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Wegziehen von verwitweter Mutter?

Ende 60 finde ich jetzt noch nicht alt in dem Sinne. Jetzt sollte deine Mutter noch gut in der Lage sein, sich selbst zu versorgen.
Meine Eltern sind 84 und schaffen das immer noch. Bei einigen Dingen helfe ich natürlich. Mit Ende 60 haben meine Eltern eher mir geholfen, meine Kinder zu betreuen z. B.

Habt ihr denn immer so engen Kontakt gehabt, warst du nie mal weiter weg, im Studium oder so?

Meiner Erfahrung nach tut es der Beziehung gut, wenn man nicht ständig aufeinandern hockt, sondern sich irgendwann abnabelt.

Nutz die Chance und schaffe ein bisschen Distanz.

Wenn deine Mutter in 10 Jahren tatsächlich mehr Hilfe braucht, könnt ihr immer noch eine neue Lösung suchen, z. B. könnte sie dann zu dir in die Nähe ziehen.
 
Ich finde diese Argumentation nicht mehr zeitgemäß. In beruflich gut qualifizierten Kreisen ist es doch völlig normal, dass die junge Generation da hinzieht, wo die Arbeit ist. Das kann eben mehr oder weniger weit weg sein.
(...)
Mein Bruder und ich wohnen seit 20 Jahren nicht mehr in nächster Nähe unserer Eltern, und die kommen (mit 70 bzw. 80) noch sehr gut allein zurecht und haben keine Langeweile. Für die Dinge, die sie nicht mehr selbst können, suchen sie sich vor Ort Hilfe. Sie würden nicht erwarten, dass einer von uns “zurück” zieht, aber natürlich wünschen sie sich, dass wir sie dabei unterstützen, Dinge zu organisieren, wenn sie das irgendwann selbst nicht mehr können.

Und wie machen das die zeitgemäßen, beruflich gut qualifizierten Kreise, wenn die Eltern wirklich mal Pflege brauchen bzw. nicht mehr alleine klarkommen? Zahlt man dann vom guten Beruf ein gutes Altersheim? Was, wenn die Eltern vor Ort sich keine Hilfe selbst organisieren können (weil sie unfähig dazu sind oder schwierig)? Wie kontrolliert man, dass die fremden, bezahlten Kräfte die eigenen Eltern gut versorgen, sei es im Altersheim oder im Haus der Eltern?

Ich glaub das gerne, dass heute viele Kinder weit weg von den Eltern wohnen, aber ich stelle mir das nicht so einfach vor mit dem Kümmern aus der Ferne. Es gibt immer irgendwelche Kleinigkeiten, die ein Fremder nicht so gut erledigt wie ein enger Verwandter. Ich hab nicht so viel Vertrauen in Menschen.
 

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