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Welcher Job passt zu mir

Ich versuche es mal zu erklären, was es mit meinen Vorstrafen auf sich hat.
Wo ich aufgewachsen bin, gab es eine Gang, die aus etwa 40 Leuten bestand.
In dem Ort gab es etwa 41 Jugendliche.
Ich war derjenige, der nicht der Gang angehörte.
Da ich aber desöfteren die Straftaten der Gang verhindert habe, geriet ich mit denen in Konflikt.
Also haben die mich mehrfach angezeigt, in der Hoffnung, dass ich ins Gefängnis gehe und die Ruhe haben.
Und wenn man mehrfach von verschiedenen Personen wegen der gleichen Straftat angezeigt wird und die sich gehenseitig in ihren Aussagen unterstützen, hat man vor Gericht natürlich keine Chance.
 
Ich versuche es mal zu erklären, was es mit meinen Vorstrafen auf sich hat.
Wo ich aufgewachsen bin, gab es eine Gang, die aus etwa 40 Leuten bestand.
In dem Ort gab es etwa 41 Jugendliche.
Ich war derjenige, der nicht der Gang angehörte.
Da ich aber desöfteren die Straftaten der Gang verhindert habe, geriet ich mit denen in Konflikt.
Also haben die mich mehrfach angezeigt, in der Hoffnung, dass ich ins Gefängnis gehe und die Ruhe haben.
Und wenn man mehrfach von verschiedenen Personen wegen der gleichen Straftat angezeigt wird und die sich gehenseitig in ihren Aussagen unterstützen, hat man vor Gericht natürlich keine Chance.

Doch, die hat man. "In Dubio pro Reo". Du kannst sowas doch nicht auf dir sitzen lassen? Wenn du tatsächlich nichts kriminelles getan hast, dann kannst du dir nicht einfach eine kriminelle Akte anhängen lassen und dich damit abfinden. Hattest du keinen Anwalt? Fechte das Urteil an.

Wessen wurdest du überhaupt verurteilt? Was ist der "Straftatbestand"?
 
Ich habe zwar keine Anfälle, gelte aber trotzdem als behindert.
Und auch wenn ich das im Vorstellungsgespräch erwähne, ist das Gespräch vorbei, obwohl Behinderte teilweise bevorzugt eingestellt werden müssen.
Nicht überall, aber in den meisten Jobs.
Nur macht das leider niemand.
Mit zu weit meine ich, dass der Arbeitsort ungefähr 50 Kilometer auf dem platten Land war, ohne Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel.
Ich hätte also jeden Tag 50 Kilometer hin und 50 Kilometer zurück zu Fuß zurücklegen müssen.
Außerdem weiß hier niemand meinen Wohnort.
Wenn ich beispielsweise auf einer Insel wohnen würde, wären meine Jobmöglichkeiten stark eingeschränkt.
 
Ich wurde wegen verschiedener Delikte angezeigt.
Unter anderem Körperverletzung, Vergewaltigung, Betrug, Sexueller Missbrauch, Diebstahl, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung.
Eine Urteilsanfechtung ist unmöglich, da die Fälle abgeschlossen sind.
Das ist jetzt fast 8 Jahre her.
 
Ich wurde wegen verschiedener Delikte angezeigt.
Unter anderem Körperverletzung, Vergewaltigung, Betrug, Sexueller Missbrauch, Diebstahl, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung.
Eine Urteilsanfechtung ist unmöglich, da die Fälle abgeschlossen sind.
Das ist jetzt fast 8 Jahre her.


Und das war alles gegenstandslos?
 
Ja.
Trotzdem taucht es in den Polizeiakten auf.
Und das was in den Polizeiakten steht, gebe ich beim Vorstellungsgespräch bei der Frage nach Vorstrafen an.
 
Das ist schwer zu verstehen, dass ohne Beweise, nur auf Verdacht und falschen Anschuldigungen du als vorbestraft gilst. Es geht doch ohne Beweise um Aussage gegen Aussage und Indizien. Aber so klingt das natürlich echt heftig und ich verstehe, wenn ein Arbeitgeber bei so einer Vorgeschichte einen Rückzieher macht.
 
Ich wurde wegen verschiedener Delikte angezeigt.
Unter anderem Körperverletzung, Vergewaltigung, Betrug, Sexueller Missbrauch, Diebstahl, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung.
Eine Urteilsanfechtung ist unmöglich, da die Fälle abgeschlossen sind.
Das ist jetzt fast 8 Jahre her.

Auch wenn die Fälle abgeschlossen sind, kann man Urteile zurückziehen oder abändern, wenn im Nachhinein herauskommen sollte, dass jemand zu unrecht verurteilt wurde. Sonst gäbe es nie Reinwaschungen oder gesellschaftliche Rehabilitierungen von ehemals zu unrecht verurteilten Leuten.

Wenn du wirklich weißt, dass du unschuldig warst, dann hätte ich da schon längst alle Hebel in Bewegung gesetzt, die Sache von mir runterzubekommen. Aber hallo.

Wie kannst du SO einen Straftatbestand einfach sang- und klanglos hinnehmen? Es geht hier doch nicht um ein geklautes Päckchen Kaugummi aus dem LIDL....

Auch wenn du autistisch bist, du musst nicht den Hampelmann mit dir spielen lassen! Das habe ich damals auch im Jugendheim zu meinem autistischen Schützling gesagt.
 
Ja.
Trotzdem taucht es in den Polizeiakten auf.
Und das was in den Polizeiakten steht, gebe ich beim Vorstellungsgespräch bei der Frage nach Vorstrafen an.

Wie wäre es, wenn du es einmal nicht angibst, da du ja WEIßT, dass es eh nicht stimmt. Wenn es nicht stimmt, ist das Nicht-Angeben keine Lüge. Lüge, per Definition (aber das weißt du ja sicherlich exakter als ich), beinhaltet das bewusste Zurückhalten wahrer Tatsachen. In deinem Fall sind diese Tatsachen aber nicht wahr.
 
Aber wenn ich das nicht angebe, besorgen die sich die Polizeiakten und dann ist Ende.
Ich habe das schon erlebt.
Jobbewerbung, Arbeitgeber fragt bei der Polizei nach Vorstrafen, dann war Ende mit dem Job.
Allerdings weiß ich nicht, um welchen Job es da ging.
 

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