E
Ellyah
Gast
Hallo zusammen,
ich bin eben erst auf dieses Forum gestoßen und möchte nun einen Hilferuf abschicken.
Ein wenig zu meiner Geschichte:
Es gab viele "Komplikationen" in meinem Leben, die ich leider nicht wegstecken konnte.
Mit ungefähr 10 Jahren fingen meine Depressionen an. Erst mit 16 Jahren habe ich mich in eine Therapie begeben und wurde aufgrund der akuten Suizidgefahr in eine Klinik eingewiesen. Dort verbrachte ich 3 Monate. Das ist jetzt ein halbes Jahr her.
Meine Schulsituation:
Während der Zeit der Depression und vorher fiel es mir schon immer schwer Kontakte aufzubauen, ich wurde gemobbt und nicht akzeptiert. Vor allem vor 2-3 Jahren war es sehr schlimm, da die meisten (wohl eher fast alle), die "Coolen", anfingen zu trinken, zu rauchen, zu kiffen usw. Ich habe meine Prinzipien und trinke nicht und rauche nicht.
Partys waren nie mein Ding, wobei ich mir da nicht ganz so sicher bin, da ich wegen meiner Schüchternheit&Unbeliebtheit nie da war...
In der Schule (Gymnasium) war ich immer sehr gut, was es eigentlich nur schlimmer machte, da die Leute nach "Fehlern" an mir suchten. Meine Noten bekam ich aufgrund meines Aussehen, ein Streber sei ich sowieso usw usw. Das ging so weit, dass ich auch einen Drohanruf bekam.
Nach der Klinik:
Ich kam zwei Monate später in die Schule und musste mich in der Stufe 11 erst einmal zurechtfinden (keine Klassenverbände mehr, gewählte Fächer usw). Nach der Klinik ging es mir um ein (fast schon unbeschreibliches) vielfaches besser, ich war selbstbewusst und wusste, dass ich meine Familie (meine Mutter) hinter mir hatte. Ich gewann recht schnell ein paar Freunde (oder auch gute Bekanntschaften!?) und fand mich gut zurecht, doch in anstrengenden Zeiten und Klausurenphasen fiel ich zurück. Ich weinte, war depressiv usw. Stress ist Gift für mich. Es folgten Gespräche mit den Oberstufenkoordinatoren und ich brauchte zB während der Klausurenphase keine Hausaufgaben zu machen. Es ging mir ziemlich gut, ich fühlte mich frei.
Januar begann das neue Halbjahr und ich stieg mit 100% wieder ein. Der Stress steigerte sich, Rückenleiden kam hinzu, bissige Kommentare von Mitschülern, heftige Konflikte mit meiner "besten" Freundin. Ein erneutes Gespräch mit der Schule folgte und es bildete sich langsam ein Gefühl des "Nicht-Willkommen-Seins" (bei den Lehrern) - ich passe wohl nicht ins Raster und bin zu anstrengend.......
An dieser Situation hat sich bis heute nichts geändert. Es geht mir sehr, sehr schlecht und wenn ich an das letzte Halbjahr denke, kommt es mir vor wie ein Traum. Ich habe psychosomatische Beschwerden und bin extrem depressiv. Meine Therapeutin beginnt sich ernsthaft Sorgen zu machen.
Meine Überlegung: Schulwechsel????
Nach all den Jahren der Trauer, des Ausgestoßen-Seins und des Mobbens ist die Schule eine einzige seelische Belastung für mich.
Gegen den Schulwechsel spricht, dass ich immer noch sehr gut in der Schule bin und, dass ich nicht weiß, ob es nicht auf einer anderen Schule noch schlimmer wird.
Wo ich mir nicht sicher bin, ist folgender Punkt:
Kann man am Ende der 11.2 bzw. Anfang der 12.1 die Schule wechseln, ist das zu riskant, oder, oder, oder?
Was meint ihr, um Himmels Willen - helft mir!
Alles Liebe
ich bin eben erst auf dieses Forum gestoßen und möchte nun einen Hilferuf abschicken.
Ein wenig zu meiner Geschichte:
Es gab viele "Komplikationen" in meinem Leben, die ich leider nicht wegstecken konnte.
Mit ungefähr 10 Jahren fingen meine Depressionen an. Erst mit 16 Jahren habe ich mich in eine Therapie begeben und wurde aufgrund der akuten Suizidgefahr in eine Klinik eingewiesen. Dort verbrachte ich 3 Monate. Das ist jetzt ein halbes Jahr her.
Meine Schulsituation:
Während der Zeit der Depression und vorher fiel es mir schon immer schwer Kontakte aufzubauen, ich wurde gemobbt und nicht akzeptiert. Vor allem vor 2-3 Jahren war es sehr schlimm, da die meisten (wohl eher fast alle), die "Coolen", anfingen zu trinken, zu rauchen, zu kiffen usw. Ich habe meine Prinzipien und trinke nicht und rauche nicht.
Partys waren nie mein Ding, wobei ich mir da nicht ganz so sicher bin, da ich wegen meiner Schüchternheit&Unbeliebtheit nie da war...
In der Schule (Gymnasium) war ich immer sehr gut, was es eigentlich nur schlimmer machte, da die Leute nach "Fehlern" an mir suchten. Meine Noten bekam ich aufgrund meines Aussehen, ein Streber sei ich sowieso usw usw. Das ging so weit, dass ich auch einen Drohanruf bekam.
Nach der Klinik:
Ich kam zwei Monate später in die Schule und musste mich in der Stufe 11 erst einmal zurechtfinden (keine Klassenverbände mehr, gewählte Fächer usw). Nach der Klinik ging es mir um ein (fast schon unbeschreibliches) vielfaches besser, ich war selbstbewusst und wusste, dass ich meine Familie (meine Mutter) hinter mir hatte. Ich gewann recht schnell ein paar Freunde (oder auch gute Bekanntschaften!?) und fand mich gut zurecht, doch in anstrengenden Zeiten und Klausurenphasen fiel ich zurück. Ich weinte, war depressiv usw. Stress ist Gift für mich. Es folgten Gespräche mit den Oberstufenkoordinatoren und ich brauchte zB während der Klausurenphase keine Hausaufgaben zu machen. Es ging mir ziemlich gut, ich fühlte mich frei.
Januar begann das neue Halbjahr und ich stieg mit 100% wieder ein. Der Stress steigerte sich, Rückenleiden kam hinzu, bissige Kommentare von Mitschülern, heftige Konflikte mit meiner "besten" Freundin. Ein erneutes Gespräch mit der Schule folgte und es bildete sich langsam ein Gefühl des "Nicht-Willkommen-Seins" (bei den Lehrern) - ich passe wohl nicht ins Raster und bin zu anstrengend.......
An dieser Situation hat sich bis heute nichts geändert. Es geht mir sehr, sehr schlecht und wenn ich an das letzte Halbjahr denke, kommt es mir vor wie ein Traum. Ich habe psychosomatische Beschwerden und bin extrem depressiv. Meine Therapeutin beginnt sich ernsthaft Sorgen zu machen.
Meine Überlegung: Schulwechsel????
Nach all den Jahren der Trauer, des Ausgestoßen-Seins und des Mobbens ist die Schule eine einzige seelische Belastung für mich.
Gegen den Schulwechsel spricht, dass ich immer noch sehr gut in der Schule bin und, dass ich nicht weiß, ob es nicht auf einer anderen Schule noch schlimmer wird.
Wo ich mir nicht sicher bin, ist folgender Punkt:
Kann man am Ende der 11.2 bzw. Anfang der 12.1 die Schule wechseln, ist das zu riskant, oder, oder, oder?
Was meint ihr, um Himmels Willen - helft mir!
Alles Liebe