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Was zum Nachdenken

C'est la vie

Mitglied
Hey ich bins mal wieder, hab lange nicht geschrieben, meine alten probleme bestehen aber immernoch, also wer mir helfen mag, kann gern auf meinem Profil meine Selbsterstellten themen sehen, freu mich über JEDE antwort

Hab hier was geschrieben wollt fragen wie es euch gefällt, im Abteil Liebe hat keiner genantwortet. Schreibt was ihr darüber denkt, und stellt fragen, ich antworte gern, denn die geschichte, ist ein Teil von mir.

Hier ist es

Das Buch

Das Leben verändert sich, wie ein Buch, das voller Überraschungen steckt, mögen es positive oder negative sein.
Ich schlage die erste Seite auf, sehe ein Kind, wie es fröhlich durch die gegend hüpft, ohne über etwas nachzudenken, was sein Leben verändern könnte. Das Kind was ich auf diesen Seiten sehe, ist sorgenfrei, es fängt schon in seinem jungen alter an, für seine Ideen zu kämpfen, und es kämpft um das zu bekommen was es will. Das Kind schlägt diese Seiten oft auf. Heute frage es sich, was es alles tun würde, wenn es das Buch ab einer seite neu schreiben könnte. Manche Seiten von dem Buch sind total durchnässt, denn der Inhalt dieser ist sehr negativ. Leider schaft die Nässe es nicht, die schrift der seite zu verwischen oder gar ganz auszulöschen.

Die Nässe tropft jedoch ab und zu auf die darunter liegenden seiten, sie hat die bis jetzt letzte seite auch schon erreicht, ab und zu, nicht zu oft, aber sie hat es geschaft. Der junge ist mittlerweile 12 Jahre alt und geht zur Schule. Manche Menschen die zu dieser zeit seinen weg kreuzten, hat er bis zur letzten seite in seiner erinnerung gehalten, manche wurden nach der 2ten zeilen nichtmehr erwähnt, und manche erst später. Während er durch die Seiten wandert, bemerkt er etwas aufregendes. Das Buch füllt sich von Seite zu Seite immer mehr mit einem bestimmten Thema. Er weiß nicht warum, doch viele Seiten nehmen immer mehr sinnloses Gefühlsgeschwätz ein, Sachen die er neu an sich oder in sich entdeckt füllen die Seiten. Was er damals mit ca 14 Jahren nicht wusste ist, das diese Seiten die wichtigsten für den rest seiner 2 jahre werden. Viele Seiten des Buches überspannen ab hier nur kurze zeitspannen, denn alles wurde in dem Buch niedergeschrieben, jedes kleinste detail, jeder Versuch, des Jungen, diesen menschen, der seinen weg kreuzte, kennen zu lernen.
Er wusste nicht wie er sein Handeln bezeichnen sollte, denn sein Ziel hat er bis heute nicht erreicht.

Aber im versagen liegt keine Schmach, es gibt nur eine wirkliche Schande, die Feigheit es nicht probiert zu haben.
Seine Gedanken wurden ihm zu viel, er wollte ausreißen aus diesem Leben, doch es gab etwas was diesen Jungen festhielt.
Das was schon seid seinem zwölften lebensjahr, das Buch schmückte. Er konnte diese Seiten nicht verbrennen, also blieb er in dem Buch um es weiter zu versuchen.
Mittlerweile waren die Gefühle des Jungen unbeschreiblich, sie konnte nicht niedergeschrieben werden, es ging nicht, auch wenn er es versuchte, abstempeln funktionierte nicht. Die Probleme des Jungen, stiegen. Er war zu schwach, um etwas richtig zu machen, und somit machte er alles falsch. Ab diesem Punkt, würde er am liebsten das Buch neu, oder von einer Seite die hinter den nassen seite liegt neu beginnen. Doch er tut es nicht, denn er kann es nicht, oft träumte er davon die Zeit zurück zu drehen, aber es ist nichts passiert, jeden tag wacht er auf, mit dem Wissen, an diesem Tag wird wieder nichts passieren.
Keine veränderung, die gleichen gedanken, und die gleichen probleme. Jede Nacht dachte er darüber nach, daß er wiedermal einen tag verschenkt hatte. Er weiß, dass das buch nicht unendlich viele seiten haben wird, und jeden abend war er traurig, denn ihm war bewusst, wie er den tag wiedermal verschenkt hatte. Er hatte nicht allen menschen gesagt, was er über sie dachte, er hatte nicht allen menschen sagen können was ihn quält, er hat vergessen menschen zu sagen das er sie hasste, und er hatte vergessen einem Menschen, seine Gefühle zu gestehen. Er hat es bis heute nicht fertig gebracht. Oft steht in dem Buch, er habe es ihr indirekt gesagt, aber eines hatte er bis heute nich fertig bringen können. Der Person, seine gefühle ins gesicht zu sprechen, bei einem Augenkontakt, oft träumt er etwas, was auch seine letzte seite wieder beinhaltet. Er Träum. An einem See. Er und Sie laufen an einem Waldrand, welcher direkt zu dem großen See führt. Sie laufen im Sonnenschein, und reden, sie reden über alles was es gibt, über die welt, über menschen...und über ihre Gefühle und Gedanken. Sie setzt sich auf eine Tischtennisplatte, er steht vor ihr, sie fängt an zu lachen, er lacht auch, und auf einmal stellt er ihr eine Frage, doch genau hier ist der Traum zu ende. Der träumende Junge will unbedingt wissen, was denn nun diese Frage sei, was fragt er sie?

Aber er bekommt nie eine Antwort, wenn er wieder einschläft und weiterträumen will, kommen ihm manchmal andere gedanken mit ihr manchmal sexuelle gedanken unter, und der vorerst interessante Traum ist zu ende, die Frage bleibt unbeantwortet.
Der Junge ist jetzt 16 und wird langsam 17. Nach einer langen Pause, ohne mit ihr etwas zu tun gehabt zu haben, fängt es von neuem an. Die Seiten wachsen und wachsen, es werden immer mehr, doch ihre Nässe kennzeichnet sie...
Der Junge weiß sich nichtmehr zu wehren, er lässt das Wasser durch die Seiten dringen. Er probiert verzweifelt sie zu trocknen, und endlich wieder trockene seiten zu schreiben, doch es gelingt nicht.
Sie weiß es nicht, und er macht ihr auch keinen vorwurf, denn wie soll sie es wissen, wie soll sie seine Gedanken und gefühle kennen, denn er redet nicht mit ihr, und sie redet nicht mit ihm. Sie kann nicht wissen was in ihm vorgeht, woher denn auch? Auch er kann nicht wissen was in ihr vorgeht, doch er wüsste es gern. Dort unterscheiden sie sich.
Seiddem seine letzte Seite jetzt auch Nass geworden ist, weiß er eins genau. Das wir den menschen den wir lieben, die Macht geben, uns schmerzen zuzufügen und zu verletzen. Er wünschte, dass er die Fehler, aus denen er jetzt gelernt hat, früher gemacht hätte. Im verlaufe des Buches ist was sehr seltsames passiert, er und sie haben sich immer mehr von einander entfernt, doch gleichzeitig hat er sich ihr angenährt. Sie mag es vielleicht nicht verstehen, doch viele Fehler die er macht würden sich damit erklären. Denn Ihr Buch ist sein Buch geworden....

Sein Buch kennzeichnet sich durch einen Harten umschlag und viele freie seiten, die noch beschrieben werden müssen.
Der harte Umschlag kennzeichnet die verschlossenheit des Jungen, die Angst, einen gefühlsausbruch zu bekommen. Der umschlag verpackt das Buch fest, aber es bläht sich, durch die vielen Seiten, es sieht so aus als wenn es bald explodieren könnte, vielleicht fliegt dabei die eine oder andere nasse seite herraus. Wahrscheinlich sogar. Doch manche Seiten werden ganz gewiss nicht hinausfliegen, denn sie sind verdammt fest geschnürrt, manchmal sogar so fest....dass es weh tut.

Er gibt sich selbst nicht für alles die Schuld, die Nassen seiten sind teilweise auf seinen Mist gewachsen, doch nicht nur, denn niemand ist Perfekt, selbst Sie ist es nicht, er würde es ihr gern sagen, doch hat angst sie zu verletzen oder sie komplett zu verlieren, deßwegen schreibt er es still in sein buch, er gibt sich nicht allein die schuld für alles, er schreibt, dass er auch Ihr teilweise die schuld für manche nassen seiten gibt. Er wird es ihr wahrscheinlich nie ins gesicht sagen, denn er hat Angst, ihr Buch auch nass zu machen, was es wahrscheinlich schon aus der vergangenheit ist. Ein teil ihres buches ist ihm bekannt, aber fast alle seiten sind versteckt, er kennt sie nicht. Doch er weiß, dass manche seiten nass sind.
Er lief an Ihr vorbei, als sie sich eine letzte Träne aus dem Auge wüschte, dieses Bild vergisst er nicht, es steht in seinem Buch, genau wie jedes mal wenn sie lachte. Der Umschlag ihres Buches, ist wahrscheinlich dicker als seiner, er glaubt nämlich, dass sie sehr verschlossen ist, das hat sie ihm auch schon selbst gesagt. Der Umschlag ist verschlossen, und explodieren tut er vorerst nicht. Ob er früher mal explodiert ist, oder an dem Tag wo er sie mit einer träne im gesicht gesehen hat, weiß er nicht. Ihr Buch ist sehr dick, steckt voller Erfahrung, welche Er gerne auf seine leeren seiten kopieren würde.

Er und sie sind auf einer ebene gleich doch auf einer anderen Grundverschieden, doch das ist nicht schlimm. Denn nur wenn zwei menschen verschieden sind, können sie sich gegenseitig ergänzen.

Manchmal blättert er in dem Buch, und denkt daran wie es war, er würde gerne auf manche seiten zurückgreifen und sie verändern, doch er kann es nicht. Naja egal, er ließt sich die trockenen seiten durch, denn er weiß, das die Erinnerung das einzige Paradies ist aus dem er nicht vertrieben werden kann.
Mit dem Herz sieht man am besten, das wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Er versteht es, und er weiß, das sie es auch verstehen würde. Doch wie soll sich sein buch trocknen, wenn er und sie sich nur über die Augen unterhalten, und damit ist nicht der Blick gemeint, er sieht ihr zu selten in die augen, denn er hat angst, opfer seiner gefühle zu werden. Er möchte mit ihr über das Herz sprechen und nicht über die Augen, denn das worauf es ankommt, wird er dann genausowenig erfahren wie sie.
Er kann sie nicht kennen lernen, über Augen, ohne Blickkontakt, auch sie wird nicht verstehen wie er Fühlt und Denkt, wenn beide sich nur über Schwarz-Weiß unterhalten. Denn, dass Schwarz Weiße was er von ihr mit den augen ließt, betont er für sich, wie es ihm passt. Wer weiß ob sie es überhaupt so betont hätte, oder ob sie ein bestimmten gesichtsausdruck gezeigt hätte? Vielleicht würde er ihr in die Augen sehen, wenn er bestimmte sätze sagt, vielleicht würde er bei manchen sätzen sogar lachen, um ihr Ironie zu zeigen. Ohne das Sprechen über das Herz, den Körper oder die 4-Augen, werden beide niemals erfahren, was in ihren Büchern steht.
Vielleicht will sie das gar nicht. Doch manchmal ärgert man sich, es nicht probiert zu haben, vielleicht würde man angenehm überrascht werden? Sie sagte ihm, sie hätte es schwer ihr Buch zu öffnen, doch er macht ihr keine vorwürfe, denn über Schwarz Weiß lassen sich weder Gefühle noch Gedanken ausdrücken.

Wie soll sie ihr Buch öffnen, wenn er gar nicht dabei ist? Ja, rethorische Fragen, füllen fast nur sein Buch, das ist bei einem jeden Menschen so, denn alle menschen haben fragen, meist welche die nicht beantwortet werden können.

Er schließt das Buch, mit dem gefühl ihr wieder ein wenig lebenszeit geraubt zu haben, er hat ein schlechtes gewissen, und denkt daran, wie sich eine neue person in Ihr leben schleichen könnte, er hat angst. Hofft, das seine Nächste Seite, nicht nass wird.....
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