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Was wäre anders, wenn die Evolutionstheorie unbewiesen bleibt?

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Nachtrag:
Mir eben erst eingefallen: die Theorie ist falisfizierbar, das macht sie gültig. So lange niemand den Gegenbeweis gefunden hat.

Im Grunde ist die Schöpfungsgeschichte bereits falisfiziert. Allein die Millionen Jahre alten Fosslilien.
Mir scheint, Du übersiehst Darwins’s Dilemma.

Aber das ist auch das Problem: die Geschichte wird pur, real genommen. Wer Religion so versteht, wird zum tumben Fundamentalisten.
Tumber Fundamentalist (dumm? einfältig?) klingt jetzt aber nicht nach einem sachlichen Argument sondern eher nach Dysphemismus. Das möchte ich in diesem Faden nicht.

Glaube ist Philosophie und Poesie, die Geschichten sind Übersetzungen für die emotionalen Grundgesetze und die Moral. Warum das in Konkurrenz zur Wissenschaft stellen? Absolut unnötig.

Beim letzten Satz stimme ich Dir zu. Glaube und Wissenschaft sind keine „natürlichen“ Konkurrenten.

LG; Nordrheiner
 
Darwin sagte:"Ließe sich irgendein zusammngesetztes Organ nachweisen, dessen Vollendung nicht möglicherweise durch zahlreiche kleine Modifikationen hätte erfolgen könne, so müßte meine Theorie unbedingt zusammenbrechen. Ich vermag jedoch keinen solchen Fall aufzufinden". Darwin konnte keinen derartigen Fall finden, und seit seiner Zeit ist es trotz angestrengter und sogar verzweifelter Versuche auch sonst niemandem gelungen.
 
Natürlich wurde "der Mensch aus Matsch geformt". Das wissen wir alle, nicht?

---

Die Frage ist doch einfach nur, ob da ein Gott dahintersteckt oder ob es "einfach so" geschehen ist.

---

Im Übrigen: Wenn die Wege des Herrn unergründlich sind, dann sind es auch die Wege des Menschen. Wie der Vater, so die Kinder. ;-)

---

Natürlich sollten wir auch niemals die weibliche und tragende Kraft vergessen, die wir manchmal Mutter Erde nennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nordrheiner

Manchmal kommst du mir vor, wie ein Kutscher, der mit seiner Kutsche stecken geblieben ist. Dann lädst du Leute dazu ein, in deine Kutsche einzusteigen. Und anstatt dir neue Räder zu besorgen, schnallst du lieber die Bibel unter die Gestänge. So mein Eindruck.
 
vorab und OT:
Ich bitte darum, nicht in das Zitat hinein zu antworten. das mag für Dich in dem Moment einfacher sein, für den Nächsten bedeutet es aber mühselige Fummelei und erzeugt eine hässliche Formatierung, wie man sieht.

@topic
Du gehst von falschen Prämissen aus. Es ist wissenschaftliche Konvention, dass die Evolutionstheorie unbeweisbar ist.
Das habe ich doch auch deutlich geschrieben.

Nein, Du hast gefragt, was passieren würde, wenn Menschen feststellten, sie bliebe unbewiesen. Die Menschen -also die, die sich mit Wissenschaft befassen- haben längst festgestellt, dass sie unbewiesen bleiben wird.


Und Zeitgründe sind nicht alleine der Grund, warum die Evolutionstheorie noch unbewiesen ist.

Was sind weitere Gründe?


Die quasi religiöse Bedeutung lässt sich insofern begründen, dass viele Menschen – im Gegensatz zu Dir – „glauben“, dass die Evolutionstheorie bewiesen sei.

Das kommt wohl daher, dass sie sich nicht streng mit den Grundsätzen wissenschaftlicher Theorien befassen. Müssen sie auch nicht. Die Tatsache, dass die Theorie bislang nicht falsifiziert werden konnte, reicht erst einmal, um sie als gültig zu betrachten = an sie zu glauben (aber eben nicht im religiösen Sinne).

Meine Alternative hat sich sicherlich schon rumgesprochen.🙂

Die längst falsifiziert ist. Demnach könntest Du auch weiterhin die Theorie aufstellen, dass die Erde eine Scheibe sei. Das bleibt Dir natürlich unbenommen.
 
Kleine Zwischenbemerkung:

Was ist eigentlich das Ziel dieses Threads ?

* Dass du mit diesem Thread eine etablierte wissenschaftliche Theorie kippst, ist relativ unwahrscheinlich.
* Dass du eine Meinung änderst, halte ich auch für unwahrscheinlich.

Wozu also diskutieren?
Ich würde ich folgende Ziele vorschlagen, um dieses Thread in eine positive Richtung zu lenken:
1.) Du lernst, warum die Evolution für uns ein wichtiger Bestandteil der Naturwissenschaft ist und welche Argumente wir dafür haben.
2.) Wir lernen, warum es für dich wichtig ist, dass keine Evolution statt gefunden hat und welche Argumente du hast.

Dann ist das Ziel des Threads erfüllt und wir können uns in Freundschaft trennen.

Deal ?
 
Hallo Weidebirke,
in meiner Einleitung habe ich deutlich geschrieben:
„Ich gehe davon aus, dass die Richtigkeit der Evolutionstheorien unbeweisbar ist und bleiben wird.“
Wenn Du mal nachliest, wirst Du feststellen, dass wir beide in dem Punkt übereinstimmen. Oder?

Dann fragst Du nach weiteren Gründen, warum die Evolutionstheorie noch unbewiesen ist. Drei Argumente habe ich in meinem Beitrag 29 bereits mitgeteilt. Wenn die Evolution funktionieren soll, müßten sich alle drei Argumente als nicht zutreffend erweisen. Daher ist meine Ansicht, dass die Evolution nicht funktionierte.
Die Evolutionstheorie setzt voraus, was lt. Faktenlage keine Faktenlage ist, sondern wiederum nur eine Ansammlung von Vermutungen. Deine Schlußfolgerung, dass Vermutungen solange eine Theorie als gültig zulassen, bis sie falsifiziert ist, ist legitim jedoch nicht die einzig logische Schlußfolgerung. Ich stimme Dir auch zu, wenn Du Evolutionstheorie mit „glauben an“ verknüpfst.

Insbesondere mein drittes Argument (Beitrag 29) hindert mich daran, Dir in Deinem Ergebnis zu folgen. Gemäß heutiger wissenschaftlicher Erkenntnisse kreiert Materie keine Information. Wenn Materie keine Informationen hervorbringen kann, aber für ihre Funktionsweise auf „intelligente“ Informationen (wie in der Biologie) angewiesen ist, dann haben die Anhänger der Evolutionstheorie ein Problem zu erklären, woher die „intelligenten“ Informationen stammen.

Inwiefern meine Alternative falsifiziert sei – ist mir neu. Da wäre ich an Informationen von Dir interessiert. Es bleibt Dir jedoch unbenommen, meine Alternative abzulehnen. Ich respektiere jeden Glauben, ohne ihn deswegen als richtig anzusehen.

LG, Nordrheiner
 
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