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Weiß jemand wieso das Standesamt uns es so schwer machen will?

[Zitat entfernt]

Keine Ahnung was die Fragen der TE sind und als unreif würde ich niemanden bewerten wollen. Aber wo du recht hast, hast du Recht: i.d.R. sagen deutsche Ämter schon (so sehr man ihre Bürokratie verbscheuen mag zuweilen) genau was und warum sie welche Dokumente haben wollen. Da kann man sich jetzt ewig drüber aufregen oder sie einfach liefern oder iwie tricksen. Ich hab selbst in Indien gelebt ne kurze Weile und hatte ne Heirat in's Auge gefasst. Man wird zuweilen irre wenn man sich mit den ganzen Dokumenten und Nachweisen etc. beschäftigen muss, nur weil man eigentlich zusammen an einem Ort das Recht haben mag sich aufzuhalten zu dürfen und seinen Lebensunterhalt selber bestreitet für 2 Personen, aber für nichts garantieren kann (wie auch?). Von daher: liebe TE frage und mache, aber ein bisschen nach Luxusproblemen klingen deine Fragen halt schon manchmal. Es geht nicht immer darum "Recht zu haben", es geht darum zufrieden zu sein und nicht "entrechtet" zu werden. Ein Name ist Schall und Rauch imho - hol ihn dir wenn du magst. Mit vielen Kosten oder ohne... Das gute an deiner Situation ist doch: eigentlich fehlt dir nichts (oder du "versteckst" es gut, was dein eigentliches Problem ist), so ich dich recht verstehe - außer ein "Name"? ;-) Den bekommst du schon iwie auch zugesprochen vom deutschen Amtsschimmel wenn du möchtest. #2cents
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Namensänderung anlässlich der Hochzeit hätte in Dänemark nicht funktioniert, weil man dort keine Ehenamen kennt.
Also muss es schon nachträglich hier gemacht werden.

Aktuell verstehe ich allerdings auch nicht, was nun genau hindert.

Ich hätte vermutet, die Heiratsurkunde (mit Apostille), beide Geburtsurkunden und die gemeinsam persönlich vorgebrachte Erklärung des künftigen Ehenamens hätten gereicht.
Welche Namen und Namenskombinationen anwendbar sind hätte sich aus den Pässen ergeben.

Nicht, dass der Beamte Dir alle Formulare, die für jede Nation denkbar sind, mit gegeben hat, und Du nur eins davon brauchst?
 
Die Eheschließung selbst wird in Deutschland in der Regel anerkannt, da dort ähnlich wie hier verfahren wird und vieles durch EU-Recht angeglichen ist.

Die Namensführung wird aber nach deutschem Recht behandelt. Das muss so sein, da es in Deutschland z.B. keinen "Mittelsnamen" gibt, wohl aber in Dänemark. Dieser Mittelsname kann sogar als Ehename in der Eheurkunde stehen, er wird hier aber nicht anerkannt.

Somit startet ein neues Verwaltungsverfahren beim Standesamt, obwohl sie die Ehe anerkennen. Jetzt fragt sich diese Behörde, welche Vorschriften des indischen Namensrechtes zu beachten sind, und sie fangen quasi wieder bei Null an.
 
Deswegen:

"...Wenn es für die Ausländerbehörde offensichtlich ist, dass man durch die Heirat in Dänemark das Verfahren unter Umgehung des vorgesehenen Weges beschleunigen will, dann besteht mindestens eine Neigung zur Ausübung des Ermessens zu Lasten des Antragstellers. Geprüft wird dann z.B. von der Ausländerbehörde Berlin, ob der Antragsteller bei der Beantragung des Visums falsche Angaben zum Aufenthaltszweck gemacht hat. Ist das der Fall, dann liegt ein Missbrauch nahe...."
 
Mein Mann und ich haben in Dänemark geheiratet und ich wollte sein Name annehmen und dies muss ich in meiner Stadt in Deutschland machen beim zuständigen Standesamt. Nun hat uns das Standesamt Blätter mitgegeben wo drauf steht das man 100 wichtige Dokumente brauch damit ich mein Name ändern kann ( das sind die selbe Dokumente die wir aufgelistet bekommen haben als wir in Deutschland heiraten wollten) , wir hatten das Gefühl das wir verarscht wurden vom Standesamt weil in Wirklichkeit brauch das Standesamt nur die Heiratsurkunde und unsere Geburtsurkunden und nicht irgendwelche Dokumente aus Indien die wir zum heiraten gebaucht hätten wenn wir in Deutschland geheiratet hätten.
Das Standesamt will euch nicht ärgern. Es muss sich aber an die rechtlichen Bestimmungen halten. Ich habe mal in einem Standesamt gearbeitet und weiß, dass die Rechtslage bezüglich Eheschließung mit einem Ausländer oder Namensänderungen eine recht komplexe Sache sind.

Die jenige die uns geholfen hat das wir in Dänemark heiraten können meinte das wir einen Rechtsanwalt aufsuchen können weil das Standesamt nicht richtig reagiert.
Und du glaubst der Dame, die euch geholfen hat mehr als dem Amt? Warum nimmst du an, dass die Dame mehr Ahnung hat als die Mitarbeiter des Standesamtes? Ist sie Rechtsanwältin? Oder ist sie ausgebildete Standesbeamtin?

Das Standesamt hat uns quasi Auflistungen gegeben ( das sind die selbe Auflistungen die wir zum heiraten in DE gebraucht hätten ) die wir angeblich brauchen nur damit ich sein Nachnahme annehmen darf OBWOHL wir verheiratet sind und es weltweit gültig ist !
Ja, ihr seid verheiratet. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass du dann in Deutschland ganz unbürokratisch deinen Nachnamen ändern kannst. Es wäre tatsächlich einfacher gewesen, ihr hättet gleich in D geheiratet, inkl. Namensänderung. Oder du überlegst es dir nochmal und behältst deinen Nachnamen.
 
Die deutsche Bürokratie ist leider manchmal wirklich zum verzweifeln.

Auf der Sterbeurkunde meiner Mutter steht ein Name, den sie nie getragen hat und der auch nie in ihrem Ausweis stand. Und warum? Weil man sich nur auf die Heiratsurkunde aus dem Jahr 1964 beruft. Dort steht aber nur der Familienname, sprich, der Nachname meines Vaters. Meine Mutter hatte jedoch ihren eigenen Familiennamen behalten und nur einen Teil des Doppelnamen meines Vaters (er war Spanier) angehängt. So stand es ihr Leben lang im Ausweis, auf allen übrigen Dokumenten etc.
Gilt aber plötzlich nicht mehr. So hat ihr das Standesamt nach ihrem Tod mit 81 Jahren einen Namen auf der Sterbeurkunde verpasst, der einfach falsch ist und den sie nie getragen hat.

Hätte man bei der Inschrift ihres Grabsteines auch noch auf diesen Namen bestanden, wäre ich Amok gelaufen…. Aber dafür reichte dann witzigerweise doch wieder der Ausweis.
 
Die deutsche Bürokratie ist leider manchmal wirklich zum verzweifeln.

Auf der Sterbeurkunde meiner Mutter steht ein Name, den sie nie getragen hat und der auch nie in ihrem Ausweis stand. Und warum? Weil man sich nur auf die Heiratsurkunde aus dem Jahr 1964 beruft. Dort steht aber nur der Familienname, sprich, der Nachname meines Vaters. Meine Mutter hatte jedoch ihren eigenen Familiennamen behalten und nur einen Teil des Doppelnamen meines Vaters (er war Spanier) angehängt. So stand es ihr Leben lang im Ausweis, auf allen übrigen Dokumenten etc.
Gilt aber plötzlich nicht mehr. So hat ihr das Standesamt nach ihrem Tod mit 81 Jahren einen Namen auf der Sterbeurkunde verpasst, der einfach falsch ist und den sie nie getragen hat.

Hätte man bei der Inschrift ihres Grabsteines auch noch auf diesen Namen bestanden, wäre ich Amok gelaufen…. Aber dafür reichte dann witzigerweise doch wieder der Ausweis.
Der Fall ist schon kurios, aber das Standesamt hat tatsächlich keinen Fehler gemacht. Es gilt in solchen Fällen immer die Urkunde und nicht das, was in übrigen Dokumenten steht. Letztendlich hat deine Mutter ja den Namen ihres Mannes angenommen sonst würde das ja nicht so in der Eheurkunde stehen. Und ich weiß nicht, wie die damalige Rechtslage war, aber es kann sein, dass da Frauen sogar den Namen des Mannes annehmen mussten.
Fehler wurden dann eher z.B. bei der Ausstellung von Personalausweis und Pass gemacht. Nach der Eheschließung muss ja der Perso/ Pass erneuert werden, wenn der Nachname geändert wurde (wie gesagt, die Urkunde zählt!). Man kann also davon ausgehen, dass deine Mutter Jahrelang einen ungültigen Pesonalausweis/ Pass besaß und keinem ist es scheinbar aufgefallen.
 
Wie das mit dem Trick über Dänemark aussieht weiss ich leider nicht, aber er ist angeblich beliebt.
Ich hoffe eure Eheschließung ist damit wirklich gültig nach deutschem Recht auch - ich zweifle das ein bisschen an und würde an eurer Stelle unbedingt einen Anwalt zu Rate ziehen. Bist du sicher dass diese Ehe anerkannt wird in DE? Schließlich habt ihr in Dänemark geheiratet um die deutschen Hürden für so eine Eheschließung zu umgehen. Daran ist nichts verwerflich, aber ich vermute so einfach lässt sich das u.U. nicht umgehen. Eine Heirat in Indien zwischen euch ist z.B. meines Wissens nicht die Bohne gültig hier in Deutschland (eben weil die Dokumente dafür nicht ausreichend sind nach deutschem Recht), deswegen bekommt der/die Indische Partner/in dafür auch kein Visum / Aufenthaltsrecht i.d.R.
Anyways: ich hoffe bei euch klappt das alles wie du / ihr es euch wünschst und du lässt dich von einem Anwalt beraten. Ein Laienforum kann so ein komplexes Thema nicht beantworten imho.
Alles Gute dir / euch aber so oder so. 🙏🌻🌈⭐🖖

Die Eheschließung in Dk ist gültig und sehr populär bei solchen Konstellationen. Alkein letztes Jahr haben zwei befreundete Paare dort geheiratet. Und das ist in D gültig. Den jeweiligen Namen haben sie aber nicht geändert, liebe @Annalena246. Deshalb kann ich da leider nichts sagen.

Warum reist man extra woanders hin, um zu heiraten, wenn keiner von beiden von dort ist?
Es wird schon seine Gründe haben, weshalb es so ein Prozedere ist.

Weil der bürokrstische Aufwand für gemischtnationale Paare in Deutschland offenbar wirklich nicht ohne ist und die Dänen hier eine unbürokratische Möglichkeit bieten. Sonst hätte keiner meiner Freunde freiwillig in Dk geheiratet. 😃 darunter übrigens auch ein Paar aus EU-Bürgern. Warum sollte man nucht woanders heiraten, wenn es dort leichter geht? Vor 20 Jahren sind die Homosexuellen auch über die Grenze, um zu heiraten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Eheschließung in Dk ist gültig und sehr populär bei solchen Konstellationen. Alkein letztes Jahr haben zwei befreundete Paare dort geheiratet. Und das ist in D gültig. Den jeweiligen Namen haben sie aber nicht geändert, liebe @Annalena246. Deshalb kann ich da leider nichts sagen.



Weil der bürokrstische Aufwand für gemischtnationale Paare in Deutschland offenbar wirklich nicht ohne ist und die Dänen hier eine unbürokratische Möglichkeit bieten. Sonst hätte keiner meiner Freunde freiwillig in Dk geheiratet. 😃 darunter übrigens auch ein Paar aus EU-Bürgern. Warum sollte man nucht woanders heiraten, wenn es dort leichter geht? Vor 20 Jahren sind die Homosexuellen auch über die Grenze, um zu heiraten.
So sieht’s aus. ☺
 
Fehler wurden dann eher z.B. bei der Ausstellung von Personalausweis und Pass gemacht. Nach der Eheschließung muss ja der Perso/ Pass erneuert werden, wenn der Nachname geändert wurde (wie gesagt, die Urkunde zählt!). Man kann also davon ausgehen, dass deine Mutter Jahrelang einen ungültigen Pesonalausweis/ Pass besaß und keinem ist es scheinbar aufgefallen.

Ja, genau so wurde auch argumentiert. Aber wie kann das denn möglich sein, auch beim Ausweis ändern muss man ja einen Nachweis für die Namensänderung vorweisen.

Ich glaube viel mehr, dass sie den Namen nachträglich hat ändern lassen, nur ist dieses Dokument nicht mehr vorhanden bzw. habe ich nichts entsprechendes gefunden. Der Bestatter meinte, solche Fälle kämen in der Tat häufiger vor.
 

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