Zu mir,
ich bin im Moment 21 Jahre alt, werde dieses Jahr 22. Ich habe 2013 mein Abitur gemacht und im gleichen Jahr angefangen Jura zu studieren.
Ich habe das Studium angefangen, weil ich es interessant fand und es mir Spaß macht Probleme zu lösen. Zudem macht jemand in meiner Verwandtschaft etwas in der Richtung Jurist, sodass ich es von da schon ein wenig mitbekommen habe und ich ungefähr wusste worauf ich mich einlasse wenn ich sowas als Beruf machen möchte.
Ich habe jetzt das erste Semester hinter mir und von 2 Prüfungen die ich geschrieben habe eine davon gerade so mit 4 Punkten bestanden. Durch die andere bin ich mit 2 Punkten durchgefallen, die 2. habe ich vor ca. ner Woche wiederholt aber da weiß ich das Ergebnis noch nicht.
Obwohl mich das Studium eigentlich recht interessiert fühl ich mich manchmal ein wenig fehl am Platz. Ich bin extremst Faul was lernen angeht, das hat sich schon seit der Schulzeit so hingezogen in der ich eigentlich kaum was gemacht habe und trotzdem immer durchgekommen bin. Für Arbeiten habe ich meistens in den Pausen oder anderen Unterrichtsstunden gelernt, für nen recht gutes Abi hat es dann halt doch noch gereicht.
Sei gesagt, die oben genannten Prüfungen, für die habe ich mich kaum vorbereitet. Ich hatte ca. 3 Tage vorher angefangen dafür zu lernen und ein wenig zu üben. Die schlechten Noten haben mich dann natürlich ein wenig deprimiert, obwohl es halt eigentlich auf meinem eigenen Mist gewachsen ist. Natürlich habe ich davor schon was gemacht, aber das hielt sich auch in Grenzen.
Was ich aber auch sagen muss ist, dass es mich total vor den Kopf gestoßen hat wie erwartet wird, dass man total Selbstständig ist im Studium. Das kennt man aus der Schule z.B. komplett anders. Insofern wurde man da irgendwie gar nicht darauf vorbereitet in der Schule, was für mich irgendwie ein wenig problematisch wird, da es mir schwierig fällt sich darauf einzustellen.
Hinzu kommt dann noch, dass ich Weihnachten letzten Jahres für ca. ne Woche ins 150km entferne Zuhause der Eltern gefahren bin. Dort hab ich dann Weihnachten und Silvester mit Familie gefeiert. Irgendwie hat mich das total herunter gezogen in meiner Stimmung(wie so ne kleine Depression) auch, weil ich mich in meiner eigenen Wohnung ziemlich alleine fühle obwohl ich mich hier die meiste Zeit wohl fühle (aber eben alleine). Wegen meiner miesen Stimmung bin ich dann den ganzen Januar über gar nicht zur Uni (das interessiert da eigentlich gar keinen ob man da ist oder nicht), habe mich aber über die Onlineplattform informiert was wir gemacht haben und mir die Unterrichtsmaterialien angesehen.
Ich habe auch bisher keine Freunde an der Uni gefunden und deshalb auch kaum Kontakt zu anderen Kommilitonen. Ich kenne ein paar Leute aus der Einführungswoche mit denen ich manchmal smalltalk mache, wenn man sich dann mal zufällig trifft, aber dabei bleibts dann meistens auch schon. Ich hatte versucht mit denen so eine gewisse Freundschaft aufzubauen aber das beruhte meist nicht auf gegenseitigem Interessem, sondern ging meistens nur von mir aus. Nach ein paar Wochen hat ich dann halt kein bock mehr drauf und habs dann sein lassen es zu versuchen. Ich muss dann aber auch gestehen, dass ich nicht so ein sozialer Mensch bin. Ich gehe nicht gerne in Diskotheken oder ähnliches und Bier ist auch nicht unbedingt mein Lieblingsgetränk. Ich hocke meistens lieber vorm PC und zocke mit Freunden die man übers Internet kennt aber leider Kilometer weit weg wohnen oder schau mir Filme an. Also Aktivitäten durch die man nicht gerade viele Leute in der Umgebung kennen lernt.
Ich habe versucht ein wenig Kontakt zu finden und nen Sportkurs angefangen, Volleyball um genau zu sein und den auch für ca. 2 Monate mitgemacht aber bin dann Januar nicht mehr hingegangen, wegen oben genannten Gründen.
Was mich dann auch noch umher treibt sind teilweise Existenz-/Zukunftsängste, es wird immer gesagt nur mit nem guten Examen kann man was werden in Jura, ansonsten wird man Schwierigkeiten haben, überhaupt was zu finden und der Arbeitsmarkt ist sowieso von Juristen überfüllt. Was, wenn ich in 9 Semestern mein Examen komplett verhaue und alles für die Katz war, oder sogar entgültig durch das Examen falle.
Also ums Kurz zu sagen, ich fühle mich durch das Zusammenspiel dieser ganzen Dinge ein wenig Unglücklich in meiner jetzigen Situation und spiele deshalb mit dem Gedanken das Studium abzubrechen. Habe überlegt stattdessen Informatik(oder etwas in die Richtung) zu studieren oder was komplett anderes, oder eben gar nicht studieren und ne Ausbildung machen. Ich bin da eigentlich ziemlich offen und habe auch keine Scheu vor, was mich dann nur nerven würde ist wieder umzuziehen aber das wäre dann das geringste meiner Probleme.
Was meint ihr?
Sorry für den langen Text, aber ich denke nur so könnt ihr verstehen wie meine Situation gerade ist und wie ich mich fühle.
ich bin im Moment 21 Jahre alt, werde dieses Jahr 22. Ich habe 2013 mein Abitur gemacht und im gleichen Jahr angefangen Jura zu studieren.
Ich habe das Studium angefangen, weil ich es interessant fand und es mir Spaß macht Probleme zu lösen. Zudem macht jemand in meiner Verwandtschaft etwas in der Richtung Jurist, sodass ich es von da schon ein wenig mitbekommen habe und ich ungefähr wusste worauf ich mich einlasse wenn ich sowas als Beruf machen möchte.
Ich habe jetzt das erste Semester hinter mir und von 2 Prüfungen die ich geschrieben habe eine davon gerade so mit 4 Punkten bestanden. Durch die andere bin ich mit 2 Punkten durchgefallen, die 2. habe ich vor ca. ner Woche wiederholt aber da weiß ich das Ergebnis noch nicht.
Obwohl mich das Studium eigentlich recht interessiert fühl ich mich manchmal ein wenig fehl am Platz. Ich bin extremst Faul was lernen angeht, das hat sich schon seit der Schulzeit so hingezogen in der ich eigentlich kaum was gemacht habe und trotzdem immer durchgekommen bin. Für Arbeiten habe ich meistens in den Pausen oder anderen Unterrichtsstunden gelernt, für nen recht gutes Abi hat es dann halt doch noch gereicht.
Sei gesagt, die oben genannten Prüfungen, für die habe ich mich kaum vorbereitet. Ich hatte ca. 3 Tage vorher angefangen dafür zu lernen und ein wenig zu üben. Die schlechten Noten haben mich dann natürlich ein wenig deprimiert, obwohl es halt eigentlich auf meinem eigenen Mist gewachsen ist. Natürlich habe ich davor schon was gemacht, aber das hielt sich auch in Grenzen.
Was ich aber auch sagen muss ist, dass es mich total vor den Kopf gestoßen hat wie erwartet wird, dass man total Selbstständig ist im Studium. Das kennt man aus der Schule z.B. komplett anders. Insofern wurde man da irgendwie gar nicht darauf vorbereitet in der Schule, was für mich irgendwie ein wenig problematisch wird, da es mir schwierig fällt sich darauf einzustellen.
Hinzu kommt dann noch, dass ich Weihnachten letzten Jahres für ca. ne Woche ins 150km entferne Zuhause der Eltern gefahren bin. Dort hab ich dann Weihnachten und Silvester mit Familie gefeiert. Irgendwie hat mich das total herunter gezogen in meiner Stimmung(wie so ne kleine Depression) auch, weil ich mich in meiner eigenen Wohnung ziemlich alleine fühle obwohl ich mich hier die meiste Zeit wohl fühle (aber eben alleine). Wegen meiner miesen Stimmung bin ich dann den ganzen Januar über gar nicht zur Uni (das interessiert da eigentlich gar keinen ob man da ist oder nicht), habe mich aber über die Onlineplattform informiert was wir gemacht haben und mir die Unterrichtsmaterialien angesehen.
Ich habe auch bisher keine Freunde an der Uni gefunden und deshalb auch kaum Kontakt zu anderen Kommilitonen. Ich kenne ein paar Leute aus der Einführungswoche mit denen ich manchmal smalltalk mache, wenn man sich dann mal zufällig trifft, aber dabei bleibts dann meistens auch schon. Ich hatte versucht mit denen so eine gewisse Freundschaft aufzubauen aber das beruhte meist nicht auf gegenseitigem Interessem, sondern ging meistens nur von mir aus. Nach ein paar Wochen hat ich dann halt kein bock mehr drauf und habs dann sein lassen es zu versuchen. Ich muss dann aber auch gestehen, dass ich nicht so ein sozialer Mensch bin. Ich gehe nicht gerne in Diskotheken oder ähnliches und Bier ist auch nicht unbedingt mein Lieblingsgetränk. Ich hocke meistens lieber vorm PC und zocke mit Freunden die man übers Internet kennt aber leider Kilometer weit weg wohnen oder schau mir Filme an. Also Aktivitäten durch die man nicht gerade viele Leute in der Umgebung kennen lernt.
Ich habe versucht ein wenig Kontakt zu finden und nen Sportkurs angefangen, Volleyball um genau zu sein und den auch für ca. 2 Monate mitgemacht aber bin dann Januar nicht mehr hingegangen, wegen oben genannten Gründen.
Was mich dann auch noch umher treibt sind teilweise Existenz-/Zukunftsängste, es wird immer gesagt nur mit nem guten Examen kann man was werden in Jura, ansonsten wird man Schwierigkeiten haben, überhaupt was zu finden und der Arbeitsmarkt ist sowieso von Juristen überfüllt. Was, wenn ich in 9 Semestern mein Examen komplett verhaue und alles für die Katz war, oder sogar entgültig durch das Examen falle.
Also ums Kurz zu sagen, ich fühle mich durch das Zusammenspiel dieser ganzen Dinge ein wenig Unglücklich in meiner jetzigen Situation und spiele deshalb mit dem Gedanken das Studium abzubrechen. Habe überlegt stattdessen Informatik(oder etwas in die Richtung) zu studieren oder was komplett anderes, oder eben gar nicht studieren und ne Ausbildung machen. Ich bin da eigentlich ziemlich offen und habe auch keine Scheu vor, was mich dann nur nerven würde ist wieder umzuziehen aber das wäre dann das geringste meiner Probleme.
Was meint ihr?
Sorry für den langen Text, aber ich denke nur so könnt ihr verstehen wie meine Situation gerade ist und wie ich mich fühle.
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