Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wegen Trauer kein Sex & Nähe - was tun/wie lange?

Druck zu machen ist sinnlos,er kann auch in eine Depression hinein gerutscht sein?
Vielleicht sollte er sich Hilfe suchen aber das muss er erstmal wollen.

Wenn ihr euch früher sexuell gut verstanden habt dann würde ich ihm die Zeit geben die er bebenötigt.
Die Zeit gebe ich ihm ja bereits und kann ich auch weiter geben, aber eben nur, wenn er mir das kommuniziert. Ich bin verständnisvoll und kann mich da enthaltenen, wenn ich weiß, dass es ihm gerade nicht gut geht. Aber es geht mir darum, dass er nichts mehr dazu sagt, so tut als wäre das normal. Und auf Nachfrage nur behauptet, wir hätten keine Zeit (über ein Jahr lang?!).

Ich bitte ihn immer wieder, Therapie zu machen oder Trauerbegleitung oder so etwas. Ich weiß ja, dass es ihm nicht gut geht. Und allein schon aus Verantwortung fürs Kind wäre das sinnvoll. Will er aber noch nicht...

An alle wegen der Nachfragen: nach außen geht es meinem Freund gut. Er arbeitet (sogar neue Stelle im Betrieb), trifft sich mit Freunden, geht abends weg,... zu unserem Sohn ist er ganz normal und toll.
Ich merke nur, dass er unorganisierter ist als vorher und extrem Angst um seinen Vater hat (unbegründet). Also schon Richtung leichte Depression oder PTBS vielleicht. Aber das kann ich schlecht diagnostizieren oder ihm was vorschreiben:/
 
Ich finde das kann man nicht so pauschal sagen.
Jeder trauert anders und das sollte man dem jenigen auch lassen.

Druck zu machen ist sinnlos,er kann auch in eine Depression hinein gerutscht sein?
Vielleicht sollte er sich Hilfe suchen aber das muss er erstmal wollen.

Wenn ihr euch früher sexuell gut verstanden habt dann würde ich ihm die Zeit geben die er benötigt.
Also einfach warten und nichts machen, wird in so einer Situation nichts verbessern, im Gegenteil.
Manche Depressive brauchen auch wirklich mal einen kleinen Schubs und Realitätscheck.
Die beiden leben zusammen und haben ein Kind, da kann sich nicht einer auf Dauer herausziehen und die Partnerin ignorieren!
Sonst geht es ihr irgendwann genauso schlecht...
Die TE sollte mit ihm Klartext reden, einfach nur weiter abwarten bringt beiden nichts Gutes.
 
Hallo zusammen,
Mein Freund und ich (beide etwa 30 Jahre alt) haben nun seit 14 Monaten keinen Sex mehr. Begonnen hat es damit, dass seine sehr kranke Mutter immer mehr abgebaut hat und er sie auch pflegte. In dieser Phase hatte er keine Lust und das war für mich absolut in Ordnung und nachvollziehbar. Sie ist dann im April '25 verstorbenen.
Nun spreche ich alle paar monate mal das Thema Intimität an, er sagt ungefähr gar nichts dazu, außer manchmal, dass wir angeblich keine Zeit haben (weil wir ein Kind haben). Das ist natürlich ein vorgeschobenes Argument. Mir ist klar, dass Trauer Einfluss auf die Libido haben kann. Aber ich sehe leider keine Veränderung, er macht keine Therapie, es tut sich wenig und ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich mache keinen Druck also dass ich ihn "verführe" oder zu etwss zwinge. Ich sage nur alle paar Monate, dass ich mir Kommunikation zu dem Thema wünschen würde.
mir fehlt die körperliche Nähe sehr. Mir fehlen auch Kuscheln oder intensivere Umarmungrn, vielleicht auch einfach mal leidenschaftlichtliche Küsse. 4 Küsse pro Jahr sind mir zu wenig.
Ich nehme an,dass er Angst hat, dass aus einem Kuss oder Kuscheln dann mehr werden muss, und deshalb lässt er es lieber ganz?!

Was kann ich tun? Kennen Trauernde das? Wie lange geht die Phase (ja, individuell... aber wir haben jetzt in der Beziehung genauso lange keinen Sex mehr wie wir davor Sex hatten)? Sollte ich für mich Kuscheltherapie machen mit Fremden? Oder mich trennen? Durch dieses thema (und andere) fehlt auch emitional mittlerweile viel. Wenn man sich nie lange in die Augen schaut oder sich etwas ins Ohr flüstern kann oder liebe Worte sagt... Ich rufe sowas ja nicht durch den Raum. Vieles Schönes sagt man sich normalerweise eben in der Umarmung, nach dem GV oder oder..
Er möchte es nicht und er will nicht darüber reden.
Und er will keine Therapie machen.

Niemand kann ihn zwingen sein Verhalten zu verändern.
Es ist schade, dass er nicht offen und ehrlich über das Thema redet.

Du könntest ihn fragen, ob es für ihn okay wäre, wenn du dir für den Körperkontakt andere Männer suchst.
 
14 Monate nur mit Trauer zu erklären fühlt sich für mich ehrlich gesagt zu dünn an. Nicht wegen Sex allein, sondern weil auch Kuscheln, Küsse und Nähe fast ganz weg sind. Du darfst das traurig finden. Ich würd nicht mehr nur ansprechen, sondern klar fragen, ob er Beziehung gerade überhaupt noch mit dir lebt oder nur noch neben dir.
Ja....du kannst nur deine eigenen Wege gehen, wenn er nicht mit dir ehrlich reden will.
 
Wut. Ich hätte den schon längst auf 180 gebrach
Das bezweifel ich tatsächlich nicht.
Arbeiten, Essen und Trinken läuft doch auch, selbst wenn man jemanden verliert.
Anscheinend habt ihr keine Ahnung, was Trauer für Gefühle auslösen kann.

@Greensmile , ihr könnt euch gegenseitig mit Unverständnis begegnen, oder durch Gespräche euch gegenseitig wieder annähern.
Mach du den Anfang und vllt macht dein Mann auch mit.
Versucht zu verstehen, aber auch euch selbst verständlich zu machen.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben