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Was wäre anders, wenn die Evolutionstheorie unbewiesen bleibt?

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Stimmt. Viel fällt mir zu Deinem Geschriebenen wirklich nicht ein.

Dass das Wort Glauben/glauben verschiedene Bedeutungen hat, die teilweise ziemlich gegensätzlich sind, dazu fällt dir nicht mehr viel ein? Ja das glaube ich.😉

Ja - und? Dennoch "weiss" ich es nicht, nach der Definition des Rationalisten, mit Beweis und Rückversicherung. Ich bin im Endeffekt auf dieser Beweis-Ebene genauso ungewiss wie jeder Atheist/Rationalist. Nur, dass es mir nichts mehr ausmacht. Das ist ein feiner Unterschied, den Du scheinbar nicht verstehen willst.

Ist mir schon klar. Ein unbedeutender Unterschied allerdings, denn es läuft auf das selbe Ausmaß von Überzeugung raus. Du bist überzeugt etwas zu wissen, was du nun mal nicht wissen kannst.
Und natürlich macht es dir nichts aus.

Eigentlich wollte ich gar nichts mehr hören. Aber das was da so praktisch ums Eck kam, das war sehr viel besser als irgendwas Erzähltes, was ich gerade hören wollte. Aber gut, Du kannst das nicht nachvollziehen, ist ja auch in Ordnung so. Einigen wir uns, uns nicht einigen zu können.

Du wolltest gar nichts mehr hören? So schlimm ja? Naja passt doch. Ein Nervenzusammenbruch kann sich auf vielfältigste Art und Weise zeigen.

Und der wäre konkret?

Du musst teilweise oder eventuell auch völlig, je nach Ausprägung und Ausmaß des Glaubens, dein kritisches und rationales Denken aufgeben.

Sie wäre zumindest deutlich langweiliger.

Du wärst dann wieder da wo du vorher warst, was nach deinen Beschreibungen ziemlich furchtbar gewesen sein muss. Wie kann man eine freie Entscheidung treffen wenn man emotional vollkommen am Boden oder sogar schon abhängig von etwas ist?
Das geht doch gar nicht. Aber das macht dir wahrscheinlich einfach wieder nichts aus.

Ich finde es jedenfalls wirklich immer wieder erstaunlich wie ähnlich sich die Argumentationen von Gläubigen und Junkies teilweise sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, nicht Glaube ist das Problem, sondern die Auslegung - insbesondere aber die Auslegung gegenüber anderen Menschen.

---

Nordrheiner, akzeptiere doch einfach, dass es eine Evolution gibt und du nicht weißt, warum er sie so gemacht hat.

---

Und ich sagte dir bereits, dass du auf Grundlage deines kuriosen Glaubens hier nicht gewinnen kannst, auch nicht missionieren. Das ist nicht ein Problem von Gott, sondern deins.

Stelle dir doch nur mal vor, wenn alle so wären wie du. Könntest du das gutheißen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nordrheiner

Erstmal was Technisches: Früher waren deine Texte in großen Buchstaben geschrieben, jetzt werden die Buchstaben immer kleiner. Weiß nicht, ob das eine besondere Bedeutung hat, aber es erschwert die Lesbarkeit.

Weiters fragte ich dich, wie sich ein vorbildlicher Christ verhält. Und du antwortest darauf, dass Missionieren verboten sei und ich dich nicht in Versuchung führen solle.
Manchmal kann es passieren, dass ich versuche einen Witz unterzubringen.
Tja, gelingt mir nicht immer / bei jedem.
Richtig ist doch, dass Du Dich „gegen Mission“ aussprichst ? – aber mit Deinen Fragen
Glaubensaussagen etc. haben möchtest. Irgendwie erscheinst Du mir öfters sehr
widersprüchlich zu sein.

Verstehe ich das richtig, dass du meinst, dass ein vorbildlicher Christ missionieren muss?

Zusatzfrage: Wenn ein Christ nicht missioniert, dann ist er kein vorbildlicher Christ?
Es gibt den sogenannten Missionsbefehl / Auftrag von Jesus Christus. Dieser gilt für alle diejenigen, die Jesus Christus nachfolgen wollen. Es stellt sich die Frage, wie, wo, wann? Ich stelle mich nicht auf die Straße und verteile Traktate, obwohl das nicht verboten ist. Ich bringe mich überall ein, wo ich gerade bin. Ich widerspreche dem Bösen, helfe dem der Hilfe von mir möchte bzw. benötigt und setze mich für das ein, was ich für gut und hilfreich halte. Wenn jemand nicht über Glauben, Religion oder die Bibel etc. sprechen möchte, dann respektiere ich das, ohne dem Anderen zu grollen. Ich mache keinen Hehl daraus, was ich glaube. Ich halte das nicht geheim. Jedoch meistens sind es eh die Mitmenschen, die – auch ohne dass ich einen Vortrag halte – genau merken, was und wer mir wichtig ist und mich direkt nach meinem Hintergrund fragen. Ein Bekannter von mir wurde mal gefragt, warum er mich schätzt. Er antwortete: „Nordrheiner“ ist der einzige Mensch, den ich kenne, der mich nicht nur fragt, „wie geht es Dir?“ sondern tatsächlich auch ernsthaft an der Antwort interessiert ist, über die Antwort nachdenkt und entsprechend reagiert.

Ich denke selten darüber nach, wie andere Christen vorbildlich leben sollten oder was vorbildliches Leben für sie sein sollte. Ich habe genug mit mir zu tun.

LG; Nordrheiner
 
Eine sehr kluge Vorgangsweise !

Warum wendest du sie nicht auch auf die Evolution an? Du hättest uns eine Menge Arbeit gespart.

Mach‘ ich doch, Tom.
Aber auch wenn ich eine Checkliste für offene Fragen habe, so ist es doch nicht verkehrt, auch mit anderen Menschen über die offenen Fragen zu sprechen. Umgekehrt bin ich auch gerne bereit, über z.B. Deine offenen Fragen zu sprechen.
An dieser Stelle würde der Psychologenwitz wieder ganz gut passen. 🙂


LG, Nordrheiner
 
Nordrheiner

Erstmal was Technisches: Früher waren deine Texte in großen Buchstaben geschrieben, jetzt werden die Buchstaben immer kleiner. Weiß nicht, ob das eine besondere Bedeutung hat, aber es erschwert die Lesbarkeit.

.

Ich weiss auch nicht, warum das so unterschiedlich ist. Der Texteditor, vermute ich,
hat seine eigenen Vorstellungen von Textdesign. Mich stört das auch…

LG, Nordrheiner
 
Warum lässt Gott eigentlich so viele Tiere aussterben?
Man könnte jetzt sagen, der Mensch sei schuld wegen Klimaerwärmung etz, aber das ist nicht immer so.
Zur Zeit zB hier: Artenvielfalt: Wie der Krebs die Tasmanischen Teufel austrickst - DIE WELT

Sowas passt doch nicht wirklich ins Bild, dass ein Schöpfer alles ideal abgestimmt hat, oder?

Mein Tipp: Sowas auf die Checkliste "offene Fragen" setzen und den Schöpfer fragen.
LG, Nordrheiner
 
Mein Tipp: Sowas auf die Checkliste "offene Fragen" setzen und den Schöpfer fragen.
LG, Nordrheiner
So finde ich die Schriftart wie oben im Zitat gut! Ist mir auch schon aufgefallen, hat mich einfach nur genervt! :unschuldig:

Es liegt daran, weil du in die Zitate reinklickst (die schon eine andere Schriftart haben).
 
Warum lässt Gott eigentlich so viele Tiere aussterben?
Man könnte jetzt sagen, der Mensch sei schuld wegen Klimaerwärmung etz, aber das ist nicht immer so.
Zur Zeit zB hier: Artenvielfalt: Wie der Krebs die Tasmanischen Teufel austrickst - DIE WELT

Sowas passt doch nicht wirklich ins Bild, dass ein Schöpfer alles ideal abgestimmt hat, oder?

Und warum nicht?

Und Bonusfrage: Warum fragst Du nicht nach der wissenschaftlichen Antwort? Diese würde, so es sie denn gäbe, für Dich doch viel befriedigender ausfallen. Oder etwa nicht?
 
Ist mir schon klar. Ein unbedeutender Unterschied allerdings, denn es läuft auf das selbe Ausmaß von Überzeugung raus. Du bist überzeugt etwas zu wissen, was du rational betrachtet nicht wissen kannst.
Garnicht schlecht formuliert. Der Mensch kann mit seinem Verstand nicht über seine Grenzen hinaus. Der Verstand verarbeitet die Infos, die ihm über seine Sinne vermittelt werden. Insofern können wir von uns aus nicht in die transzendente Welt hineingehen und uns Infos besorgen. Wir sind schon darauf angewiesen, dass Gott aus der uns nicht zugänglichen Welt uns anspricht, informiert… wie auch immer. Insofern kommt es zu einem Wissen, was der Verstand, der sich Wissen über seine 5 Sinne erarbeitet, nicht „von alleine“ wissen kann.

Das ist vielleicht schwer verständlich. ????


Du musst teilweise oder eventuell auch völlig, je nach Ausprägung und Ausmaß des Glaubens, dein kritisches und rationales Denken aufgeben.


Ja, das muß man, wenn man die transzendente Welt begreifen (=verstehen) möchte.


Das ist ein Widerspruch. Klar. Vielleicht löst sich der Widerspruch auf, wenn Du Dir vorstellst, dass wir zwei Gehirne haben (können). Das eine Gehirn – wir sprechen von Verstand – verarbeitet Informationen, die mittels der 5 Sinne vom Verstand verspeist werden. Das 2. Gehirn erhält Nahrung aus der transzendenten Welt.


Bsp.: Joh. 4, 14: „Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird nie mehr Durst haben.“
Also ist der Glaube unser 2. Verstand. Verstand 1 und Verstand 2 überschneiden sich, sind aber nicht deckungsgleich. Auch schwer verständlich, nehme ich an. Oder? Frag ruhig nach.

Du wärst dann wieder da wo du vorher warst, was nach deinen Beschreibungen ziemlich furchtbar gewesen sein muss. Wie kann man eine freie Entscheidung treffen wenn man emotional vollkommen am Boden oder sogar schon abhängig von etwas ist?

Was meinst Du mit „freie“ Entscheidung? Jeder Mensch befindet sich zu jeder Zeit in irgendeiner Situation. Und in dieser Situation entscheidet jeder Mensch. Es ist nur die Frage, ob die Situation etwas mit mir macht, was ich nicht will – oder nicht.

Das geht doch gar nicht. Aber das macht dir wahrscheinlich einfach wieder nichts aus.

Ich finde es jedenfalls wirklich immer wieder erstaunlich wie ähnlich sich die Argumentationen von Gläubigen und Junkies teilweise sind.


Auch der Vergleich mit den Junkies ist nicht völlig falsch. Wenn Du das Ergebnis betrachtest, merkst Du, ob die Einnahme zum Guten führte oder nur als gut empfunden wird.
LG, Nordrheiner
 
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