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Wenn man jeden Monat auf Null rauskommt oder was sollte man verdienen ?

  • Starter*in Starter*in Andreas-App
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Hallo Andreas,

ich selbst beziehe HartzIV, nach Abzug aller Kosten (Strom ect) bleiben mir 70 Euro für Alles.
Nebenbei habe ich einen 400 Euro Job. Davon kassiert 240 Euro das Amt.
Von den verbleibenden 160 Euro benötige ich 60 Euro um auf Arbeit zu kommen.

Somit habe ich 170€ im Monat und davon leben 2 Personen, denn meine Tochter führt einen Prozess gegen die ARGE, wegen rechtswidriger Verweigerung von HartzIV und bis zum Prozesstermin erhält sie von keiner Seite Geld. Sie zählt als obdach und mittellos.

Diese 170€ reichen nicht aus, um Bekleidung oder sonstige Anschaffungen zu tätigen, geschweige denn mal ins Kino zu gehen oder überhaupt mal aus dem Haus rauszukommen.
 
Hmmm kann es sein, dass hier nun vielleicht Leute antworten die weniger bzw. gleich viel haben? Ich will überhaupt nicht über das Niveau oder den Bildungsgrad hier im Forum diskutieren, aber ich finde 1300 echt wenig !

Und Landkaffee hat völlig recht- einmal hier noch ein Geschenk, dort noch was extra - und auf dem Konto bleibt 0 !!!!

Wie machen das eigentlich die Meisten die jetzt keine Top-Verdiener sind? Die leben doch immer an der Kippe oder ?

Und nicht falsch verstehen es geht mir nicht darum möglichst viel Geld zu verdienen, ich finde nur dass man sich heutzutage ohne super studiertem Job keinen besonderen Lebensstandard mehr leisten kann, ohne dass das Konto eben immer gegen 0 tendiert.
 
Hmmm kann es sein, dass hier nun vielleicht Leute antworten die weniger bzw. gleich viel haben? Ich will überhaupt nicht über das Niveau oder den Bildungsgrad hier im Forum diskutieren, aber ich finde 1300 echt wenig !

Und Landkaffee hat völlig recht- einmal hier noch ein Geschenk, dort noch was extra - und auf dem Konto bleibt 0 !!!!

Wie machen das eigentlich die Meisten die jetzt keine Top-Verdiener sind? Die leben doch immer an der Kippe oder ?

Und nicht falsch verstehen es geht mir nicht darum möglichst viel Geld zu verdienen, ich finde nur dass man sich heutzutage ohne super studiertem Job keinen besonderen Lebensstandard mehr leisten kann, ohne dass das Konto eben immer gegen 0 tendiert.

Hier haben so einige sozusagen "super-studiert". - Na und?
Weder Studium noch viel Geld sind Garant.

LG
Landkaffee
 
Verdienst hat nicht zwingend mit Bildungsgrad und noch weniger mit Niveau zu tun. 😎 Dass Du diese Verbindung herstellst bzw. dies Dein Grundgedanke bzgl. Einkommen ist, lässt tief blicken.

Und ja, die meisten Leute, die ich kenne, sind bei plusminus Null am Monatsende, ich auch.
 
Es soll ja auch Leute geben, die ihr ganzes Leben lang zur Miete gewohnt haben und trotzdem noch am Leben sind (nämlich so ziemlich alle, mit denen ich am Tag so zu tun habe). Ob ein eigenes Haus so unbedingt nötig ist, ich weiss es nicht. Und als Single ein eigenes Haus? Wozu? Für eine eventuelle Familie? Da fehlt doch erstmal die passende Partnerin (die für mich übrigens extrem unpassend wäre, wenn sie auf Geld, Haus und Statussymbole schaut).
 
Ich glaube hier wurde doch was missverstanden:

ich selbst würde mich als relativ gebildet bezeichnen, und im Gegensatz zu vielen Topstudierten die genau auf Ihr Geld und auf die berühmten Statussymbole wertlegen, denke ich nicht so.

Für mich sind auch alle Menschen gleich, ob sie jetzt Millionen verdienen oder nicht, Menschen wie ihr und ich...
Es ging eigentlich darum dass man sich eigentlich fast nichts aufbauen kann bzw. manchmal eben auf bestimmte Verdiener aufschaut und festellt, dass man selbst wahrscheinlich so einen Lebensstandard nie erreichen wird.

Sicherlich definiert jetzt wieder jeder Lebensqualität anders, aber ich brauche keine goldenen Wasserhähne und trotzdem ist es eben jeden Monat eng.
 
Du darfst auch nicht vergessen, dass es in einer Partnerschaft im Optimalfall zwei Einkommen gibt. Oder ist dieses "der Mann versorgt die Familie, die Frau ist zuhause bei den Kindern" wirklich noch so verbreitet? Ich kenn das ja real fast gar nicht, als ich ein Kind war, gingen alle arbeiten, Frauen wie auch Männer und das bei jedem aus meiner Klasse damals. Das war halt so in der DDR. Dadurch bin ich vielleicht auch etwas anders geprägt.

Als Single ein Haus zu bauen, auf die Idee käme ich nie im Leben. Auch wenn ich das Geld hätte nicht. Kann ja sein, dass ich in 2 Jahren gar nicht mehr hier leben will (die Entscheidung, hier wegzuziehen würde mir noch viel leichter fallen, wenn ich das Geld hätte). Also ich kenn das eher so, dass ein Paar mit zwei Einkommen Wohneigentum "anschaffen" und nicht einer alleine.
 
Find ich auch merkwürdig, was Du hier so an Antworten erhältst 😕

Ich sehe das genauso wie Du. Verdiene seit März d.J. exakt das gleiche wie Du. Vorher habe ich fünf Jahre lang Hartz IV bezogen. Demgegenüber leb ich jetzt natürlich recht gut.

Ich bin auch bescheiden, freu mich dran, überhaupt aus der Hartz-IV-Situation ausgebrochen zu sein ... zunächst mal ist das ja wunderbar ... und ich bin die letzte, die glaubt, das Geld glücklich macht. Momentan find ichs ganz okay, Gehaltserhöhungen wurden zugesagt nach Einarbeitung - schauen wir mal ...

Aber wie Du sagst, mir ein paar hundert Euro brutto mehr, ändert sich nichts Wesentliches daran, dass man keine Rücklagen bilden kann. Überhaupt für Notfälle ... oder ein "richtiges" Auto - oder gar ein Eigenheim.

Und ich habe kürzlich gerade erst einen Artikel darüber gelesen, dass es ein Leid für diese Generation ist, dass sie insgesamt nicht die Einkommenssituation wie ihre Eltern-Generation erreichen kann. Das ist Geschichte. Da kommen wir nicht mehr hin.

Von daher denke ich, dass Du das ganz richtig empfindest. In meinem Eltern/Verwandtenkreis haben sich selbst die "Geringverdiener" in jungen Jahren Haus - Auto - jährlicher Urlaub finanzieren können. Das war selbstverständlich für die Mittelschicht.

Das kannste doch heutzutage vergessen. Ich kann Dir da voll und ganz zustimmen!
 
1300 Euro netto im Monat ist wirklich nicht viel. Gut wenn man ungelernt ist, kann man das durchaus als gut bezeichnen. Aber mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung wäre das eine echt lahme Ausbeute. 1500 wäre dann das mindeste, wenn dann noch Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld dazu kommt, dazu noch bezahlte Überstunden, kann man davon schon gut leben. Man müsste eben Glück haben bei einer guten Firma zu landen.
Man spricht heute von den niedrigens Arbeitslosenzahlen, dafür verdient die Arbeiterschicht wirklich mieserabel. Zu verdanken haben wir sowas den Zeitarbeitsfirmen, die viele Stellen kaputt machen. Da kommt man wirklich auf 1200-1300 Euro Nette auch mit einer Berufsausbildung. (Es sei denn man arbeitet in einem größeren Unternehmen der zusätzlich zum Grundgehalt der Zeitarbeitsfirma noch paar Euros dazu steuert. Man kommt dann locker auf 1600 oder 1700 Euro netto, allerdings ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld und im Urlaub bzw Krankheit werden die zusätzlichen Euros gestrichen)
 
hätte ich 1300€ Netto im Monat, wäre ich total happy - denn das wären für mich 7 mal mehr, wie mir zur Verfügung steht

aber das Hauptproblem ist - die Arbeitskraft ist heute nichts mehr wert, zum Teil werden Stundenlöhne von 3,80€ gezahlt und je mehr man weiß und kann, um so weniger kommt man auf dem Arbeitsmarkt unter - denn Fachkräfte aus dem Ausland sind wesentlich billiger und fügsamer

hinzu kommt noch - das viel im Ausland produziert wird und dadurch die Arbeitsplätze im Innland so knapp sind, das man sie den Bedarf anpasst und somit die Löhne bedenkenlos nach unten drücken kann
 

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