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Was wäre anders, wenn die Evolutionstheorie unbewiesen bleibt?

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Ich halte mich lieber an den Spruch "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es". Wenn man all die Zeit, Arbeitskraft, Menschenleben etc., die nur in den letzten 2000 Jahren an Religionen, Kirchen, religiöse Auseinandersetzungen etc. verplempert worden sind, stattdessen für das Wohlergehen aller Menschen verwendet worden wäre, könnten wir schon längst alle miteinander in einem absolut irdischen Paradies leben. Und wenn hinter dem allen tatsächlich ein Gott stehen würde, hätte er das vorn vorneherein gewußt (da ja angeblich allwissend) und viele Dinge von vorneherein anders gemacht. Hat er aber nicht, war also kontraproduktiv. Und wenn wir uns jetzt selbst, mit Verbreitung von Technologie, Menschenrechten etc., allmählich ein Paradies auf Erden schaffen (ein langsamer Prozeß, in Europa sind die Lebensverhältnisse größtenteils ja schon halbwegs annehmbar, im überwiegenden Rest der Welt noch lange nicht), dann braucht sich dafür auch kein Gott auf die Schulter klopfen (lassen), sondern allein die Menschen, die das möglich machen.
 
Eine Frage blei trotzdem übrig. Nämlich: Wozu ist Religion gut? Wir wissen doch das die Evolution nichts verschenkt. Wenn sich ein Lebewesen oder eine Pflanze nicht anpasst, wird sie schnell vom Erdboden verschwinden. Und Religion ist eigentlich sinnlos, eine reine Zeitverschwendung. Da sie sich aber so lange hält, muß sie irgendeinen Sinn haben.
 
Aus meinen kleinen und größeren Exkursionen mit allerlei Religionen und Gläubigen ist meine wiederholte Feststellung, dass es ihnen "im Kern" um Gemeinschaft, Glück und gerechtes Handeln geht. Die einen machen das auf recht vertrackte, gar menschenschfeindliche Weise, andere wiederum auf sehr offene und gutmütige Weise.
 
Zuletzt bearbeitet:
Religion muß nichts mit Hoffnung zu tun haben. Man kann auch seine Hoffnung aus einem Besenstiel beziehen oder aus irgendetwas anderem. Dazu ist Religion sicherlich nicht bindend notwendig. Ich muß mal nachlesen, denn für meine Frage gibt es gute Erklärungen. Ich denke, es ist ein Irrtum der Evolution die früher oder später dadurch bestraft wird, daß Religionen immer wieder verschwinden. Wir erinnern uns an die tausend Götter die es bisher gab. Wahrscheinlich waren´s mehr.
 
Hoffnung ist ein gutes Wort, eigentlich. Oft bezieht es sich auf die Zukunft, auf mögliche und unmögliche Zustände. Ich selbst baue lieber auf dem, was ist, hoffe und glaube daher wenig.
 
Die "Hoffnung auf Größeres" oder Beständiges steckt in jedem Menschen. Nur sind Bibel und Christentum dabei nicht besser oder schlechter als alle anderen Wege. Was wirklich wichtig ist, war noch niemals anders, steckt in einem selbst.

Natürlich kann man daraus eine Religion machen, sich zum Christ erklären, muss man aber nicht. Geht auch geschmeidig ganz anders.
 
Ach nö, den Turnschuh zieh ich mir nicht an...ich hab keine Hoffnung auf was "Größeres und Beständiges". Das trifft sicher auf viele zu, auf diejenigen die einen festen "Halt" im Leben zu brauchen glauben, aber genauso gut gibt es eben Menschen die sich vom Leben eher treiben lassen und berücksichtigen dass sich so oder so stets alles unaufhörlich ändert und daher keinen "Halt" benötigen. Sprich, da steckt eine andere Haltung zum Leben dahinter bzw. vielleicht auch eine andere, vielleicht gelöstere, lockere Auffassung der eigenen Stellung im Leben.
 
Also ich dachte jetzt eher - dem Thema enstsprechend - evolutionär. Natürlich zieht der Gläubige seine "Hoffnung" auf Leben nach dem Leben und anschließende Gerichtsverhandlung ( weil die Bösewichte ja nicht davonkommen sollen ) aus dieser "Hoffnung". Dazu wird er ja quasi schon als Kind zwangsweise verdonnert. ABER: Evolutionär? Was hat der Einzelne gegeüber dem Anderen einen Vorteil ( darum geht es bei der Evolution ) weil er an Götter glaubt? Irgendeinem prachtvollen Vogel wachsen farbige Federn udn damit sticht er beim Weibchen seinen Konkurrenten aus ( vereinfacht gesagt ) und kommt zum Schuß. Was aber ist der Vorteil der Religion? Kriege ich die besseren Frauen, weil ich an seltsame Dinge glaube? Doch eher nicht. Ja, hihi, da fällt mir der Papst und seine Bischöfe ein: Sind es sie nicht, die in immer erstaunlicheren, oft grellfarbigen Kostümen auftreten? Warum tun sie das? Welchen Vorteil ziehen sie daraus?
 
Ach nö, den Turnschuh zieh ich mir nicht an...ich hab keine Hoffnung auf was "Größeres und Beständiges". Das trifft sicher auf viele zu, auf diejenigen die einen festen "Halt" im Leben zu brauchen glauben, aber genauso gut gibt es eben Menschen die sich vom Leben eher treiben lassen und berücksichtigen dass sich so oder so stets alles unaufhörlich ändert und daher keinen "Halt" benötigen. Sprich, da steckt eine andere Haltung zum Leben dahinter bzw. vielleicht auch eine andere, vielleicht gelöstere, lockere Auffassung der eigenen Stellung im Leben.

Ja und Nein. Ich behaupte mal, dass Sinnsuche kein unbekanntes Phänomen ist und viele dann nicht bei der Wissenschaft, sondern bei irgendeiner Religion landen, was wiederum kulturell indiziert bzw. geprägt ist. Vollkommen verständlich.

Wenn du dich nun der Religion zuwendest, warum solltest du in Indien kein Hindu und in China kein Buddhist sein (sehr stark pauschalisiert)?
 
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