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Wen wählst du bei der nächsten Bundestagswahl (2025)?

Wen wähle ich bei der nächsten Bundestagswahl (23/02/2025)

  • SPD

    Teilnahmen: 12 8,7%
  • CDU/CSU

    Teilnahmen: 15 10,9%
  • Grüne

    Teilnahmen: 22 15,9%
  • FDP

    Teilnahmen: 4 2,9%
  • AfD

    Teilnahmen: 49 35,5%
  • Die Linke

    Teilnahmen: 8 5,8%
  • BSW

    Teilnahmen: 7 5,1%
  • Freie Wähler

    Teilnahmen: 2 1,4%
  • sonstige

    Teilnahmen: 19 13,8%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    138
dass Du NUR noch Menschen mit Pass reinlässt: Dann hast Du doch immernoch nicht lauter Saubermänner im Land. ist ja nicht so, dass man automatisch sagen kann: Wer einen Pass hat ist ehrbar und ungefährlich und wer keinen hat, der ist es nicht.
So einfach ist das nicht!
Man dürfte laut geltendem Recht nicht mal Flüchtlinge mit Pass rein lassen, weil sie aus einem sicheren Land einreisen.
Über die Verteilung der Flüchtlinge im europäischen Raum hatten wir es schon einmal. Dafür hat die, ach so wichtige EU in den letzten Jahren ja keine Lösung gefunden.

Aber zu deiner Frage, in diesem Land sind Migranten die schon mehrmals straffällig aufgefallen sind. Auch dieser Mann in Aschaffenburg war der Polizei wegen Gewaltdelikten wie eine versuchte Vergewaltigung bekannt!
So jemand lässt man einfach weiter frei rum laufen. Wieso fragt man sich?!
Wie irre ist das denn?
Man kann nur davon ausgehen, dass die Behörden überfordert sind.
Man könnte meinen, denen ist nicht bekannt was für tickende Zeitbomben manche dieser Migranten sind.

300 000 Migranten die ausreisepflichtig sind. Meinst alle davon geben sich jetzt noch großartige Mühe sich hier zu benehmen?

"Behörden- und Gesetzgebungsversagen: Nach erneuter Messerattacke wächst der Druck auf Politik und Sicherheitsbehörden“

Nach der tragischen Messerattacke mit mehreren Toten steht erneut die Frage im Raum, wie solche Taten durch bereits ausreisepflichtige Personen in Deutschland überhaupt möglich sein können. Laut Heiko Teggatz, stellvertretender Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, handelte es sich beim Täter um einen sogenannten Dublin-Fall, der hätte nach Bulgarien abgeschoben werden sollen. Trotz verurteilter Gewaltdelikte blieb eine Abschiebung aus. Teggatz macht vor allem ein „Gesetzgebungsversagen“ verantwortlich und kritisiert die fehlende Unterstützung des Bundes gegenüber den Ländern in Abschiebefragen.

Mit rund 300.000 ausreisepflichtigen Personen in Deutschland, von denen 50.000 sofort abschiebbar wären, ist das Problem laut Teggatz längst außer Kontrolle geraten. Die Bundesregierung habe in den letzten Jahren versäumt, rechtliche Rahmenbedingungen und Strukturen zu schaffen, die konsequente Abschiebungen ermöglichen. Zudem seien die Kapazitäten in Abschiebehaftanstalten mit bundesweit lediglich 800 Plätzen völlig unzureichend.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft fordert seit Langem, die Zuständigkeit für Einreise und Abschiebungen zentral beim Bund zu bündeln, um eine effektivere Steuerung zu gewährleisten. Auch Abschiebungen in Länder wie Afghanistan hält Teggatz für vertretbar, insbesondere bei Straftätern. Der politische Wille, diese Herausforderungen entschlossen anzugehen, sei jedoch kaum erkennbar."
Quelle: Welt


800 Abschiebehaftplätze auf 50 000 sofort ausreisepflichtige und abschiebbare Menschen.
Das zeigt doch die eigentliche Absicht. Man will noch nicht mal kriminelle Migranten abschieben. 🙈
 
Einfahc nur "weg damit" ist weder konstruktiv noch vernpnfitg umsetzbar.
Du weißt schon dass es nicht fair ist, wenn es Regeln gibt, an die manche sich nicht halten brauchen.
Der Sinn von Regeln ist es, das sich dran gehalten wird, sonst brauchst gar keine mehr aufstellen.
Du meinst jetzt, sowas wie Grenzschutz braucht es nicht, wozu Pässe kontrollieren, da weiß man ja nichts über die Person und überhaupt haben so viele ja eh keinen Pass, wir lassen die einfach alle rein, werden schon alle anständig sein, spart zudem auch ne Menge Personal. ?

Es gibt auch für Deutschland Einreiseregeln bzw gab es die mal.
Du bist also dafür, das es keine gibt?
Pass zerreißen und dann rein nach Deutschland, findest du ok.

Wenn nicht, dann wirst du vielleicht auch erkennen, dass es Konsequenzen braucht für jemanden der unerlaubt oder ohne Pass einreist.
Wenn man das durchgehen lässt machen es doch alle so. Inkl Kinder und Jugendliche reisen 3/4 der Migranten ohne Ausweisdokumente ein.

"Wer in Deutschland Asyl beantragt, kann seinen Namen, Geburtsdatum und seine Nationalität oft nicht nachweisen. Jeder zweite Asylbewerber reist ohne Pass ein. Und das auch, weil es die Chancen zu bleiben erhöht."
Welt

Und zufällig gefunden von 2015

"Die Rechtslage für Flüchtlinge ohne Pass
Stand: 30.12.2015 16:34 Uhr

Viele Flüchtlinge gelangen ohne Pass nach Deutschland. Die CSU will das nicht länger dulden. Wer keinen Ausweis hat, dem soll die Einreise verboten werden. Doch wie ist die rechtliche Lage derzeit überhaupt? tagesschau.de erklärt die Hintergründe.Viele nach Deutschland gekommene Flüchtlinge konnten den Behörden keine Ausweisdokumente vorlegen. Einige haben ihren Pass bei der Flucht verloren, andere warfen ihn offenbar vor dem Grenzübertritt weg, um ihr Herkunftsland zu verschleiern. Zudem können politisch Verfolgte und Menschen in einem Bürgerkriegsland oft bei den zuständigen Behörden in ihrer Heimat kein Reisedokument beantragen."
Tagesschau

"Was man allerdings weiß: Eine ungeklärte Identität erhöht die Bleibechance enorm. Die Abschiebung eines abgelehnten Asylbewerbers ist nur möglich, wenn sein Herkunftsstaat ihn als eigenen Staatsbürger anerkennt. Solange der Herkunftsstaat dies bezweifelt – sei es, weil er ihn nicht zurücknehmen möchte oder weil er ihn tatsächlich nicht kennt, wenn der Asylsuchende getäuscht hat –, erhält der abgelehnte Asylbewerber (oder aus anderen Gründen ausreisepflichtige Ausländer) in der Regel eine Duldung."
Welt
 
Merz wäre vermutlich auch bereit, mit der AfD zusammenzuarbeiten..


Keine Zusammenarbeit mit der AfD, Herr Merz!

Ein historischer Tabubruch: Friedrich Merz will seine Abschottungspolitik zusammen mit den Stimmen der AfD durch den Bundestag bringen. Dabei hat der CDU-Kanzlerkandidat genau das kürzlich noch ausgeschlossen. Um das Grundrecht auf Asyl auszuhebeln, bricht er jetzt sein Wort. Weidel, Höcke und Co. jubeln. Wir stellen uns schützend vor die Brandmauer und fordern: Keine Zusammenarbeit mit der AfD!


 
So, jetzt gebe ich auch mal meinen Shit, äh natürlich Senf, dazu.
Ich werde die FDP wählen. Warum ? Weil sie eine Partei der Freiheit ist, die auch die sexuelle Selbstbestimmung des Mannes achtet und daher nie für das sogenannte Nordische Modell stimmen wird. Ich will halt auch noch in 30 oder 40 Jahren ins Bordell gehen können.
 
Weidel begründet Kampf gegen muslimische Zuwanderung mit ihrer Homosexualität

Ihren eigenen Rassismus rechtfertigt Alice Weidel auf einer Wahlkampfveranstaltung mit ihrer sexuellen Orientierung.



Und wie begründet sie den Kampf gegen die gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexualität? Kannste dir echt nicht ausdenken.
 
So, jetzt gebe ich auch mal meinen Shit, äh natürlich Senf, dazu.
Ich werde die FDP wählen. Warum ? Weil sie eine Partei der Freiheit ist, die auch die sexuelle Selbstbestimmung des Mannes achtet und daher nie für das sogenannte Nordische Modell stimmen wird. Ich will halt auch noch in 30 oder 40 Jahren ins Bordell gehen können.

Es gibt kein Recht auf Sex. Gab es nie und wird es auch nie geben.
 
1072 Posts später:

Ich weiß es immer noch nicht.
Inzwischen bin ich soweit gar nicht zu wählen oder
ungültig zu wählen und all meinen Unmut auf den Stimmzettel zu schreiben.
Es ist ein Drama
 
Aber zu deiner Frage, in diesem Land sind Migranten die schon mehrmals straffällig aufgefallen sind. Auch dieser Mann in Aschaffenburg war der Polizei wegen Gewaltdelikten wie eine versuchte Vergewaltigung bekannt!
So jemand lässt man einfach weiter frei rum laufen. Wieso fragt man sich?!
Wie irre ist das denn?
Man kann nur davon ausgehen, dass die Behörden überfordert sind.
Man könnte meinen, denen ist nicht bekannt was für tickende Zeitbomben manche dieser Migranten sind.
genau das ist der Punkt: unsere Behörden sind überfordert. Aber diese Überforderung wird nicht weniger, wenn man jetzt mit unrealistischen Mehrforderungen kommt ("einfach abschieben oder garnicht reinlassen") die WIEDEr keiner stemmen kann.
Wir brauchen einfach mehr Personal und wir brauchen Eu-Weite Koordination der Flüchtlingsfrage. Anders wird es nicht gehen. Wenn wir uns einfach auf Dublin ausruhen und sagen: Die anderne dürfen die Leute nicht zu uns schicken, dann sitzen wir in 1ß Jahren immernoch so da wie jetzt.
wir brauchen mehr personal und entsprechende Strukturen.
natürlich darf ein mensch (egal woher er kommt) der akut fremdgefährdend ist nicht frei rumlaufen.
Aber wenn sich keiner zuständig fühlt, dann liegt doch DORT der Fehler: man braucht für solche Leute einfach fachliche Betreuung und ggf unterbringung und die ist nicht gegeben: Jeder ist nur froh, wenn er so einen fall vom Tisch hat.
Anstatt also zu fordern, die grenzen durchgehend so zu sichern wie zur EM, sollte man lieber mal anfangen, entsprechend Personal auszubilden und einzustellen.
Der Punkt ist doch: Ein Mensch, der eine tickende zeitbombe ist, kann doch ebensogut auch völlig legal und mit Pass gekommen sein. Genauso wie ein total anständiger Mensch eben ohne Pass unterwegs sein kann- es gibt eben Gründe, aus denen solche Szenarien entstehen können.
Unser Problem sind doch nicht die anständigen menschen, die ehrlich Schutz suchen, aber zB eben keinen Pass haben, sondern unser Problem sind Menschen ,die eine Gefahr darstellen. Und die können mit und ohne Pass daherkommen, geflohen sein oder einfach mit Arbeitsvisum kommen, das können Touristen sein, oder auch einfach Deutsche Bürger.

Dh wir brauchen Strukturen, die die Kriminalität vorbeugen. Nicht die Menschen.
Dort wo menschen unterm Radar laufen, passiert halt viel leichter was.

und solche Dinge muss man praktisch lösen.
Es kann meiner Meinung nach nicht angehen, dass wir Lösungen in Erwägung ziehen, die entweder praktisch garnicht umsetzbar sind (weil das Personal fehlt), oder die rechtlich nicht umsetzbar sind (wir haben nunmal eine Verfassung, wir haben Flüchtlingsabkommen, wir haben EU-Recht und das ist auch gut so: lösungem müssen im Rahmen dieser rechte stattfinden sonst sind es keine Verbesserungen, sondern Verschlechterungen), oder die gegen jede Menschlichkeit verstoßen (ja ich finde es entsetzlich, wie diese Menschen mitunter entmenschlicht werden: So als wäre ihr Leben völlig egal, nur weil sie keinen Pass haben: Dann ist es doch wuppe, ob man sie auf ne einsame Insel verbannt oder sie einfach in Kriegsgebiete schickt wo ihnen der Tod und schlimmeres drohen könnte. ich meine: hey, das sind immernoch Menschenleben und nein, NIEMANDEM ist es geholfen, wenn wir aus Wut auf irgendwelche Verbrecher unsere Menschlichkeit aufgeben und diesen Menschen keine Lebensrechte mehr zugestehen.
ich meine: hey, da sind Kinder dabei, alte, kranke, völlig harmlose Menschen.
Die sind nicht weniger wert nur weil sie keinen Pass haben? Und es geht doch nicht nur um die OHNE Pass. Die aktuelle Stimmung macht doch da garkeinen Unterschied.
Ich bin ehrlich gesagt nicht bereit, meine humanistische Überzeugung da aufzugeben und deswegen sage ich klar: Wir BRAUCHEN Lösungen- das ist klar. Diese Lösungen werden auch was kosten- auch klar. Aber einen Preis sollte unsere Gesellschaft nicht zu zahlen bereit sein: Die Aufgabe unsere Menschenrechte, unseres Rechtsstaates und unserer Menschlichkeit.
DAS steht für mich nicht zur Disposition.

Jaja und ich weiß: Es heißt dann immer: Denkst Du nicht an die Opfer? So als würde es die Opfer wieder lebendig machen, wenn wir ihnen weitere unschuldige Opfer nachschicken. Also könnte man Opfer vermeiden, indem man noch mehr Opfer produziert.
ich denke da zB an den armen kleinen Jungen, den dieser Gestörte ermordet hat. Dass er hier von einem abgelehnten Flüchtling getötet wurde, löst -zurecht- Entsetzen aus. Aber gleichzeitig wäre es vielen offenbar egal, wenn er (oder andere Kinder wie er) in den Tod geschickt würden, weil sie keinen Pass besitzen?
DANN ist so ein kleines Leben plötzlich nicht mehr erwähnenswert, sondern eben: Pech gehabt?
Ich finde das schaurig.
 
genau das ist der Punkt: unsere Behörden sind überfordert. Aber diese Überforderung wird nicht weniger, wenn man jetzt mit unrealistischen Mehrforderungen kommt ("einfach abschieben oder garnicht reinlassen") die WIEDEr keiner stemmen kann.
Wir brauchen einfach mehr Personal und wir brauchen Eu-Weite Koordination der Flüchtlingsfrage. Anders wird es nicht gehen. Wenn wir uns einfach auf Dublin ausruhen und sagen: Die anderne dürfen die Leute nicht zu uns schicken, dann sitzen wir in 1ß Jahren immernoch so da wie jetzt.
wir brauchen mehr personal und entsprechende Strukturen.
natürlich darf ein mensch (egal woher er kommt) der akut fremdgefährdend ist nicht frei rumlaufen.
Aber wenn sich keiner zuständig fühlt, dann liegt doch DORT der Fehler: man braucht für solche Leute einfach fachliche Betreuung und ggf unterbringung und die ist nicht gegeben: Jeder ist nur froh, wenn er so einen fall vom Tisch hat.
Anstatt also zu fordern, die grenzen durchgehend so zu sichern wie zur EM, sollte man lieber mal anfangen, entsprechend Personal auszubilden und einzustellen.
Der Punkt ist doch: Ein Mensch, der eine tickende zeitbombe ist, kann doch ebensogut auch völlig legal und mit Pass gekommen sein. Genauso wie ein total anständiger Mensch eben ohne Pass unterwegs sein kann- es gibt eben Gründe, aus denen solche Szenarien entstehen können.
Unser Problem sind doch nicht die anständigen menschen, die ehrlich Schutz suchen, aber zB eben keinen Pass haben, sondern unser Problem sind Menschen ,die eine Gefahr darstellen. Und die können mit und ohne Pass daherkommen, geflohen sein oder einfach mit Arbeitsvisum kommen, das können Touristen sein, oder auch einfach Deutsche Bürger.

Dh wir brauchen Strukturen, die die Kriminalität vorbeugen. Nicht die Menschen.
Dort wo menschen unterm Radar laufen, passiert halt viel leichter was.

und solche Dinge muss man praktisch lösen.
Es kann meiner Meinung nach nicht angehen, dass wir Lösungen in Erwägung ziehen, die entweder praktisch garnicht umsetzbar sind (weil das Personal fehlt), oder die rechtlich nicht umsetzbar sind (wir haben nunmal eine Verfassung, wir haben Flüchtlingsabkommen, wir haben EU-Recht und das ist auch gut so: lösungem müssen im Rahmen dieser rechte stattfinden sonst sind es keine Verbesserungen, sondern Verschlechterungen), oder die gegen jede Menschlichkeit verstoßen (ja ich finde es entsetzlich, wie diese Menschen mitunter entmenschlicht werden: So als wäre ihr Leben völlig egal, nur weil sie keinen Pass haben: Dann ist es doch wuppe, ob man sie auf ne einsame Insel verbannt oder sie einfach in Kriegsgebiete schickt wo ihnen der Tod und schlimmeres drohen könnte. ich meine: hey, das sind immernoch Menschenleben und nein, NIEMANDEM ist es geholfen, wenn wir aus Wut auf irgendwelche Verbrecher unsere Menschlichkeit aufgeben und diesen Menschen keine Lebensrechte mehr zugestehen.
ich meine: hey, da sind Kinder dabei, alte, kranke, völlig harmlose Menschen.
Die sind nicht weniger wert nur weil sie keinen Pass haben? Und es geht doch nicht nur um die OHNE Pass. Die aktuelle Stimmung macht doch da garkeinen Unterschied.
Ich bin ehrlich gesagt nicht bereit, meine humanistische Überzeugung da aufzugeben und deswegen sage ich klar: Wir BRAUCHEN Lösungen- das ist klar. Diese Lösungen werden auch was kosten- auch klar. Aber einen Preis sollte unsere Gesellschaft nicht zu zahlen bereit sein: Die Aufgabe unsere Menschenrechte, unseres Rechtsstaates und unserer Menschlichkeit.
DAS steht für mich nicht zur Disposition.

Jaja und ich weiß: Es heißt dann immer: Denkst Du nicht an die Opfer? So als würde es die Opfer wieder lebendig machen, wenn wir ihnen weitere unschuldige Opfer nachschicken. Also könnte man Opfer vermeiden, indem man noch mehr Opfer produziert.
ich denke da zB an den armen kleinen Jungen, den dieser Gestörte ermordet hat. Dass er hier von einem abgelehnten Flüchtling getötet wurde, löst -zurecht- Entsetzen aus. Aber gleichzeitig wäre es vielen offenbar egal, wenn er (oder andere Kinder wie er) in den Tod geschickt würden, weil sie keinen Pass besitzen?
DANN ist so ein kleines Leben plötzlich nicht mehr erwähnenswert, sondern eben: Pech gehabt?
Ich finde das schaurig.
(...)

Den Wunsch nach einer europäischen Lösung gibt es seit über 10 Jahren.
Eine Verteilung der Migranten wird von vielen Staaten abgelehnt.
Eine vernünftige EU Grenzkontrolle oder Überprüfung der Asylantrage an den EU Grenzen wird von Parteien wie den Grünen abgelehnt.
Daher haben wir nach wie vor die Situation, dass Millionen Migranten durch EU Staaten nach Deutschland weiter reisen und ungehindert hier einreisen können.

Sprich: Was du forderst scheitert seit über 10 Jahren, es ist keine Lösung in Sicht und das Personal dafür fehlt auch. Was du forderst, funktioniert nicht!
Und warum auch? Warum sollten andere Staaten diese Lösung befürworten, wenn sie doch einfach jeden Flüchtling nach Deutschland weiter schicken können?

Deutschland duldet seit über 10 Jahren den ständigen Rechtsbruch beim Asyl indem Menschen aus sicheren EU Drittstaaten hier aufgenommen und ihnen Asylverfahren gestattet werden.

Dazu, dass man einfach nur Migranten besser betreuen solle, habe ich dir ja bereits geantwortet, auch wenn du darauf offenbar nicht eingehen willst. Nicht alle Migranten sind arme schutzbedürftige Flüchtlinge. Manche sind auch einfach Wirtschaftsmigranten, Kriminelle und Terroristen. Den Staat für jeden Rechtsverstoß eines Migranten mitverantwortlich zu machen, finde ich falsch.

Der Täter wurde genau betrachtet und behandelt.
  • Er war in psychiatrische Behandlung.
  • Im Dezember vergangenen Jahres wurde seine Betreuung angeordnet
  • ihm wurden psychiatern Medikamente verschrieben

Insofern ist deine Aussage, dass der Täter nicht behandelt oder untergebracht wurde, erwiesen falsch. Wir haben hier gerade den Fall, dass der Staat wirklich gut und fürsorglich war und es dennoch zu dieser Tat kam. Ich empfinde es als unangebracht und respektlos diesem Staat gegenüber wenn du jetzt eine Teilschuld beim Staat suchst, weil dieser angeblich nicht vernünftig agiert habe.
Es ist immer automatisch der Staat dafür (mit)verantwortlich wenn ein Mensch etwas böses tut?

Das sind Denkkonzepte wegen denen ich die politische Linke nicht mag.
Migrant, Arbeitsloser, Wähler, Täter, allgemein Bürger, jeder Mensch wird zu reinen Objekt staatlichem Handelns degradiert.
  • Ein Arbeitsloser kann nur Arbeitslos sein weil der Staat nicht genug Arbeit bietet.
  • Ein Wähler wählt nur was Medien ihm sagen, deswegen müssen Medien kontrolliert werden
  • Ein Migrant wird nur zum Migranten, weil er von einem Staat vertrieben wird
  • ein Täter wird nur zum Täter, weil staatliche Strukturen ihn nicht gut genug betreut haben
  • Jeder Mensch ist nur eine Spielfigur, hat niemals Verantwortung und muss vom Staat betreut und gelenkt werden
Selber kann der Bürger nichts und ist von Grund auf unmoralisch. Er verschmutzt die Umwelt, ist unsozial, ein potenzieller Täter und der Staat muss ihn deswegen betreuen und bevormunden.

Die finale Konsequenz dieses Denkens ist ein kommunistischerer Planwirtschaftsstaat, der Menschen mit einer STASI gleichen Struktur überwacht, betreut und lenkt. Jeder bekommt eine Arbeit zugewiesen, einen Betreuer, eine Wohnung und dann (so die Logik) macht kein Bürger mehr was falsch. Früher war es das kommunistische China, welches "5 Jahrespläne" erstellte, heute sind es deutsche Parteien wie die Grünen. Pläne, bei denen dem Bürger genau vorgeschrieben wird, wie er sich zu verhalten hat.

Natürlich darf man so einen Bürger dann auch nicht mehr wählen lassen, denn freie Bürger könnten ja was "falsches" oder "unmoralisches" wählen.

Es gibt keine Migranten mit bösen Absichten sondern es ist immer nur unser Staat der bei der Migration versagt. Der Mensch ist eben dumm, gefährlich, labil und muss vor sich selber geschützt werden.

Ich bin mal gespannt ob die Wähler bei dieser Wahl solches Gedankengut weiterhin wie bei der Ampel Regierung stützen werden. Die Prognose derzeit sieht danach aus, dass die Bürger diese linke Gedankengut nicht weiter unterstützen wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir ist wirklich schleierhaft, was es daran zu diskutieren gibt, dass abgelehnte Asybewerber nichts mehr in diesem Land verloren haben. Diese Asylanträge wurden geprüft und abgelehnt und das aus guten Gründen. Da entscheidet doch niemand nach Lust und Laune. Wir schulden diesen Menschen nichts. Sie haben in Deutschland nichts mehr verloren.
Noch weniger verstehe ich den Anspruch, diese Menschen aus purer Nächstenliebe zu umsorgen. Wir schaffen es doch noch nicht einmal unsere eigene Bevölkerung mit sinnvoller Unterstützung und Therapieangeboten zu versorgen, geschweige denn anerkannte Asylbewerber und von jenen, die abgelehnt wurden, möchte ich gar nicht erst sprechen. Es ist wirklich Zeit, dass einige in der Realität ankommen. Wir haben diese Ressourcen einfach nicht. Und wir müssen auch keine Ressourcen für hunderttausende abgelehnte Asylbewerber bereit stellen. Einfach nein.
 

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