das ist jetzt nicht das Thema hier...Aber ich hab sowas von keinen Bock mehr.
 
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an kuni:

30 Stunden Woche und 2000 EUR netto? Dann mache ich aber gehörig was falsch.
Mittlerweile ist das echt ein Reizthema für mich.

Ich arbeite zwar nicht in einem großen Unternehmen wie Daimler, habe aber auf meinem Gebiet volle Verantwortung, d.h. wenn was schiefläuft geht das auf meine Kappe. Und ich verdiene nach 8 jahren immer noch 1300 netto. Meine Kollegen aber auch nicht mehr, ein Bekannter von mir (50), arbeitet - so könnte man meinen - in einem riesen Betrieb, müsste doch gut verdienen, von wegen er geht mit 2500 Brutto raus.

Finde einfach die Verhältnismäßigkeit passt auch nicht mehr. Da arbeitet jemand bei der Stadt als (sorry) Sesselpupser mit 2800 Brutto, schickt "Kunden" um drei wieder raus, weil er zwecks Feierabend um 15:30 Uhr den PC schon runtergefahren hat, Freitags kann man ab halb 1 im Freibad liegen, selbstverständlich privatversichert und die Pension ist auch schon sicher, ansonsten schaut man den Goldfischen im Büro beim Schwimmen zu - und das hab ich mit eigenen Augen gesehen.

Und auch bei Daimler sind die Leute teilweise meiner Meinung nach überbezahlt für das was sie leisten. Hauptsache ich bin wichtig und verdiene als normaler Sachbearbeiter meine 60 000 EUR / Jahr (auch das hab ich schon gesehen).

Und Leute die wirklich was leisten und sich 45 Stunden die Woche den A.... aufreißen kommen auf keinen grünen Zweig.

Sie bekommt 1500€ und mit Kindergeld und Unterhalt sind es fast 2000€.

Aber wer sagt, dass du glücklicher wärst wenn du besser verdienen würdest? Egal was du machst es wird IMMER jemanden geben der mehr hat als du.
Für dich wäre es besser du konzentrierst dich nur auf dich selbst. Wenn dir dein Job Spass macht ist es doch egal wie viel du verdienst.
 
Finde einfach die Verhältnismäßigkeit passt auch nicht mehr. Da arbeitet jemand bei der Stadt als (sorry) Sesselpupser mit 2800 Brutto, schickt "Kunden" um drei wieder raus, weil er zwecks Feierabend um 15:30 Uhr den PC schon runtergefahren hat, Freitags kann man ab halb 1 im Freibad liegen, selbstverständlich privatversichert und die Pension ist auch schon sicher, ansonsten schaut man den Goldfischen im Büro beim Schwimmen zu - und das hab ich mit eigenen Augen gesehen.

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Warum bist du dann kein Sesselpupser geworden?
Bzw. warum kündigst du nicht einfach und machst eine Ausbildung im öffentlichen Dienst?
 

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