Ich kann dich verstehen, meine Große war auch ein Kind, dass anscheinend keinen Schlaf gebraucht hat und schon gar nicht mehr als 45 Minuten am Stück, Tag wie Nacht. Und den Rest hat sie geweint.
Meine Strategie war, sie in die Trage am Bauch - und später am Rücken - zu setzen und so war sie immer bei mir und ich hatte beide Hände frei.
Die Zeit ist unglaublich anstrengend und oft habe ich gedacht, ich laufe davon, alleine. Weil ich nicht wusste, wie ich das durchstehen soll.
Besser für mich wurde es, als ich mich mit der Situation einfach abgefunden habe. Dann ist halt der Haushalt mal liegen geblieben, ich war halt mal bis zum Nachmittag nicht geduscht und ich konnte halt nicht weitermachen wie vor dem Kind, nur mit Kind. Ging nicht. Dann hat meine Tochter eben bei mir im Bett geschlafen und nicht im Babybett. Dann war sie halt den halben Tag bei mir in der Trage und nicht auf der Krabbeldecke. Als ich mich von meinen Vorstellungen gelöst habe, wie es denn sein "sollte", ging es mir mental besser.
Ich wünsche dir viel Kraft - es wird immer besser werden. Durchhalten, es zahlt sich aus.