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Hallo!
Ich bin 21 Jahre alt. Mein Freund hat vor drei Wochen Schluss gemacht. Er ist 29 und hatte mit 18 Jahren seine erste "richtige" Beziehung. Seine Freundin ist mit 19 Jahren gestorben. Es war ein Unfall, sie hatte Asthma und lag vier Monate lang im Koma. Er war damals 21.
Nach ihrem Tod hat ihn seine langjährige Bekannte E. sehr geholfen. Sie stand ihm bei und schließlich wurden sie nach einem Jahr ein Paar. Die Beziehung hielt sechs Jahre. Es war nichts mehr als Bruder und Schwester, so sagt er.
Vor einem halben Jahr haben wir uns dann kennen gelernt. Ich fand ihn schon immer sehr anziehend und wie er sagt, war es andersgerum genauso. Wir sind sehr schnell zusammen gekommen und bald musste er beruflich in eine andere Stadt.
Es war alles wunderschön, wir haben an den WE schöne Dinge unternommen, ich habe ihn lieben gelernt und hätte ihn auf der Stelle geheiratet.
Doch ich konnte meine Gedanken einfach nicht von seiner verstorbenen Freundin abwenden. Sie war da, immer... Ich kam mir zweitrangig vor und schließlich habe ich Chris von meinem Problem erzählt. Er war sehr einfühlsam und meinte, dass die Situation für mich auch nicht leicht sei, aber dass er damit leben würde. Irgendwann wollte ich endlich aufhören, mir ständig gedanken zu machen. Doch dann sagt er mir plötzlich, dass er Angst hat. Angst vor mir... Und dass er Dinge an mir festgestellt hat, die ähnlich sind wie bei seiner verstorbenen Freundin. Er hat geweint und ich habe geweint und wir beide wollten das wieder hinkriegen. Wir mussten feststellen, dass die Beziehung mit E. nie an das heran gereicht hat was er mit seiner ersten Freundin hatte, sodass er schließlich einen Schlussstrich ziehen musste. Ich hatte den Gedanken, dass er durch seine Gefühle zu mir ein schlechtes Gewissen bekommt. Und dass er deshalb denkt, dass er mich nicht lieben darf! Wir wollten seine Trauer gemeinsam bewältigen, wir wollten es schaffen, dass wir unsere Beziehung hinkriegen und er seine freundin endlich loslässt... Doch wie sollten wir das schaffen??? Nach kurzer Zeit saßen wir abends zusammen und er sagte mir, dass er nicht mehr könne... Dass er das mit der Arbeit nicht mehr hinkriegt... Denn er arbeitet sehr viel, kommt meist erst samstags nach Hause und fährt Sonntags wieder. Dann habe ich ihm gesagt, dass er doch nur wieder Angst hat, vor mir weglaufen will, weil ich mit dem Thema anfangen könnte und dass er darüber nicht immer reden will, weil es sehr sehr weh tut. Und genau so war es, ich hätte recht, meinte er. Und dann nahm er irgendwann meine Hand und sagte, dass er doch gar nicht gehen wolle... dass er das doch gar nicht will!!!! Ich will doch gar nicht gehen, hat er gesagt! Und eine Woche später saßen wir abends wieder zusammen, eher gesagt nachts. Und er hat gesagt, dass es so einfach nicht mehr weitergeht. Er meinte, dass er das nicht mehr kann. Und dass er fast schonmal * zu mir gesagt hätte (den Namen seiner verstorbenen Freundin). Ich bin am Ende, ich kann einfach nicht mehr, weiß nicht mehr weiter...
Er sagte, dass er mit sich erstmal klar kommen müsse, dass er aber auf keinen Fall eine Therapie machen will. Tja... er saß fünf Stunden bei mir, er hat geweint... und schließlich ist er dann gegangen... Das war alles so.. ich weiß nicht, ich war mir so sicher, dass es was richtiges ist, dass er mich liebt! Denn warum sonst vertraut er mir solch intime Dinge an? Warum sonst weint er mit mir, sagt, dass wir das wieder hinkriegen würden, dass ich ihm über die Hürden helfen sollte, wenn er es nicht schafft, warum sagt er das????
Nun hatten wir seitdem Schluss ist immer mal wieder Kontakt, wir haben uns Briefe geschrieben. Und das Problem ist, dass wir auch keine gemeinsame Wohnung haben, wo wir uns zurückziehen könnten...
Es ist sehr wenig Zeit und in der Zeit reden wir dann über Dinge, die unsere Beziehung belasten... das ist mir klar.
Er meinte, dass er mich einfach mal anrufen möchte, ohne dass wir über dieses Thema diskutieren. er möchte einfach mal ganz normal mit mir sprechen. Und heute haben wir telefoniert, ich hatte mir ganz fest vorgenommen, dass ich nicht wieder anfange und doch... ich habe es wieder getan, weil ich einfach nicht mehr weiterwusste... Ich liebe ihn und kann doch nicht mit ansehen, wie er sich fertig macht! Wie er seine Trauer verdrängt, sein Leben einfach so weiterlebt als wenn nichts gewesen wär! Das geht doch einfach nicht! Er hat E. unglücklich gemacht, nun mich auch noch und wie soll es bitte weitergehen??? Bei der nächsten Frau geht es doch genauso weiter...
Ich habe ihn ziemlich angemacht, habe gesagt, was für ein egoistisches A******* er doch sei und wie er seinen Umgang mit anderen nur mit seinem Gewissen vereinbaren könne. Ich weiß nicht mehr, was er alles gesagt hat, aber er meinte, dass er jetzt einfach keine Beziehung will. Dass er sein Leben einfach mal so genießen möchte und dass er nicht immer über irgendetwas nachdenken möchte. Er meinte, dass zu einer Beziehung zwei gehören würden und dass es beide wollen müssen. Tja... das war hart zu hören. Ich war bzw. bin am Ende... ich weiß nicht mehr weiter. Und er will absolut nicht zum Therapeuten gehen. Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn begleiten würde und dass es sehr sehr wichtig ist, dass er das macht, denn anders wird er diese Trauer immer in sich tragen. Doch er sträubt sich dagegen und mittlerweile habe ich begriffen, dass er sich noch mehr dagegen sträubt je mehr ich damit anfange und ihn dazu dränge. Doch ich weiß einfach nicht mehr weiter... Kann mir jemand helfen?? Er braucht diese Hilfe, ganz ganz dringend. Denn man sieht ja, dass er nicht in der Lage ist, eine Beziehung zu führen. Entweder seine Freundin bedeutet ihm nicht wirklich so viel, sodass er diese Beziehung ohne schlechtes Gewissen führen kann oder er entwickelt stärkere Gefühle, die ihm ein schlechtes Gewissen bereiten und ihn so denken lassen, dass er diese Frau mit seiner verstorbenen Freundin vergleichen muss... wäre das eine Möglichkeit???
ICh weiß es nicht... ich wollte diese Trennung als Chance ansehen, denn sie hätte immer zwischen uns gestanden. Doch mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, was ich überhaupt noch glauben soll.... denn wenn er nun so kommt. Wenn er mir sagt, dass er gemerkt hat, dass es doch nicht so das richtige ist. Das tut sehr weh. Aber dann hätte er es mir doch auch direkt sagen können, oder nicht? Und er sagt, dass er ja nun das Bedürfnis haben müsste, mich zu sehen usw... tja, da hat er recht, wenn er das wirklich nicht hat, dann gibt es wohl wirklich keine Chance mehr... DOch das kann ich einfach nicht glauben! Er will sich nicht mit mir treffen, weil dann die Gefühle wieder hochkommen und weil er dann wieder nachdenken würde und weil es ihm vielleicht wieder schwer fallen würde zu gehen... oder etwa nicht???
Ich bin so verzweifelt!!!
Wenn all das was wir miteinander hatten nun schon nicht reicht um eine Beziehung zu führen... für ihn nicht dazu reicht, dann nimmt es für mich kein gutes Ende, aber dann soll doch er wenigstens durch mich verstanden haben, dass er etwas ändern muss in seinem Leben. Dann soll er wengistens endlich loslassen...! Er sagte mir, dass er durch mich überhaupt erstmal gemerkt hat, wie sehr seine Vergangenheit eigentlich noch da ist... das kann doch nicht alles gewesen sein, oder? Erst will er mich, vertraut mir und dann wirft er mich einfach so aus dem Boot? Ich sitze bereits drin, ich werde mir immer Gedanken machen, er ist es mir schuldig, dass ich weiß, wie es ihm geht und er sich vielleicht entschließt eine Therapie zu machen.
Tja, so werde ich wohl leider nicht an ihn heran kommen...
Morgen wollen wir uns vielleicht treffen. Das heißt, ich habe gesagt, dass ich ihn unbedingt treffen will. Ich habe mir vorgenommen, nichts über das Thema zu sagen. ICh habe ein Buch "Ich begleite dich durch deine Trauer". Das werde ich ihm geben, nacher, in Geschenkpapier eingepackt. Und vielleicht werde ich ihm noch sagen, dass ich jetzt eine gute Freundin von ihm sein möchte, die ihm immer zur Seite steht... die ihm helfen möchte, dass es ihm besser geht. Denn tief in seinem Innern weiß er, dass er seine Trauer noch nicht überwunden hat...
Könnt ihr mir helfen? Ich kann wohl nichts weiter tun als ganz normal zu ihm zu sein... ihn zu lassen... ihm einfach zu zeigen, dass ich mir Sorgen um ihn mache.
Doch das Problem ist, dass er wirklich sehr wenig Zeit hat und eine Therapie... ich weiß nicht, wann er die machen könnte. Vielleicht am We oder so... oder abends erst später, das ist wirklich blöd.
Aber was ist, wenn er nun alles wieder verdrängt? Und das hat er vor, so wie es aussieht! Wenn er mit mir nicht spricht, redet er nämlich mit keinem anderen darüber...
Was kann ich nur tun??? Ich liebe ihn... selbst wenn unsere Liebe keine Chance hat, dann möchte ich wenigstens dazu dagewesen sein um ihm eine glückliche Zukunft zu ermöglichen...
Wie komme ich an ihn heran?? Bitte helft mir... ich liebe ihn doch so sehr... ich weiß einfach nicht mehr weiter... habe mich schon soviel mit dem Thema Tod und Trauer beschäftigt... ich habe das Gefühl innerlich zerrissen zu werden... ich bin am Ende...
danke fürs zuhören...
Ich bin 21 Jahre alt. Mein Freund hat vor drei Wochen Schluss gemacht. Er ist 29 und hatte mit 18 Jahren seine erste "richtige" Beziehung. Seine Freundin ist mit 19 Jahren gestorben. Es war ein Unfall, sie hatte Asthma und lag vier Monate lang im Koma. Er war damals 21.
Nach ihrem Tod hat ihn seine langjährige Bekannte E. sehr geholfen. Sie stand ihm bei und schließlich wurden sie nach einem Jahr ein Paar. Die Beziehung hielt sechs Jahre. Es war nichts mehr als Bruder und Schwester, so sagt er.
Vor einem halben Jahr haben wir uns dann kennen gelernt. Ich fand ihn schon immer sehr anziehend und wie er sagt, war es andersgerum genauso. Wir sind sehr schnell zusammen gekommen und bald musste er beruflich in eine andere Stadt.
Es war alles wunderschön, wir haben an den WE schöne Dinge unternommen, ich habe ihn lieben gelernt und hätte ihn auf der Stelle geheiratet.
Doch ich konnte meine Gedanken einfach nicht von seiner verstorbenen Freundin abwenden. Sie war da, immer... Ich kam mir zweitrangig vor und schließlich habe ich Chris von meinem Problem erzählt. Er war sehr einfühlsam und meinte, dass die Situation für mich auch nicht leicht sei, aber dass er damit leben würde. Irgendwann wollte ich endlich aufhören, mir ständig gedanken zu machen. Doch dann sagt er mir plötzlich, dass er Angst hat. Angst vor mir... Und dass er Dinge an mir festgestellt hat, die ähnlich sind wie bei seiner verstorbenen Freundin. Er hat geweint und ich habe geweint und wir beide wollten das wieder hinkriegen. Wir mussten feststellen, dass die Beziehung mit E. nie an das heran gereicht hat was er mit seiner ersten Freundin hatte, sodass er schließlich einen Schlussstrich ziehen musste. Ich hatte den Gedanken, dass er durch seine Gefühle zu mir ein schlechtes Gewissen bekommt. Und dass er deshalb denkt, dass er mich nicht lieben darf! Wir wollten seine Trauer gemeinsam bewältigen, wir wollten es schaffen, dass wir unsere Beziehung hinkriegen und er seine freundin endlich loslässt... Doch wie sollten wir das schaffen??? Nach kurzer Zeit saßen wir abends zusammen und er sagte mir, dass er nicht mehr könne... Dass er das mit der Arbeit nicht mehr hinkriegt... Denn er arbeitet sehr viel, kommt meist erst samstags nach Hause und fährt Sonntags wieder. Dann habe ich ihm gesagt, dass er doch nur wieder Angst hat, vor mir weglaufen will, weil ich mit dem Thema anfangen könnte und dass er darüber nicht immer reden will, weil es sehr sehr weh tut. Und genau so war es, ich hätte recht, meinte er. Und dann nahm er irgendwann meine Hand und sagte, dass er doch gar nicht gehen wolle... dass er das doch gar nicht will!!!! Ich will doch gar nicht gehen, hat er gesagt! Und eine Woche später saßen wir abends wieder zusammen, eher gesagt nachts. Und er hat gesagt, dass es so einfach nicht mehr weitergeht. Er meinte, dass er das nicht mehr kann. Und dass er fast schonmal * zu mir gesagt hätte (den Namen seiner verstorbenen Freundin). Ich bin am Ende, ich kann einfach nicht mehr, weiß nicht mehr weiter...
Er sagte, dass er mit sich erstmal klar kommen müsse, dass er aber auf keinen Fall eine Therapie machen will. Tja... er saß fünf Stunden bei mir, er hat geweint... und schließlich ist er dann gegangen... Das war alles so.. ich weiß nicht, ich war mir so sicher, dass es was richtiges ist, dass er mich liebt! Denn warum sonst vertraut er mir solch intime Dinge an? Warum sonst weint er mit mir, sagt, dass wir das wieder hinkriegen würden, dass ich ihm über die Hürden helfen sollte, wenn er es nicht schafft, warum sagt er das????
Nun hatten wir seitdem Schluss ist immer mal wieder Kontakt, wir haben uns Briefe geschrieben. Und das Problem ist, dass wir auch keine gemeinsame Wohnung haben, wo wir uns zurückziehen könnten...
Es ist sehr wenig Zeit und in der Zeit reden wir dann über Dinge, die unsere Beziehung belasten... das ist mir klar.
Er meinte, dass er mich einfach mal anrufen möchte, ohne dass wir über dieses Thema diskutieren. er möchte einfach mal ganz normal mit mir sprechen. Und heute haben wir telefoniert, ich hatte mir ganz fest vorgenommen, dass ich nicht wieder anfange und doch... ich habe es wieder getan, weil ich einfach nicht mehr weiterwusste... Ich liebe ihn und kann doch nicht mit ansehen, wie er sich fertig macht! Wie er seine Trauer verdrängt, sein Leben einfach so weiterlebt als wenn nichts gewesen wär! Das geht doch einfach nicht! Er hat E. unglücklich gemacht, nun mich auch noch und wie soll es bitte weitergehen??? Bei der nächsten Frau geht es doch genauso weiter...
Ich habe ihn ziemlich angemacht, habe gesagt, was für ein egoistisches A******* er doch sei und wie er seinen Umgang mit anderen nur mit seinem Gewissen vereinbaren könne. Ich weiß nicht mehr, was er alles gesagt hat, aber er meinte, dass er jetzt einfach keine Beziehung will. Dass er sein Leben einfach mal so genießen möchte und dass er nicht immer über irgendetwas nachdenken möchte. Er meinte, dass zu einer Beziehung zwei gehören würden und dass es beide wollen müssen. Tja... das war hart zu hören. Ich war bzw. bin am Ende... ich weiß nicht mehr weiter. Und er will absolut nicht zum Therapeuten gehen. Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn begleiten würde und dass es sehr sehr wichtig ist, dass er das macht, denn anders wird er diese Trauer immer in sich tragen. Doch er sträubt sich dagegen und mittlerweile habe ich begriffen, dass er sich noch mehr dagegen sträubt je mehr ich damit anfange und ihn dazu dränge. Doch ich weiß einfach nicht mehr weiter... Kann mir jemand helfen?? Er braucht diese Hilfe, ganz ganz dringend. Denn man sieht ja, dass er nicht in der Lage ist, eine Beziehung zu führen. Entweder seine Freundin bedeutet ihm nicht wirklich so viel, sodass er diese Beziehung ohne schlechtes Gewissen führen kann oder er entwickelt stärkere Gefühle, die ihm ein schlechtes Gewissen bereiten und ihn so denken lassen, dass er diese Frau mit seiner verstorbenen Freundin vergleichen muss... wäre das eine Möglichkeit???
ICh weiß es nicht... ich wollte diese Trennung als Chance ansehen, denn sie hätte immer zwischen uns gestanden. Doch mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, was ich überhaupt noch glauben soll.... denn wenn er nun so kommt. Wenn er mir sagt, dass er gemerkt hat, dass es doch nicht so das richtige ist. Das tut sehr weh. Aber dann hätte er es mir doch auch direkt sagen können, oder nicht? Und er sagt, dass er ja nun das Bedürfnis haben müsste, mich zu sehen usw... tja, da hat er recht, wenn er das wirklich nicht hat, dann gibt es wohl wirklich keine Chance mehr... DOch das kann ich einfach nicht glauben! Er will sich nicht mit mir treffen, weil dann die Gefühle wieder hochkommen und weil er dann wieder nachdenken würde und weil es ihm vielleicht wieder schwer fallen würde zu gehen... oder etwa nicht???
Ich bin so verzweifelt!!!
Wenn all das was wir miteinander hatten nun schon nicht reicht um eine Beziehung zu führen... für ihn nicht dazu reicht, dann nimmt es für mich kein gutes Ende, aber dann soll doch er wenigstens durch mich verstanden haben, dass er etwas ändern muss in seinem Leben. Dann soll er wengistens endlich loslassen...! Er sagte mir, dass er durch mich überhaupt erstmal gemerkt hat, wie sehr seine Vergangenheit eigentlich noch da ist... das kann doch nicht alles gewesen sein, oder? Erst will er mich, vertraut mir und dann wirft er mich einfach so aus dem Boot? Ich sitze bereits drin, ich werde mir immer Gedanken machen, er ist es mir schuldig, dass ich weiß, wie es ihm geht und er sich vielleicht entschließt eine Therapie zu machen.
Tja, so werde ich wohl leider nicht an ihn heran kommen...
Morgen wollen wir uns vielleicht treffen. Das heißt, ich habe gesagt, dass ich ihn unbedingt treffen will. Ich habe mir vorgenommen, nichts über das Thema zu sagen. ICh habe ein Buch "Ich begleite dich durch deine Trauer". Das werde ich ihm geben, nacher, in Geschenkpapier eingepackt. Und vielleicht werde ich ihm noch sagen, dass ich jetzt eine gute Freundin von ihm sein möchte, die ihm immer zur Seite steht... die ihm helfen möchte, dass es ihm besser geht. Denn tief in seinem Innern weiß er, dass er seine Trauer noch nicht überwunden hat...
Könnt ihr mir helfen? Ich kann wohl nichts weiter tun als ganz normal zu ihm zu sein... ihn zu lassen... ihm einfach zu zeigen, dass ich mir Sorgen um ihn mache.
Doch das Problem ist, dass er wirklich sehr wenig Zeit hat und eine Therapie... ich weiß nicht, wann er die machen könnte. Vielleicht am We oder so... oder abends erst später, das ist wirklich blöd.
Aber was ist, wenn er nun alles wieder verdrängt? Und das hat er vor, so wie es aussieht! Wenn er mit mir nicht spricht, redet er nämlich mit keinem anderen darüber...
Was kann ich nur tun??? Ich liebe ihn... selbst wenn unsere Liebe keine Chance hat, dann möchte ich wenigstens dazu dagewesen sein um ihm eine glückliche Zukunft zu ermöglichen...
Wie komme ich an ihn heran?? Bitte helft mir... ich liebe ihn doch so sehr... ich weiß einfach nicht mehr weiter... habe mich schon soviel mit dem Thema Tod und Trauer beschäftigt... ich habe das Gefühl innerlich zerrissen zu werden... ich bin am Ende...
danke fürs zuhören...