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Wechseln ja oder nein..

Z

zweifeler123

Gast
Hallo

Ich bin 35 und schon (mit Ausbildung 10 Jahre) in einer kleineren Firma (50MA aber in meinem Bereich sind es nur 20)

Die Arbeit ist zwar sehr einfach aber ich bin gut darin und sie macht mir wirklich Spaß..
Fahrzeit ist kurz 20 min mit dem auto
Leider stimmen halt Bezahlung und Sozialleistungen nicht. Ich bekomme nur 13,50€ pro Stunde die Erhöhungen erfolgen nach "Good will) im Cent Bereich, also mal 10 oder 20 cent mehr.. Letztes Jahr gab es wegen Corona nix, und wahrscheinlich auch diees Jahr.
Zudem werde ich nach Stnen bezahlt und das schwankt jeden Monat
Urlaubstage haben wir nur 24.
Vor 2 Jahren hab ich meinen Meister gemacht und Aufstiegsmöglichkeiten gibt es keine.. Ich werde also mit 50 noch das selbe machen wie jetzt..

Zudem habe ich eigentlihc eien Vertrag mit Service im Außendienst kann aber zu 90% drin bleiben.

Hab nun endlich eine eigene Wohnung gefunden (war schwer) und kann die mit Auto usw. gerade bezahlen. Leisten werde ich mir mit dem Gehalt aber nix können.

Nun habe ich einen neuen Job angeboten bekommen (woanders)
-Deutlich mehr Geld (ca 20 Euro pro Stunde wenn man es runterrechnet) dazu Festgehalt und jeden Monat gleich
- Wahlmodell beim Urlaub / Geld
- Fahrzeit ist mit dem Zug ca. 20 Minuten und kostet mich "nichts"
- Tätigkeit wäre eine reine Bürotätigkeit mit 70% im Büro und Rest im Außendienst wobei das reine Prüf/Abnahmetätigkeiten sind
- Bezahlung erfolgt nach Tarif ist von der Gruppe her "Meister/Bachelor" Ebene
- Sehr großes unternehmen/Konzern
- eher fachliche Tätigkeit


Nun weiß ich nicht ob ein Wechsle richtig ist und habe sogar Angst. Angst, das iches nicht schaffe oder das es doch mehr Außendienst ist, weil Unternehmen ja gerne lügen..

Andererseits komme ich in meinem jetzigen Job halt nicht weiter und wenn ich dort mal entlassen werde sieht es schlecht aus.
Es is teigentlich kein toller JOb aber ich bin gut darin..
 

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Schroti

Sehr aktives Mitglied
Ist abhängig von der Persönlichkeit.
Ich würde niemals Außendienst (=Klinkenputzen) machen.
Hör auf dein Gefühl. Bei welcher Vorstellung fühlst du dich wohler?
 
S

Spedifrau

Gast
Ich hatte auch sehr lange Zweifel, ob ich meinen sicheren Job, der zu Fuß 30 min entfernt ist, wechseln soll. Ich war samt der Ausbildung 8 Jahre dort tätig und soweit mit den Kollegen und meinem Chef zufrieden, bis auf einige Kleinigkeiten. Ich habe dort aber auch keine Aufstiegschancen gesehen und wollte vor 2 Jahren bereits wechseln. Damals habe ich mich nochmal unentschieden, aber das Gefühl wechseln zu wollen u meine Möglichkeiten zu prüfen kam wieder. Ich habe meine Entscheidung nun getroffen und bereue es nicht, denn bei mir ist es so, dass der Gedanke immer wieder kam. Ich weiß nicht wie lange du schon die Gedanken hast, aber sonst würde ich dir empfehlen zu fragen, ob du einen probetag machen kannst. So lernst du deine Aufgaben und Kollegen, auch wenn das natürlich für einen Tag nicht ausreicht, aber vielleicht hilft es dir bei der Entscheidung.

Ich wünsche dir viel Erfolg und hoffe du wirst glücklich, ob du nun bleibst oder gehst :)
 

chimpchamp

Mitglied
Ist abhängig von der Persönlichkeit.
Ich würde niemals Außendienst (=Klinkenputzen) machen.
Hör auf dein Gefühl. Bei welcher Vorstellung fühlst du dich wohler?
Habe ich irgendwas überlesen? Ich habe nicht das Gefühl, dass es beim Ersteller um Vertriebsaußendienst geht, sondern um technischen Außendienst, das heißt er wird einsatzbezogen als Fachkraft stunden- oder tageweise verplant.

Das hat mit "Klinkenputzen" nun wirklich nichts zu tun. Zumal man da beim Vertriebsaußendienst auch noch klar differenzieren muss.

Zur Wechselfrage: Ich habe das Gefühl, dass du dir in der Frage schon selbst die Antwort gegeben hast. Keine Aufstiegschancen, kein gutes Gehalt, keine fachliche Herausforderung die mit der bestandenen Meisterprüfung einhergeht. Natürlich ist auch nicht alles golden auf der anderen Seite, aber von dem was du beschreibst, würde ich es auf einen Versuch ankommen lassen.

Wenn ich es richtig lese ist das einzige was dich dort noch hält die Gewohnheit. Man weiß wo alles ist, man kennt die Kollegen und man kann die Aufgaben sicher bewältigen. Aber, je nach Persönlichkeit, ist das nun mal der perfekte Zeitpunkt, um die Komfortzone auch mal zu verlassen.

Wenn du diese Sackgasse erkannt hast und die jetzige Möglichkeit siehst, würde ich darauf wetten, dass du es später bereuen wirst sie nicht wahrgenommen zu haben.
 

CabMan

Aktives Mitglied
Gestern habe ich eine Sendung gesehen, bei es um die Altersvorsorge ging. Fazit war: für uns Deutsche muss alles sicher sein. Die Schweden sind da risikofreudiger und kommen dadurch auch in den Genuss höherer Verzinsung und dadurch zu einer besseren Altersvorsorge.
Bei Dir ist es ähnlich. Einerseits lockt Dich die wesentlich bessere Bezahlung. Andererseits hast Du Angst vor der fehlenden Sicherheit. Vor etlichen Jahren stand ich vor derselben Entscheidung. Ich hatte auch Angst. Glücklicherweise habe ich gewechselt. Meine Entscheidung war richtig.
Manchmal lohnt es sich, mutig zu sein und zu wechseln. Falls Du wechselst, hast Du wesentlich bessere Möglichkeiten etwas für Deine Altersvorsorge zu tun.
 

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