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Weckgeräusche in der Nacht

Alterego

Mitglied
Ich wohne seit etwa zwei Jahren in einem sehr schönen Haus, umgeben von Bänken und Grün, dachte, hier wäre es optimal.
Aber bald nach dem Einzug machte sich Herr Schreck, mein Nachbar und ein Leipziger Bürger in Neu-Lindenau, [...] bemerkbar. Die volle Palette. er schaute abends so laut Fernsehen, dass ich nicht anders konnte als bei ihm klingeln. Er selber reagierte nach wiederholtem Klingen uneinsichtig, aber seine familie hat sich alle Mühe gegeben. Mühe gab sich auch mein Vermieter, den ich letztlich hinzu zog, Herr Schreck wurde vorgeladen, versprach etwas und letztlich wurde alles noch schlimmer.
Ein paar Mal habe ich mit dem Hammer geklopft, prompt beschwerten sich andere über mich.

Aber das alle sist vorbei, nun wird er noch infamer und böser.
Fernsehgräusche gibt es nicht mehr! Dafür wache ich in jeder Nacht fünf bis sechs Mal von Audiodateien aus dem Computer auf: das Anpochen an eine Scheibe, von ihm ausgedachte Sprüche, eine Klingel usw.
Vorletzte Nacht war ich von mir aus nach länger wach, da hörte ich ihn: Der ist noch wach, der läuft über mir herum, da kann ich nichts machen. Er kam dann aber noch auf seine Kosten, die Signale kommen 23.30 Uhr, dann zwei oder drei Uhr und morgens nochmal um vier Uhr, fünf und sechs.

was soll ich machen?

Anzeige war fruchtlos. Der nette Bürgerpolizist hat mich besucht, kann aber nichts machen.
Ach ja, ich beziehe Hartz IV und selbstverständlich sind in Leipzig kleine und billige Wohnung knapp.
Meine wenigen Bekannten traue ich mich nicht zu nerven, leerstehende Häuser gibt es kaum.
Ich weiß, es ist eine Dummheit, habe aber schon dran gedacht Herrn Schreck zu killen oder zu verletzten - er verletzt mich jede Nacht und in unserer Gesellschaft ist keiner zuständig für den Psycho
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

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Duine

Aktives Mitglied
Ohrstöpsel rein und dann einfach ignorieren. Der will dich provozieren, wenn du dich nicht provozieren lässt, vergeht ihm der Spaß vermutlich recht schnell.
(Und ja, ich weiß, Ohrstöpsel sind sehr gewöhnungsbedürftig. Hilfreich ist es da oft, mehrere Marken durchzuprobieren, da gibt es deutliche Unterschiede. Und man muss dem Ganzen schon ein bisschen Zeit geben.)

Parallel dazu alles, was du trotzdem noch mitbekommst, in einem Lärmprotokoll festhalten, und nach einer Weile mit Ankündigung einer Mietminderung an deinen Vermieter schicken. Spätestens dann dürfte da nochmal was passieren. Falls du keine Ahnung von dem Ganzen hast, solltest du dir überlegen, vorher dem Mieterschutzbund beizutreten.
 

Duine

Aktives Mitglied
Also, Rauchmelder hört man auch mit Ohrstöpsel noch ohrenbetäubend. Die sind doch nochmal ein vollkommen anderes Level als Geräusche aus der Nachbarwohnung.
 

Alterego

Mitglied
Dank an alle, die sich um Antwort und Hilfe bemüht hatten.
Entschuldigung, dass ich das nicht dazu geschrieben hatte: Ohrenstöpsel sind bei mir ohnehin Pflicht.
Wie gesagt, dem Vermieter oder der Polizei müsste ich es beweisen können.
Etwas Besserung ist jetzt in Sicht, bald werde ich einen besseren Schlafplatz bekommen.
Sowas ist mir NICHT passiert im Abrisshaus, in Hotels oder in dem baufälligen Haus, wo ich vorher ein paar Jahre gewohnt hatte. Fazit: Die Wohnungen der Anständigen, das sind die Schlimmsten.
Drückt mir die Daumen, dass es noch ein paar Tage läuft. Vorige Nacht war es ruhig. Wenn ich viele schlaflose Nächte hatte, werde ich unausstehlich, das Schlaganfall-Risiko dürfte steigen und die Rückenschmerzen machen sich bemerkbar.

Gestern habe ich einen Bekannten getroffen, der mir sowieso vielleicht helfen kann.
Als kleiner Autor hat man immer so eine Menge Mappen, Bücher, Bilder und Krimskrams, leider bin ich keiner von den Minimal-Typen, für die ein Notebook und Rucksack reicht, na ja.
Schade, dass man sich nicht verwandeln kann, ich würde dann jede Nacht auf 10 Centimeter schrumpfen und in der Bibliothek schlafen. (daran arbeite ich noch.)
 

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