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wenn andere darüber reden......

@Beate: So wie sie >ich wurde nich freiwillig zum Opfer< habe ich das noch nich betrachtet.
Ich deute Opfer so >als ein Mensch der dabei gestorben ist zumindest innerlich und sich jetzt imme Opfer nennt und nich mehr Mensch.< Darum hatte iich das so geschrieben.
Und... öhm... dasmit der Demut verstehe ich irgendwie net.😱
Mit >meinen Mut wiederfinden< meint ich >so mutig zu sein die Täter anzuzeigen<

@Tyra: Sie meinten es beginnt auch im Elternhaus, ja ist bei mir ähnlich. Versuche da rauszufinden aus diesem falschen Verhalten.
Und das hier besprechen ist auch nich schlecht ja denke ich auch. Interessant ist auch hier allgemein zu lesen wie andere damit umgehen.Ob jetzt richtig oderfalsch damti umgehen.Dann denkt man auch über seineigenes Verhalten nach. Kann sein das ich zu unsicher im Umgang mit anderen Menschen bin und daher mich in die Unterhaltungen nich so wirklich einklinke wenn es um ein Gewaltthema geht.Ich muss ehrlich sein die Rrede ist dann auch von Frauen und Mädche die Opfer von Männernwurden. Da schäme ich mich irgendwie.

@Fee16: Hm ja schade das manche (BESTEn?) Freunde oft oberflächlich sein können. Ist mir(zum Glück) noch nich so ergangen bei dem Thema. Es wissen aber auch nur gaanz wenige weil es mir echtpeinlich istt.
Ich finde gut das du dann mitdiskutierst.Ja. Und auchklar die Angst das einem eh niemand glaubt.

LG
 
Hallo Jord,

ich rede lieber nicht von richtigem oder falschen Verhalten, sondern eher von günstigen und weniger günstigen Verhaltensweise.
Ungünstige Verhaltensweisen sind z.b. zu allem immer Ja und Amen zu sagen, zu schweigen, wenn einem Unrecht passiert, sich nicht zu wehren wenn man angegriffen wird.
Verhaltensforscher haben herausgekriegt, dass tit for tat..wie du mir so ich dir die günstigste Verhaltensweise ist. Grundhaltung freundlich, aber wenn ein Angriff oder Übergriff passiert direkt auf die Kampfstationen.
Sich wehren und sich verteidigen, für seine Rechte kämpfen beginnt damit sich Gedanken drüber zu machen welche Rechte man hat, welche Grenzen man setzt..diese Grenzen sind oft durch Gesetze vorformuliert..Grundgesetz: die Würde des Menschen ist unantastbar, Recht auf Selbstbestimmung, körperliche und geistige Unversehrtheit..DAs Strafgesetz sagt: wer andere körperlich oder seelisch angreift, Gewalt ausübt macht sich strafbar. Das ist der innere Ring der eigenen Rechte, den man unbedingt verteidigen sollte. Wie man das hinkriegt kann man auch erlernen...grad unsichere und ängstliche Menschen müssen hier auchmal konkrete Hilfen annehmen und genügend Aufwand betreiben um ne gute Selbstverteidigung aufzubauen. Intuitiv hat das an sich jeder Mensch drauf...oft lassen Menschen ihrer Intuition jedoch keinen freien Lauf...müssen das erst wieder erlernen..

Auch erlernbar ist das drüber reden. An sich schwinden da die Unsicherheiten rasch, wenn man erstmal nen Anfang gemacht hat, die ersten Hürden überwunden hat. Schamgefühle sind hier überflüssig...wozu: du hast ja keinen MIst gebaut, sondern jemand anders = der Täter der sich schämen sollte....also lass dem den Schämjob mal schön selber übernehmen...tit for tat! Ich sage auch immer: grad Gewaltopfer können sich den Luxus der Schamgefühle nicht leisten, müssen sich einfach mal drüber hinwegsetzen um weiterzukommen. Man muss ja nicht mit jedem drüber reden..man sollte sich seine Gesprächspartner und Vertrauenspersonen zu intimen Themen sorgfältig aussuchen...am gesichertsten über alles reden kann man eh in ner Therapie...dort gilt ja auch Schweigepflicht. Und auch im Freundeskreis fände ich es den Freunden oder nahen Anverwandten fairer mit gravierenden Sachen nicht hinterm Berg zu halten..in der Regel kommt ALLES ohnehin früher oder später ans Tageslicht und man steht mit allzulanger Schweigevorgeschichte oft blöder und noch unglaubwürdiger da. Instinktiv werden Menschen die sich unehrlich und nicht genügend offen verhalten gemieden...zu langes Schweigen treibt in die Isolation...zu langes SChweigen ist somit auch wieder ne total ungünstige Verhaltensweise...ungünstig für einen selber und günstig für den oder die Täter...und dahingehend sollte man sich mal schön für sich selber und nicht für die Täter entscheiden! Oder mal fragen warum man sich sich selber ggü wie ein Feind verhält und sich so ein Verhalten am besten selber verbieten.

Dabei wünsche ich dir viel Erfolg!
Gruß
Tyra

P.S. Das ganze muss man ja nicht holterdipolter von heute auf morgen machen...Schritt für Schritt raus aus dem SChweigen reicht...es braucht seine Zeit um zu lernen offener zu werden, aber man sollte da halt am Ball bleiben sich in diese Richtung zu bewegen.
 

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