T
Tyra
Gast
Hallo,
mein Vater hat mich und meine Geschwister terrorisiert, beleidigt und geschlagen...mit ca. 15 oder 16 Jahren habe ich angefangen mich zu wehren, mit Anzeige gedroht und gedroht mich effektiv zu wehren...ich war wohl ziemlich überzeugend, die Drohung hat gewirkt, fortan war Ruhe. Ich hatte gelernt: Angst zu haben bringt nix...nur noch mehr blaue Flecken...also wurde ich mutiger und mutiger und habe mir immer ein wenig mehr zugetraut...v.a. auch das REcht Nein zu sagen, STopp zu sagen...bis hierhin und nicht weiter!
Es gibt im Leben häufig Situationen in denen man das alles sagen oder auch durch Handlungen deutlich machen muss, damit andere einen nicht ausnutzen...die Menschen funktionieren nunmal nach dem Prinzip Eigennutz und Macht ist überall mit im Spiel. Entweder man lernt sein Leben zu beherrschen, sein Leben aktiv zu gestalten mit Herz und Verstand zu agieren, oder wird sein Leben lang von anderen beherrscht.
Jeder steht vor dieser Wahl, jeder kann lernen die Verantwortung für sich und sein Leben in die Hand zu nehmen...halt erwachsen zu werden, die es nicht tun sind oft im Eimer...so hart das klingt..aber leider ist das Leben nicht Hollywood und Menschen nicht von Natur aus gut...da muss man lernen sich abzugrenzen und sich zu verteidigen...in allen möglichen Lebenssituationen..und öfter als man denkt.
Zu Lises Beitrag in dem es u.a. um Rücksichtnahme ggü der neuen Familie ihres Stiefvaters ging, der sie in ihrer Kindheit mißbraucht hatte finde, ich, dass Rücksichtnahme Aufklärung der Familie bedeutet hätte..wer weiß ob er dort nicht weitermacht wie gewohnt? Oft ist es so, da die Opfer schweigen...leider und somit wiederholen sich viel zu oft Gewalttaten.
Was die Rolle der Mütter bei Mißbrauch oder auch "nur" Schlägen der Väter betrifft habe ich mir oft Gedanken drüber gemacht...diese FRauen haben oft null Selbstwert und einen sehr pervertierten Liebesbegriff...und eine sehr krumme Ansicht von Normalität...sie haben eine Sklavenmoral, unterwerfen sich ihren gewaltbereiten Männern und verlangen ungesagt dasselbe von ihren Töchtern...warum sollte es denen besser gehen? Diese Mütter sind Meisterinnen darin sich selbst und ihre Umwelt zu belügen,...ich habe wenig Achtung vor solchen Menschen...auch vor meiner Mutter nicht, die ebenso gehandelt hat und deren Glanzleistungen der Selbsttäuschung ich auch heute noch zuweilen mit einer Mischung aus Befremdung, Faszination, Verachtung, Ekel und Mitleid beobachte. Ich denke, mit einem solchen Kharma würde ich nicht leben wollen...in ihrem nächsten Leben würde sie wohl nach buddhistischer DEnkweise als Wurm oder Kellerassel wiedergeboren...und damit steht sie alleine da, denn ich bin eher für offene und direkte Wege, für Kampf wenn es sein muss...ich würde mich durch meine Unsicherheiten oder Ängste nie dazu korrumpieren lassen mein Leben unter Wert zu verschleudern und zu vergeuden...das ist Mißachtung des Lebens überhaupt. In meinen Augen hat jeder die Pflicht zu einer aufrechten Haltung und sich ständig immer wieder dahingehend bemühen...Wer sich selber nicht achtet, der erhält auch nie Achtung zurück...so ist es nun einmal. Sklave sein ist oft Anhaften an Angst, aber auch oft Faulheit und Verweigerung für sich selber Verantwortung zu übernehmen...es ist oft bequemer sich hinzuhocken, zu leiden, sich zu bemitleiden und nichts zu tun, als aufzustehen und anzufangen für sich zu kämpfen....ich denke das lohnt sich...jeder sollte es sich das wert sein.
Ich bin froh in meiner Jugend kein braves Mädchen gewesen zu sein und mich gegen ein solches Rollenbild der unterwürfigen Frau zu wehren...ich habe niemals daran gezweifelt mehr verdient zu haben als einen ständig mies gelaunten Misanthropen und Soziopathen als Vater...oder später als Freund...leider kann man sich seine Eltern nicht aussuchen, aber man kann sich von schlechten Eltern lösen und zu einem eigenen und v.a. besseren Frauenleben finden. Es gibt noch andere Menschen auf diesem Planeten, darunter auch sehr viele die besser sozialisiert sind, man kann mit einem Packen Freunden, einem guten Partner etc. sehr gut ohne Eltern auskommen. Zu meinen Geschwistern habe ich ein gutes Verhältnis...wir reden offen über die Vergangenheit..auch vor Freunden, Bekannten etc..gibt ja nix wofür wir uns schämen müßten...Einige unserer Freunde teilen unser Schicksal, Väter waren Alkoholiker oder Gewalttäter....aber wir haben es geschafft und dadurch das Leben nicht nachhaltig vermiesen zu lassen...haben unseren eigenen Weg gefunden.
Ich wünsche allen Frauen die wie ich schlechte Vorerfahrungen gemacht haben, daselbe, und dass sie sich von der Vergangenheit und v.a. der von den Gewalttätern eingebläuten Sklavenmoral (=der Aberglaube: du bist nix wert, du kannst nix, du mußt dulden und machen was andere einem sagen etc.)wegzukommen. Mit Ehrlichkeit (nix beschönigen oder vertuschen!) sich selbst und anderen ggü. Achtsamkeit und bewußter Lebensweise, einer klugen Wahl der Freunde und des Lebenspartners und v.a. einer positiven (nicht masochistischen! einmal Leid..immer Leid)-Einstellung sich selber ggü gelingt das.
Gruß
Tyra
mein Vater hat mich und meine Geschwister terrorisiert, beleidigt und geschlagen...mit ca. 15 oder 16 Jahren habe ich angefangen mich zu wehren, mit Anzeige gedroht und gedroht mich effektiv zu wehren...ich war wohl ziemlich überzeugend, die Drohung hat gewirkt, fortan war Ruhe. Ich hatte gelernt: Angst zu haben bringt nix...nur noch mehr blaue Flecken...also wurde ich mutiger und mutiger und habe mir immer ein wenig mehr zugetraut...v.a. auch das REcht Nein zu sagen, STopp zu sagen...bis hierhin und nicht weiter!
Es gibt im Leben häufig Situationen in denen man das alles sagen oder auch durch Handlungen deutlich machen muss, damit andere einen nicht ausnutzen...die Menschen funktionieren nunmal nach dem Prinzip Eigennutz und Macht ist überall mit im Spiel. Entweder man lernt sein Leben zu beherrschen, sein Leben aktiv zu gestalten mit Herz und Verstand zu agieren, oder wird sein Leben lang von anderen beherrscht.
Jeder steht vor dieser Wahl, jeder kann lernen die Verantwortung für sich und sein Leben in die Hand zu nehmen...halt erwachsen zu werden, die es nicht tun sind oft im Eimer...so hart das klingt..aber leider ist das Leben nicht Hollywood und Menschen nicht von Natur aus gut...da muss man lernen sich abzugrenzen und sich zu verteidigen...in allen möglichen Lebenssituationen..und öfter als man denkt.
Zu Lises Beitrag in dem es u.a. um Rücksichtnahme ggü der neuen Familie ihres Stiefvaters ging, der sie in ihrer Kindheit mißbraucht hatte finde, ich, dass Rücksichtnahme Aufklärung der Familie bedeutet hätte..wer weiß ob er dort nicht weitermacht wie gewohnt? Oft ist es so, da die Opfer schweigen...leider und somit wiederholen sich viel zu oft Gewalttaten.
Was die Rolle der Mütter bei Mißbrauch oder auch "nur" Schlägen der Väter betrifft habe ich mir oft Gedanken drüber gemacht...diese FRauen haben oft null Selbstwert und einen sehr pervertierten Liebesbegriff...und eine sehr krumme Ansicht von Normalität...sie haben eine Sklavenmoral, unterwerfen sich ihren gewaltbereiten Männern und verlangen ungesagt dasselbe von ihren Töchtern...warum sollte es denen besser gehen? Diese Mütter sind Meisterinnen darin sich selbst und ihre Umwelt zu belügen,...ich habe wenig Achtung vor solchen Menschen...auch vor meiner Mutter nicht, die ebenso gehandelt hat und deren Glanzleistungen der Selbsttäuschung ich auch heute noch zuweilen mit einer Mischung aus Befremdung, Faszination, Verachtung, Ekel und Mitleid beobachte. Ich denke, mit einem solchen Kharma würde ich nicht leben wollen...in ihrem nächsten Leben würde sie wohl nach buddhistischer DEnkweise als Wurm oder Kellerassel wiedergeboren...und damit steht sie alleine da, denn ich bin eher für offene und direkte Wege, für Kampf wenn es sein muss...ich würde mich durch meine Unsicherheiten oder Ängste nie dazu korrumpieren lassen mein Leben unter Wert zu verschleudern und zu vergeuden...das ist Mißachtung des Lebens überhaupt. In meinen Augen hat jeder die Pflicht zu einer aufrechten Haltung und sich ständig immer wieder dahingehend bemühen...Wer sich selber nicht achtet, der erhält auch nie Achtung zurück...so ist es nun einmal. Sklave sein ist oft Anhaften an Angst, aber auch oft Faulheit und Verweigerung für sich selber Verantwortung zu übernehmen...es ist oft bequemer sich hinzuhocken, zu leiden, sich zu bemitleiden und nichts zu tun, als aufzustehen und anzufangen für sich zu kämpfen....ich denke das lohnt sich...jeder sollte es sich das wert sein.
Ich bin froh in meiner Jugend kein braves Mädchen gewesen zu sein und mich gegen ein solches Rollenbild der unterwürfigen Frau zu wehren...ich habe niemals daran gezweifelt mehr verdient zu haben als einen ständig mies gelaunten Misanthropen und Soziopathen als Vater...oder später als Freund...leider kann man sich seine Eltern nicht aussuchen, aber man kann sich von schlechten Eltern lösen und zu einem eigenen und v.a. besseren Frauenleben finden. Es gibt noch andere Menschen auf diesem Planeten, darunter auch sehr viele die besser sozialisiert sind, man kann mit einem Packen Freunden, einem guten Partner etc. sehr gut ohne Eltern auskommen. Zu meinen Geschwistern habe ich ein gutes Verhältnis...wir reden offen über die Vergangenheit..auch vor Freunden, Bekannten etc..gibt ja nix wofür wir uns schämen müßten...Einige unserer Freunde teilen unser Schicksal, Väter waren Alkoholiker oder Gewalttäter....aber wir haben es geschafft und dadurch das Leben nicht nachhaltig vermiesen zu lassen...haben unseren eigenen Weg gefunden.
Ich wünsche allen Frauen die wie ich schlechte Vorerfahrungen gemacht haben, daselbe, und dass sie sich von der Vergangenheit und v.a. der von den Gewalttätern eingebläuten Sklavenmoral (=der Aberglaube: du bist nix wert, du kannst nix, du mußt dulden und machen was andere einem sagen etc.)wegzukommen. Mit Ehrlichkeit (nix beschönigen oder vertuschen!) sich selbst und anderen ggü. Achtsamkeit und bewußter Lebensweise, einer klugen Wahl der Freunde und des Lebenspartners und v.a. einer positiven (nicht masochistischen! einmal Leid..immer Leid)-Einstellung sich selber ggü gelingt das.
Gruß
Tyra