Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Was würdet ihr euch von Freunden zum Geburtstag wünschen?

Selbst noch so männliche Männer mögen doch auch gern, wenn man etwas beiträgt, gibt, spendiert, für jenen etwas übrig hat, ihm etwas zukommen lässt, für ihn etwas hat, das er mag- zb wenn man um etwas bittet, das dann gern überlassen bekommt, oder wenn er etwas ausleiht, dass man dann sagt, lass gut sein, ist geschenkt usw.
Es geht nicht ohne Geschenke, wenn man wen mag und gern hat, da beschenkt man sich ständig mit etwas- zb Gefälligkeiten.

Mein Freund ist mein Freund, weil er mir Gutes gibt, nur so, weil er mein Freund ist. Auch teilen ist beschenken, Kylar, das ist doch klar, dass auch du ein Schenker bist, auch wenn du das so nicht siehst.

Ich schenke sehr gern, es ist ähnlich, wie hier eine Threaderstellerin sagte: wie kann ich danke sagen für alles..?? Gib, so wird auch dir gegeben, dazu zählt natürlich alles, was man für jemanden gibt oder tut.
Aber sowas muss doch nicht zwingend an einem Geburtstag oder solchen Tagen sein.
 
Dass sie in der Not da sind, so, wie ich für sie in ihrer Not da sein möchte. Das ist für mich Freundschaft.
 
Es geht nicht ohne Geschenke, wenn man wen mag und gern hat, da beschenkt man sich ständig mit etwas- zb Gefälligkeiten.
Ich bin tatsächlich eher in einem sozialen Umfeld unterwegs, in dem das gegenseitige Beschenken keine große Rolle spielt. Mein Partner und ich schenken uns gegenseitig nichts, und auch im früheren Familienkreis war das Beschenken eher unüblich gewesen. Jedenfalls wurde da nie viel Wert drauf gelegt.

Dementsprechend habe ich auch selbst normalerweise keine Wünsche bzgl. Geschenke an mich. Ehrlich gesagt reichen mir Gesten der Wertschätzung und Zuneigung völlig aus (können gern immateriell sein und z.B. aus guten Gesprächen und emotionaler Zuwendung bestehen).
 
Mein Partner und ich schenken uns gegenseitig nichts, und auch im früheren Familienkreis war das Beschenken eher unüblich gewesen.

""wenn ihr kommt, klingelt uns einfach mit dem Ellenbogen raus, die Klingel ist am Gartentor...."

Wieso mit dem Ellbogen?

Ihr werdet doch nicht mit leeren Händen kommen...


Am Wochenende war Verwandtentreffen im Garten unseres Onkels. Er war der Gastgeber, wir bringen einem Gastgeber IMMER etwas mit, anders kenne ich es nicht, macht ihr das auch nicht? Ist das nicht ein lieber Brauch, der völlig üblich ist?

Ich brachte Hirsch und Reh-Stücke mit, in meiner Arbeit wird damit gehandelt, mit der Bemerkung, "lieben Gruß vom Xeis", das ist der Nationalpark Gesäuse, wo wir wohnen und wo er gern wanderte früher. Klar hat er sich sehr gefreut, würdest du dich da nicht auch freuen, wenn du richtig gern kochst und isst, wie mein Onkerl?
Meiner Tante, die mit Leidenschaft gärtnert brachte ich ein Keramikvogerl mit, das setzte ich neben ihr Vogelhaus, als Erinnerung an diesen Tag.

Meine beiden Freundinnen haben mich gestern überraschend besucht und Pizza plus Kuchen mitgebracht, meine Cousine kam mit einem Köfferchen angereist, in dem ein Brandmalset war, eine meiner Schwestern brachte aus München frische Weißwürste mit- das alles kommt bei mir sehr gut an, es werden auch meine Gaben gern angenommen, so ist es, wird es immer sein, dieses: ich hab dir was mitgebracht, für dich! Das ist doch ein lieber Usus, gelebte Zuneigung, Herzlichkeit, Geben um zu erfreuen, ohne dem würde etwas fehlen, so sehe ich das.
 
macht ihr das auch nicht?
Verwandtentreffen wie du sie beschrieben hast, gibt es mangels Verwandtschaft sowieso nicht. Besuche bei meinen Eltern waren ohne Geschenke.

Geburtstagsgeschenke gibt es bei Einladungen natürlich schon, es ging mir um das Schenkverhalten im engen sozialen Umfeld (früher mit den Eltern, jetzt mit dem Partner). Und da sind wir uns alle einig, dass wir uns normalerweise gegenseitig nichts schenken.
 
Lieber als Geschenke für gemeinsame Aktivitäten sind mir zB einen Kinogutschein (am liebsten einen, den man an unterschiedlichen Standorten einlösen kann), Theaterkarten, hochwertige Öle/ Gewürze/ Leckereien und an sich mag ich auch hübschen Schnickschnack. Und was schönes selbst gebasteltes freut mich auch sehr, von einer Freundin habe ich mal eine Kiste voller Zitate, Gedichte, kleinen Überraschungen bekommen, das war sehr schön.
Gemeinsame Aktivitäten geschenkt zu bekommen fühlt sich von manchen Menschen eher nach Verpflichtungen als nach Geschenk für mich an.
 
Lieber als Geschenke für gemeinsame Aktivitäten sind mir zB einen Kinogutschein (am liebsten einen, den man an unterschiedlichen Standorten einlösen kann), Theaterkarten, hochwertige Öle/ Gewürze/ Leckereien und an sich mag ich auch hübschen Schnickschnack.
Darüber würde ich mich auch am meisten freuen. Konkrete Theaterkarten haben allerdings manchmal das Problem mit dem Termin, denn die gelten ja meistens für eine bestimmte Vorstellung. Aber tatsächlich mag ich es gern, wenn sich dadurch ein Anlass für einen Theaterbesuch ergibt.

Auch gute Leckereien nehme ich gern entgegen, sofern es sich nicht um Pralinen oder Schokolade handelt (ich esse nicht so gern Süßes).
 
Zuletzt bearbeitet:
was ich überhaupt nicht will, die anderen sicher auch nicht- dieses "kaufen laufen, um ein irgendwelches Geschenk zu besorgen, damit man ja keinen beleidigt".
Aber genau das ist es doch:
Mir kommt vor, es geht eher um die Geste, das Symbol des Gebens und Annehmens und das ist für mich ein unverzichtbarer "Akt" bei einem Wiedersehen.
Nur eine rituelle Geste. Irgendwas anschleppen, damit der Konvention Genüge getan ist.
Er war der Gastgeber, wir bringen einem Gastgeber IMMER etwas mit, anders kenne ich es nicht, macht ihr das auch nicht? Ist das nicht ein lieber Brauch, der völlig üblich ist?
Nein, das ist nicht aus Jedermanns Sicht ein lieber Brauch, und er ist auch nicht überall und in allen Beziehungen üblich, und die Menschen, die von solchen formalen Ritualen nichts halten, sind trotzdem keine Unmenschen, und man kann auch jemanden mögen, mit dem man sich nichts schenkt. Freundschaften können selbst das überleben 😎
Ich kann mir vorstellen, dass das eine Kommunikationsform ist und war vom Ursprung her. "Ich steuere etwas bei zu deinem Wohlergehen", damit du weißt, ich mag dich.
Das wissen meine Freunde auch so.

Weil ich gerade noch die Statements über Gutscheine gelesen habe:
Gutscheine sind doch häufig Verzweiflungsgeschenke, und es sind Geldgeschenke, die auch noch zweckgebunden sind. Außerdem setzen sie einen unter Druck, weil man sie ja einlösen muss/ sollte. Deswegen mag ich Gutscheine besonders nicht.
 
Nur eine rituelle Geste. Irgendwas anschleppen, damit der Konvention Genüge getan ist.
So habe ich das gegenseitige Beschenken bisher überwiegend wahrgenommen. Man schenkt halt irgendwas, damit man nicht mit leeren Händen dasteht, aber häufig freut sich der Beschenkte gar nicht wirklich.

Wenn ich jemanden wirklich gut kenne, kann ein Geschenk was Schönes sein, aber häufig wird ja jemand beschenkt, den man gar nicht so gut kennt. Dann läuft es meistens auf irgendwas raus, von dem man annimmt, dass es gefallen könnte, oder was irgendwie repräsentativ aussieht.
 
Ich mag es, wenn Freunde mich von sich aus zu etwas einladen, selbst wenn ich keine Feier plane. Als zuletzt einer sagte, hey, es ist doch dein Geburtstag, gehen wir ein Bier trinken, ich lad dich ein, DAS war richtig nice. Zeit zu schenken ist das Wichtigste. Ein Bier, ein Kaffee, ein Stündchen Zeit.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben