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Was tun, wenn der Freund abrutscht?

Ich habe auch viele Jahre lang geraucht, täglich, mehrmals, und hatte kein Problem mit dem Aufhören und meinem Leben, weder davor, während und danach.
Habe allerdings hautnah mitbekommen wie 2 gute Freunde dem Heroin verfallen sind, einer musste in den Knast, kalter Entzug, der andere ist wahrscheinlich schon lange tot.

Es gibt Menschen die kommen mit Cannabis halt gut zurecht, und andere gar nicht.
Ich hatte da immer Lust auf Wandern, Schwimmen, Gegend erkunden, Konzerte, Kochen, Spieleabende, klar auch gerne vor der Glotze abhängen und zocken, aber wir waren alle recht aktiv und haben auch eine geregelte Arbeit gehabt.
Und dann gibt's die die den ganzen Tag im Bett liegen und gar nix gebacken kriegen, nicht mal waschen oder einkaufen.

körperlich macht es dich nicht abhängig, geistig schon eher.

Weil Cannabis halt illegal ist, läufst man immer Gerfahr mal was anderes auszuprobieren, wenn gerade nichts zu kiffen verfügbar ist.
Und früher hat man mir erzählt, das Cannabiskonsum genauso körperlich abhängig macht wie Heroinkonsum, absichtliche Falschinformation der Regierung in den 80/90 Jahren, um die jungen Leute vom kiffen abzuhalten.
Hat prima funktioniert, die meisten haben dann gleich Heroin angetastet.
Ich hoffe das ist heute nicht mehr so.

Zu welchem Typ dein Freund zählt kann ich dir nicht sagen, aber wenn du nicht hilftst, hilfst du ihn am besten.
 
ok danke euch für die ehrlichen antworten. sehr schade ich hatte gehofft dass ich helfen kann. einfach traurig wenn man sieht was mit menschen passieren kann. ich hoffe das es noch nicht zu spät ist!
 
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass er dort wieder raus kommt?
Ich würde nicht sagen, dass er richtig abhängig ist. Ich kenne viele ältere Leute die auch studieren und die rauchen auch ganz gerne einen Joint. Wenn ich eure Nachrichten lese bekomme ich Angst. Hört sich jawirklich so an als wäre er schon am Ende. Und ja er ist schon Volljährig.
Gras ist leider deutlich schlimmer, als die Kids so glauben. Von den kiffern aus meiner Stufe sind eigentlich alle abgestürzt: Im besten Fall in Hartz4, in einigen Fällen aber auch in die paranoid Schizophrenie und die geschlossene Abteilung. Bis zum ersten joint waren die völlig normal und bei zwei Total abgestürzt weiss ich auch sicher, dass die nei was anderes genommen haben ausser THC.

Bis 20 läuft das alles, übel wird es so ab 22 bis 25.
 
@tonytomate

Das sind krasse Unterstellungen...
Woher kommt denn so eine Meinung?

Ich befürworte das Kiffen nicht, aber was du schreibst ist heftig übertrieben und nicht auf jeden zutreffend.

Ich selbst hab jahrelang geraucht und hab von heut auf morgen einfach aufgehört und nie irgendwelche andere Drogen ausprobiert und hatte auch nie das Bedürfnis. Zu sagen solche Menschen würden zusehends verblöden ist irgendwie beleidigend.

@Tobi1911

Wie alt ist dein Kollege denn?
Ich denke das ist jetzt einfach eine Erfahrung die er machen möchte, da kannst du nicht viel tun. Muss aber nicht heißen das er direkt abstürzt und sein Leben gelaufen sei. Ich kenne viele Leute die es da auch wieder rausschaffen und nicht mehr als Marihuana probiert haben. Was lässt dich denn denken, dass er von Kiffen zu Heroin wechselt? Das wäre ein krasser Wechsel.

Ich denke du kannst trotzdem mit ihm befreundet sein, du kannst ja was mit ihm unternehmen wenn seine anderen Freunde nicht dabei sind, so erfährst du vllt ja auch mehr und ob er auch anderes tut. Gib deinen Freund nicht direkt auf.
Außer du fühlst dich unwohl damit, dann solltest du dich distanzieren.
 
@tonytomate

Das sind krasse Unterstellungen...
Woher kommt denn so eine Meinung?

Ich befürworte das Kiffen nicht, aber was du schreibst ist heftig übertrieben und nicht auf jeden zutreffend.

Ich selbst hab jahrelang geraucht und hab von heut auf morgen einfach aufgehört und nie irgendwelche andere Drogen ausprobiert und hatte auch nie das Bedürfnis. Zu sagen solche Menschen würden zusehends verblöden ist irgendwie beleidigend.

@Tobi1911

Wie alt ist dein Kollege denn?
Ich denke das ist jetzt einfach eine Erfahrung die er machen möchte, da kannst du nicht viel tun. Muss aber nicht heißen das er direkt abstürzt und sein Leben gelaufen sei. Ich kenne viele Leute die es da auch wieder rausschaffen und nicht mehr als Marihuana probiert haben. Was lässt dich denn denken, dass er von Kiffen zu Heroin wechselt? Das wäre ein krasser Wechsel.

Ich denke du kannst trotzdem mit ihm befreundet sein, du kannst ja was mit ihm unternehmen wenn seine anderen Freunde nicht dabei sind, so erfährst du vllt ja auch mehr und ob er auch anderes tut. Gib deinen Freund nicht direkt auf.
Außer du fühlst dich unwohl damit, dann solltest du dich distanzieren.

Danke für deine Worte. Er wird bald 19. Den Wechsel zu härteren Drogen könnte ich mir vorstellen, weil ich seinem neuen Freundeskreis alles zutraue. Dort sind auch viele arbeitslose dabei, auch ältere. Was die nehmen weiß ich aber nicht. Wir waren zusammen in der Klasse und er wurde dort fast täglich gemobbt. Er wirkt ganz normal aber vll. hat er auch schon einen psychischen Schaden.
 
Das ist find ich irgendwie das typische Alter wo man sowas ausprobiert.
Ich denke er muss da selbst seine Erfahrungen machen, wenn man da irgendwas sagt redet man eh gegen eine Wand. Da muss er leider selbst draufkommen. Ja gut... arbeitslos heißt nicht gleich loser und junkie, aber kann deine Sorge verstehen.
Kann halt sein das er sich da gut aufgehoben und akzeptiert fühlt, wenn er früher oft gemobbt wurde.
Seit wann macht er das denn jetzt ? Denke nicht das er so schnell einen psychischen Schaden davon trägt. Denke eher dann steckt da viel aus der Vergangenheit drin, das ihn dann auch sowas ausprobieren lässt. Wenn man raucht vergessen manche ihre Sorgen für einen Moment. Aber die Lösung ist es niemals, es ist ein Teufelskreis und das muss er selber merken.
Ich hab damals auch täglich geraucht, mein erster Freund bei dem ich gelebt hab, hat täglich geraucht und auch komische Freunde gehabt, die auch härtere Sachen vertickt haben. Ich war zwar in solchen Kreisen, aber bin deswegen kein Assi und auch nicht für Drogen. Ich hab gesehen was es aus Leuten macht und fand es eher beängstigend. Ich hoffe dein Kollege wird das auch erkennen.

Also ich versuch dir eigentlich nur etwas die Angst zu nehmen, das es nicht immer direkt im Chaos verlaufen muss, manche sind stark und schaffen es da auch wieder raus. Also geb deinen Freund nicht auf und stempel ihn nicht gleich ab.
Er ist noch jung und muss zu sich selbst finden. Man macht viele Erfahrungen, Fehler und Gutes im Leben, aus all dem lernt man und wird irgendwann erwachsen.
 
Ich selbst hab jahrelang geraucht und hab von heut auf morgen einfach aufgehört und nie irgendwelche andere Drogen ausprobiert und hatte auch nie das Bedürfnis. Zu sagen solche Menschen würden zusehends verblöden ist irgendwie beleidigend.
Du erinnerst mich an die Leute die sagen, mein Opa hat geraucht wie ein Schlot und ist trotzdem 90 geworden, wie kann Rauchen schädlich sein? Und andere sind mit 50 mit Lungenkrebs oder COPD schon weg vom Fenster. Einzelne Personen die zufällig dagegen resistent sind wird es immer geben, aber die sind leider nicht der Normalfall.
 
Für mich sind Leute, die so tun, als ob Drogen zum Leben gehören und normal sind, tabu. Ich hatte einen Vater, der Zocker war. Für mich ist das ein rotes Tuch, eine Grenze. Sobald die jemand übertritt, ist bei mir Feierabend mit Freundschaft und Co. In Sachen Kiffen hatte ich drei Klassenkameraden und zwei Arbeitskolleginnen, die das regelmäßig gemacht haben. Die sind buchstäblich auf der Strecke geblieben und verblödet. Die können sich keine zwei Sachen merken, sind verpeilt und labern dummes Zeug. Cannabis mach dumm, wenngleich das nicht auf jeden zutreffen mag, aber die Leute, die ich kenne oder kannte zu 100%. XTC ist noch schlimmer, einer ist auf seinem Trip hängengeblieben. Eine Pille hat gereicht, seitdem Hallos, dann sieht der Gespenster und dreht durch, wenn er keine Valium einwirft. Der hat die Schule nur deswegen geschafft, weil die Lehrer ihn durchgewunken haben.
 
Danke für all eure Meinungen. Ich lese mir alles durch und nehme all eure Erfahrungen gerne an. Die Meinungen gehen aber auch weit auseinander, so hat wohl jeder andere Erfahrungen gemacht. ich hoffe, dass ihm noch zu helfen ist und dass er wirklich nur so eine phase hat in der er verschiedenes ausprobieren will. so wie ich ihn einschätze, vermute ich aber wirklich dass er ein großes problem hat wenn er länger mit seinem aktuellen freundeskreis zusammen ist.
macht es denn sinn ihn irgendwo als gefährdet zu melden damit irgendjemand ein Auge auf ihn hat? so etwas gibt es wahrscheinlich nicht. ist wahrscheinlich ein wunschdenken 😀
wirklich sehr schade. ich komme auch nur noch wenig an ihn heran
 

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