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Welche Bank ist noch relativ sicher?

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Ich meine das ernst, auch wenn ich es jetzt locker geschrieben habe, es kann nur besser werden !
Es wurmt mich natürlich schon etwas das ich dadurch Einbußen hatte - es hält sich aber noch in Grenzen.
Ich kann aber ehrlich gesagt auch nicht verstehen, wenn jemand sagt, er hat 5000 oder 10.000 Euro durch Aktien verloren. Das sieht man doch rechtzeitig, da macht man doch irgendwann einen Rückzieher. Vielleicht nicht so schnell wie ich.
Ich habe ja tatsächlich erst begonnen mich mit so etwas zu beschäftigen. Ich habe mir die Aktien auch selber ausgesucht, nicht weil mir jemand dazu geraten hat.
Lese viel, bin durch googeln auf diese Dr. Hönle Aktie gestoßen, und dachte mir "Entkeimungsgeräte"... das könnte in der jetzigen Zeit das richtige sein. Als sich aber nach Wochen nichts getan hat, dachte ich mir jetzt zieh ich lieber die Reißleine.
Aber gerade jetzt in den letzten Tagen geht sie doch nach oben. Wie auch immer. Habe jetzt auch nur das negative erwähnt. Ich habe auch einige Aktien die seid längerem im grünen Bereich sind.
Ich bin niemand der leichtsinnig ist mit Geld, kann ich auch gar nicht sein!
Ich werde da also wirklich draus lernen. Außerdem denke ich, das es nicht nur mir alleine am Anfang so ergeht! Andere erzählen es nur nicht.
 
Ich meine das ernst, auch wenn ich es jetzt locker geschrieben habe, es kann nur besser werden !
Es wurmt mich natürlich schon etwas das ich dadurch Einbußen hatte - es hält sich aber noch in Grenzen.
Ich kann aber ehrlich gesagt auch nicht verstehen, wenn jemand sagt, er hat 5000 oder 10.000 Euro durch Aktien verloren. Das sieht man doch rechtzeitig, da macht man doch irgendwann einen Rückzieher. Vielleicht nicht so schnell wie ich.

Ja aber das ist doch genau der Punkt!
Wenn du als Anlageobjekt für 200.000 € ein Haus kaufst und einen Monat später der Immobilienmarkt etwas schwächelt und du das Haus nur noch für 190.000 € verkaufen könntest, würdest du es tun? Man verkauft doch kein gutes Unternehmen nur weil der Marktwert grad sinkt.

Hättest du auch im Corona Crash alle Aktien verkauft, weil die im Schnitt 40% im Minus standen?
Die im Vergleich zum Festgeld hohen Renditen am Aktienmarkt bekommt man gerade WEIL man diese Kursschwankungen ertragen muss.

Wer "rechtzeitig einen Rückzieher macht", versucht den Markt zu timen. Das funktioniert statistisch nicht. Bei minus 10% zu verkaufen wäre eine tolle Taktik wenn man wüsste, dass es weiter abwärts geht. Leider weiß man es eben nicht.

Time in the market beats timing the market

Ich habe ja tatsächlich erst begonnen mich mit so etwas zu beschäftigen. Ich habe mir die Aktien auch selber ausgesucht, nicht weil mir jemand dazu geraten hat.
Lese viel, bin durch googeln auf diese Dr. Hönle Aktie gestoßen, und dachte mir "Entkeimungsgeräte"... das könnte in der jetzigen Zeit das richtige sein. Als sich aber nach Wochen nichts getan hat, dachte ich mir jetzt zieh ich lieber die Reißleine.
Aber gerade jetzt in den letzten Tagen geht sie doch nach oben. Wie auch immer. Habe jetzt auch nur das negative erwähnt. Ich habe auch einige Aktien die seid längerem im grünen Bereich sind.
Ich bin niemand der leichtsinnig ist mit Geld, kann ich auch gar nicht sein!
Ich werde da also wirklich draus lernen. Außerdem denke ich, das es nicht nur mir alleine am Anfang so ergeht! Andere erzählen es nur nicht.

Absolut, ja. Es gibt die schlausten Anwälte, Professoren und Ärzte, die viel Geld an der Börse verzocken und es niemandem erzählen.

Ich habe damals mit ETFs angefangen und das empfehle ich jedem. Erst im zweiten Schritt würde ich überlegen, ob ich auch einzelne Aktien will, denn statistisch schlägt kaum ein Privatanleger mit Einzelaktien den Index.

Du machst das was viele Anfänger tun. Du liest was über einen deiner Meinung nach aktuellen Trend. Mal ist es das E-Auto, mal Wasserstoff, mal Corona Medikamente, mal Entkeimungsgeräte. Nun glaubst du etwas zu wissen, was ein super geheimer Tipp ist. Meistens ist es das aber nicht. Die Hönle Aktie hat z.B. ein KGV von saftigen 42. Hier ist also schon eine massive Zukunftserwartung eingepreist. Was du über Entkeimungsgeräte weißt, weiß der Markt längst. Zig Tausende hauptberufliche Bankangestellte und Fondsmanager versuchen tolle Aktien zu finden.

Oft entwickeln sich dann sogar die Aktien besser, von denen es niemand erwartet, z.B. langweilige Versorger, Bergbauunternehmen oder totgesagte Tabakindustrie. Einfach weil die Erwartungen hier so niedrig waren, dass die Kurse der Aktien (zu) niedrig waren. Bei Einzelaktien geht es nicht darum die besten Unternehmen zu finden, sondern gute Unternehmen zu fairen Kursen.

Ich habe handle und kaufe sehr wenig. Verkaufen tu ich fast nie. Mein letzter Kauf war die Nintendo Aktie. Einfach weil ich Fan des Unternehmens bin und der Kurs von 520 € auf 420 € gefallen ist, bei einer sehr fairen Bewertung (KGV knapp 14, Dividendenrendite 3,6%). Ist mir auch egal wenn die Aktie morgen nochmal 100 € nach unten rutsch, denn ich will sie ja nicht verkaufen. Ich werde ich vermutlich 10 Jahre + X halten. Und bin auch zufrieden wenn ich nur 3,6% Dividende kassiere.

Ich weiß als Anfänger ist das schwer, aber am besten "buy and forget". Kauf einen breiten ETF und wenn du willst noch eine breite Masse an Einzeltitel (10 oder 20 und mehr). Vielleicht dazu noch einen Sparvertrag auf den ETF und leg dich für ein Jahr oder länger schlafen.

Investiert sollte nur das Geld sein, was du auf Jahre nicht benötigst. Dann kannst du auch sehr beruhigt schlafen. Und wenn du nach ein paar Jahren aus dem Dornrösschenschlaf wach wirst, küsst dich vermutlich ein Depot mit einer zweistelligen Rendite wach.
 
Habe jetzt zweimal eine Aktie wieder verkauft, weil sie längere Zeit gesunken ist anstatt zusteigen.
Warum?
Anscheinend verstehen die meisten Leute nicht, wozu eine Aktiengesellschaft da ist. Hierzu empfehle ich das Buch "Die Onedin-Linie" von Cyril Abraham. Mit Aktien wie im Casino zu zocken war nicht der Sinn der Erfindung der Aktiengesellschaft.
Die Aktionäre finanzieren durch den Aktienkauf ein Projekt oder eine Firma, dafür sind sie am Gewinn beteiligt. Fertig, aus, Ende.
Wenn ich mir Aktien kaufe, ist es mir piepegal, ob die steigen oder fallen. Wichtig ist, wieviel Dividende sie bringen. Und zwar über Jahre und Jahrzehnte.
 
Warum?
Anscheinend verstehen die meisten Leute nicht, wozu eine Aktiengesellschaft da ist. Hierzu empfehle ich das Buch "Die Onedin-Linie" von Cyril Abraham. Mit Aktien wie im Casino zu zocken war nicht der Sinn der Erfindung der Aktiengesellschaft.
Die Aktionäre finanzieren durch den Aktienkauf ein Projekt oder eine Firma, dafür sind sie am Gewinn beteiligt. Fertig, aus, Ende.
Wenn ich mir Aktien kaufe, ist es mir piepegal, ob die steigen oder fallen. Wichtig ist, wieviel Dividende sie bringen. Und zwar über Jahre und Jahrzehnte.

Absolut richtig! Erlaube mir aber die Anmerkung, dass es dir vermutlich nicht um die Dividende als solche sondern eher den Unternehmensgewinn geht.
Ginge es nur um die Dividende, dürfte man nur keine Aktien kaufen, die keine oder kaum Dividenden ausschütten. Es geht darum ein Unternehmen zu besitzen, welches auf Dauer profitabel wirtschaftet.

Am einfachsten ist dabei der Blick auf Kennzahlen wie das Kurs Gewinn Verhältnis, die Eigenkapitalrendite und generell die Bilanz, insbesondere im Vergleich zu anderen Unternehmen der gleichen Branche. Ab dann wirds aber schon kompliziert. Kaum ein Anleger wühlt sich wie Warren Buffet durch die Bilanzen.

Und selbst wenn man das macht, wird nur der Status quo abgebildet. Im Status quo ist ein Bergbauunternehmen zig mal profitabler als die meisten Tech Konzerne, die oft erst in der Entstehungsphase sind und noch keine Profite machen. Andre Kostolany hat dazu gesagt, dass man Fantasie (bezogen auf die Zukunft) braucht.

Weil die meisten Anleger das nicht können oder wollen (und selbst wenn sie es versuchen, es nicht gut machen) rate ich immer dazu breit zu streuen.
Wenn ich z.B. dir Oshkosh folge, würde ich 20 oder 30 Dividendenaktien kaufen, vielleicht sogar noch mehr. Aus verschiedenen Sektoren und Ländern. Dann hat man im Schnitt vielleicht 3-4% Dividende und gut ist. Das ist mehr als jede Festgeldanlage.

Aus steuerlichen Gründen, würde ich aber jungen Menschen dazu raten, ab einer Dividendenausschüttung über dem Freibetrag (derzeit 801 €) lieber Wege zu finden, die Gewinne in die Zukunft zu verschieben, z.B. durch thesaurierende ETFs.
 

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