Acromantula74
Sehr aktives Mitglied
...ich bin langsam, aber sicher am Ende mit meinen Kräften.
Mein Freund und ich sind seit Anfang Oktober 5 Jahre zusammen, aber langsam denke ich, dass diese Beziehung immer mehr zur Einbahnstraße wird.
Ich gebe, gebe, gebe (und zwar in jeder Hinsicht) und von ihm kommt so gut wie nichts zurück.
Mit unserer Wohnsituation hat sich ja weiterhin nichts getan, vor allem, weil er sich weigert, aus seinem Dorf wegzuziehen und mir von dort aus die tägliche Pendelei (jeden Tag 80 km Autobahn) einfach zu weit wäre.
Bis zum Sommer war es immerhin noch so, dass wir uns am Wochenende mit dem hin-und herfahren (einfache Strecke 37 km) abgewechselt haben, mal war ich bei ihm, mal er bei mir. Nun hat er sich aber im Sommer eine Katze geholt und weil er niemanden hat, der sich um die Kleene kümmert, fahre ich nun jedes WE zu ihm. Um meine Kater kümmern sich in der Zeit meine Eltern. Für mich ist das ganz schön stressig, weil ich in die 5 Tage Montag -Freitag meine Arbeit, meinen Haushalt, meine Tiere und meinen Sport "reinpressen" muss, um mir das Wochenende "freizuschaufeln".
Auch sonst bin ich immer für ihn da. Ich hör ihm zu, wenn er von Problemen mit seinen Kollegen redet, versuch, ihm Tipps zu geben und zu helfen, mein Vater macht ihm seine Steuer-Erklärung, ich bin in seinen Vereinen involviert, steuer da Salate zu Feiern bei und fass mit an.
Und ich buttere halt, weil es finanziell nicht so gut aussieht bei ihm, immer mal was zu - zahl z.B., wenn wir gemeinsam einkaufen, seinen Teil stillschweigend mit, zahle gemeinsame Unternehmungen, hab auch schon den Tierarzt für seine Katze gezahlt etc.
Aber von ihm kommt kaum was zurück.
Er räumt nicht mal seine Bude auf, bevor ich komme, hat wenig Lust, was zu unternehmen... die meisten WE sehen inzwischen so aus, dass wir uns auf seinem Sofa rumlangweilen, der TV läuft und er nebenher auf facebook irgendein sinnloses Spiel zockt. Spazierengehen ist für ihn "doof durch de Wald dappe", auch sonst kommen keine Vorschläge von ihm... nur wenn es um "seine" Dinge geht, ist er unternehmungslustig (Fahrten ins Fußballstadion, feiern mit Kollegen etc.)
Wenn ich anspreche, was mich stört und was ich mir anders wünsche, dann kommen nur patzige und zum Teil absichtlich verletzende Antworten. 🙁 Neulich z.B. hab ich ihm gesagt, dass ich mir von ihm einfach mehr Wertschätzung und ein liebevolleres Verhalten wünsche... seine Antwort: "liebevoll und verständnisvoll, was denn noch? Soll ich Dir auch noch nen Heiratsantrag machen? Garantiert net!" oder "Dir kann man es doch eh nie recht machen."
Mich nimmt die ganze Situation inzwischen extrem mit. Ich bin dauernd gereizt, häng beim kleinsten Anlass unter der Decke und könnt an manchen Tagen nur heulen. Dazu kommt, dass mich der Druck, alles unter der Woche erledigen zu müssen, ziemlich stresst... und ich mich dann am WE bei ihm, wenn sowieso nur auf dem Sofa gegammelt wird, ärgere, weil ich zuhause in der Zeit soviel Sinnvolleres hätte tun können.
Ich hab einfach keine Kraft mehr, um die Beziehung und um ein bisschen Wertschätzung zu kämpfen. 🙁
Mein Freund und ich sind seit Anfang Oktober 5 Jahre zusammen, aber langsam denke ich, dass diese Beziehung immer mehr zur Einbahnstraße wird.
Ich gebe, gebe, gebe (und zwar in jeder Hinsicht) und von ihm kommt so gut wie nichts zurück.
Mit unserer Wohnsituation hat sich ja weiterhin nichts getan, vor allem, weil er sich weigert, aus seinem Dorf wegzuziehen und mir von dort aus die tägliche Pendelei (jeden Tag 80 km Autobahn) einfach zu weit wäre.
Bis zum Sommer war es immerhin noch so, dass wir uns am Wochenende mit dem hin-und herfahren (einfache Strecke 37 km) abgewechselt haben, mal war ich bei ihm, mal er bei mir. Nun hat er sich aber im Sommer eine Katze geholt und weil er niemanden hat, der sich um die Kleene kümmert, fahre ich nun jedes WE zu ihm. Um meine Kater kümmern sich in der Zeit meine Eltern. Für mich ist das ganz schön stressig, weil ich in die 5 Tage Montag -Freitag meine Arbeit, meinen Haushalt, meine Tiere und meinen Sport "reinpressen" muss, um mir das Wochenende "freizuschaufeln".
Auch sonst bin ich immer für ihn da. Ich hör ihm zu, wenn er von Problemen mit seinen Kollegen redet, versuch, ihm Tipps zu geben und zu helfen, mein Vater macht ihm seine Steuer-Erklärung, ich bin in seinen Vereinen involviert, steuer da Salate zu Feiern bei und fass mit an.
Und ich buttere halt, weil es finanziell nicht so gut aussieht bei ihm, immer mal was zu - zahl z.B., wenn wir gemeinsam einkaufen, seinen Teil stillschweigend mit, zahle gemeinsame Unternehmungen, hab auch schon den Tierarzt für seine Katze gezahlt etc.
Aber von ihm kommt kaum was zurück.
Er räumt nicht mal seine Bude auf, bevor ich komme, hat wenig Lust, was zu unternehmen... die meisten WE sehen inzwischen so aus, dass wir uns auf seinem Sofa rumlangweilen, der TV läuft und er nebenher auf facebook irgendein sinnloses Spiel zockt. Spazierengehen ist für ihn "doof durch de Wald dappe", auch sonst kommen keine Vorschläge von ihm... nur wenn es um "seine" Dinge geht, ist er unternehmungslustig (Fahrten ins Fußballstadion, feiern mit Kollegen etc.)
Wenn ich anspreche, was mich stört und was ich mir anders wünsche, dann kommen nur patzige und zum Teil absichtlich verletzende Antworten. 🙁 Neulich z.B. hab ich ihm gesagt, dass ich mir von ihm einfach mehr Wertschätzung und ein liebevolleres Verhalten wünsche... seine Antwort: "liebevoll und verständnisvoll, was denn noch? Soll ich Dir auch noch nen Heiratsantrag machen? Garantiert net!" oder "Dir kann man es doch eh nie recht machen."
Mich nimmt die ganze Situation inzwischen extrem mit. Ich bin dauernd gereizt, häng beim kleinsten Anlass unter der Decke und könnt an manchen Tagen nur heulen. Dazu kommt, dass mich der Druck, alles unter der Woche erledigen zu müssen, ziemlich stresst... und ich mich dann am WE bei ihm, wenn sowieso nur auf dem Sofa gegammelt wird, ärgere, weil ich zuhause in der Zeit soviel Sinnvolleres hätte tun können.
Ich hab einfach keine Kraft mehr, um die Beziehung und um ein bisschen Wertschätzung zu kämpfen. 🙁