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@ Kurti: Ja Künstler ist ein tolles Ziel. Viel Glück

Danke, aber Glück braucht es gar nicht so viel... eher Selbstvertrauen... ich habe schon 3 Bücher geschrieben und gemerkt, das Schreiben ist zwar toll, aber um die Bücher zu verkaufen, müsste ich Lesungen halten und daran liegt mir derzeit nichts. Vielleicht sehe ich es ein, wenn ich 80 bin, wer weiß. 😉

Ich möchte lieber etwas mit meinen Händen erschaffen. 🙂

Meine Mutter hat mir mal von einem jungen Mann aus ihrem Bekanntenkreis erzählt und was sie geschockt hat, fand ich cool. 😀
Also dieser junge Mann hat Medizin studiert und wollte Arzt werden, wie vor ihm schon sein Vater und davor der Großvater. Er fand das zunächst auch toll, hatte keine Probleme im Studium und kam gut voran, er schien die selben Begabungen zu haben, wie sein Vater vor ihm und davor der Großvater.
Aber irgendwann in seinem Medizinstudium, was ihm wirklich leicht fiel, begann er zu fühlen und fühlte, dass Arzt zu werden nicht seins war.
Also brach er das Studium ab und sah sich um, was er ansonsten machen konnte...

Heute ist er Schäfer und glücklich. 🙂

Meine Mutter fand das schrecklich, sie dachte mehr an seinen Vater und Großvater und die verpasste Gelegenheit. Ich aber dachte daran, dass der junge Mann nun glücklich war und was gibt es Schöneres, als glücklich zu sein. 🙂

Finde heraus, was dich glücklich macht, nur darauf kommt es an. 🙂

Was nützt dir ein Job, in dem du viel Geld verdienst, aber zu dem du dich jeden Morgen hin schleppen musst?

Gar nicht. In spätestens 20 Jahren hast du ein Burnout oder Magengeschwüre und dein Traum ist ausgeträumt. 🙄

Ich würde das nicht wollen, du?

LG
 
So, jetzt war ich länger nicht online. Danke für eure Beiträge 🙂

Kurti, was du da beschreibst von dem Medizinstudenten: darauf warte ich eigentlich die ganze Zeit. Dass ich das Gefühl bekomme, DAS passt. Er wusste, das Medizinstudium passt nicht, aber hat dann (wie??) herausgefunden, was er stattdessen möchte.
Hab mich heute mit einer älteren Frau über das auch unterhalten und sie meinte, sie wusste auch nie ob das, was sie studiert hat, passt oder nicht, war sich immer unsicher und hat dann einfach das Beste draus gemacht.

Ich versuch dann immer, mich mal festzulegen auf etwas. Nach dem Prinzip: so, ich bewerb mich jetzt auf diese Ausbildungsstelle/ Studienplatz. Und versuche dann, endlich dieses ewige Gedankenkarussell abzustellen und es gut sein zu lassen. Aber dann krabbelt mir dieses abscheuliche Gefühl das Hosenbein hoch bis es mich komplett vereinnahmt hat. Dieses Gefühl, das fast schon eine Gewissheit ist, dass wieder nicht das Richtige ist. Aber ich denke, das wird immer so sein. Ich muss das überhören und endlich anfangen.
Man wird ja nicht jünger, genau.
Hab mich jetzt für eine Ausbildung zur MTA beworben und das miese Gefühl ignoriert. Da ist es trotzdem. Hab Angst, dass die mich nehmen und mir dann mal einer sagt, ich hätte meinen Beruf verfehlt und es ist fragwürdig, wie ich bitte an diese Stelle gekommen bin etc.. Oder die Ausbildung gar nicht schaffe.. Ein Elend ist das.
Vielleicht tatsächlich lieber was bei ner Verwaltung oder so.. hm.

Hab mich früher total für Filme und Medienzeugs begeistern können, mir war auch immer klar, dass ich mal in diese Schiene rein will, wusste aber nie, was genau ich da will und jetzt nach all den Jahren kommt mir das so nutzlos und sinnlos vor.
Dass das Leben kein Ponyhof ist, weiß ich leider schon sehr sehr lang.
Ich würd nur gern was machen, was halt irgendwie ok ist und wo ich mich nicht jeden Tag hinplagen muss, aber tja, was soll das sein..
 
Hi Gast,

wie der Mann das heraus gefunden hat, weiß ich nicht.

Bei dir kommt es mir so vor, als wüsstest du ganz tief in deinem Inneren, was du eigentlich wirklich willst, aber du ignorierst, bzw. hörst gnadenlos einfach nicht hin.

Wenn ich solche Widerstände in mir spüre, dann mache ich es nicht. Vielleicht sind deine Zweifel auch Lernaufgaben, denn je mehr du zweifelst, desto weniger weißt du, was du willst.

Woher kommen deine Zweifel? Sind es deine eigenen Zweifel? Oder gab es in deinem Leben Menschen, die dir nicht viel zugetraut haben? Menschen, die dir vermittelt haben, dass du es eh nicht schaffst, dass du für dieses oder jenes nicht geeignet bist usw.?

Als ich Heilerziehungspfleger gelernt habe, hat jeder aus meinem Umfeld negativ darauf reagiert... meine Eltern hatten Angst vor den behinderten Menschen (inzwischen nicht mehr) und haben jeden Abend versucht, es mir auszureden... andere meinten, der Beruf wäre zu schwierig für mich... selbst eine Lehrerin von der Heilerziehungspflege-Schule wollte mich ein Jahr wiederholen lassen, weil sie mich nicht für kompetent genug hielt... aber ich habe mich nicht bequatschen lassen und die Ausbildung, die hat immerhin 5 Jahre gedauert, durchgezogen. 🙂

Und obwohl ich nach der Ausbildung zunächst arbeitslos war, denn Heilerziehungspfleger gab es zur damaligen Zeit plötzlich genug, so habe ich mich nicht unterkriegen lassen... bin dann später für eine halbe Stelle gut 300km weit weg gezogen und danach noch mal umgezogen, auch für einen Job und auch, wenn ich ihn heute nicht mehr ausüben kann, so bereue ich nichts, denn im Nachhinein hat es mich wirklich weiter gebracht. Aber das ist Einstellungssache.

Was suchst du für dich?

Den perfekten Beruf?

Den kriegst du nur, wenn du im Innersten glaubst, dass du ihn auch kriegen kannst. 😀

Warum ist für manche Menschen das Leben eben doch ein "Ponyhof"? Und warum sagen so viele Menschen, dass das Leben kein "Ponyhof" sei? Weil sie vielleicht auf die Wenigen neidisch sind, die glücklich sind?

In meinem Beispiel mit dem Studenten ging es weniger darum, was er heute beruflich macht und was er hätte werden können, sondern darum, dass das aller wichtigste im Leben ist, glücklich zu sein.

Werde glücklich! Nichts anderes ist wichtig. Das Geld kommt dann meisten von allein. 🙂

Und wenn du jetzt noch mal in dich hinein hörst, was würdest du wirklich gern machen? 😉

LG
 

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