Ich halte mich lieber an den Spruch "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es". Wenn man all die Zeit, Arbeitskraft, Menschenleben etc., die nur in den letzten 2000 Jahren an Religionen, Kirchen, religiöse Auseinandersetzungen etc. verplempert worden sind, stattdessen für das Wohlergehen aller Menschen verwendet worden wäre, könnten wir schon längst alle miteinander in einem absolut irdischen Paradies leben. Und wenn hinter dem allen tatsächlich ein Gott stehen würde, hätte er das vorn vorneherein gewußt (da ja angeblich allwissend) und viele Dinge von vorneherein anders gemacht. Hat er aber nicht, war also kontraproduktiv. Und wenn wir uns jetzt selbst, mit Verbreitung von Technologie, Menschenrechten etc., allmählich ein Paradies auf Erden schaffen (ein langsamer Prozeß, in Europa sind die Lebensverhältnisse größtenteils ja schon halbwegs annehmbar, im überwiegenden Rest der Welt noch lange nicht), dann braucht sich dafür auch kein Gott auf die Schulter klopfen (lassen), sondern allein die Menschen, die das möglich machen.