Es kommt darauf an an welchen Makler man gerät. Ich habe 2000 nach meinem Abitur eine Erwerbs-bzw. Berufsunfähigkeitsversicherung (ich hätte in die Berufsunfähigkeitsversicherung wechseln können, hätte ich innerhalb von 10 Jahren einen Beruf erlernt) abgeschlossen. Damals gab es einen bundesweiten Verband von unabhängigen Versicherungsmaklern (ich glaube er hieß VVV), die sich verpflichteten dem Kunden die bestmögliche Versicherung zu garantieren und, wenn das nicht passiert, selbst haften. Leider gibt es diesen Verband wohl nicht mehr. Aber man sollte bei Versicherungsmaklern heute darauf achten, dass sie ähnliches garantieren.
Ergebnis war, dass ich neun Jahre später, kurz vor Ende meines Studiums, tatsächlich wegen psychischer Krankheit erwerbsunfähig wurde. Die Versicherung zahlt bis heute anstandslos. Hat praktich nie Probleme gemacht (ich muss nur alle paar Jahre nachweisen, dass ich nicht für den ersten Arbeitsmarkt rekrutierbar bin, was aber kein Problem darstellt) und ich habe ein Vielfaches eines Bürgergeldempfängers oder staatlichen EM-Rentners zur Verfügung. Selbst da ich jetzt noch mal eine schulische Ausbildung anstrebe hat mir die Versicherung zugesichert, dass sie währenddessen weiterzahlt. Erst wenn ich noch mal arbeiten sollte gibt es keinen Cent mehr (und ich muss dann wieder Beiträge leisten, wenn ich in der Versicherung bleiben will).
An die TE:
Haftpflicht ist auch mMn wichtiger als Rechstschutz. Sollte ein Schaden auftreten kann es sonst u.U. vorkommen, dass man sich bis ans Lebensende dumm und dämlich zahlt. Rechtsschutz kann aber auch nicht schaden...