StarkeFrau86
Neues Mitglied
Hallo an alle,
erstmal schonmal danke für die zahlreichen Antworten.
Ich habe viel nachgedacht über eure Antworten und ihr habt wohl Recht, dass hier ein Muster vorliegt und nein,es sind nicht immer nur die Anderen schuld.
Der größte Brocken liegt bei mir. An meiner Persönlichkeit und an meinem Arbeitsverhalten.
Meine Ausbildung werde ich aus Eigenschutz nicht verraten. 🙂
Ich werde wohl einen Psychologen kontaktieren, nur werde ich natürlich bis zu anderthalb Jahren Wartezeit in Kauf nehmen müssen, um dort einen Termin zu bekommen. So hörte ich zumindest.
Alleine und ohne Hilfe komme ich meiner Selbstsabotage nicht bei.
Ich weiß für mich, dass ich eher der langsamere und ruhigere Typ bin. Ich beobachte erstmal gern andere und höre zu. Dinge merken kann ich mir am besten schriftlich und bei direkter, ruhiger Ansprache. Mir im Vorbeigehen Dinge mitteilen im Job, das geht ins Auge, weil... dann vergessen oder nicht richtig gehört.
Ich kann auch nicht unendlich viel Input auf einmal aufnehmen... Irgendwann ist einfach mein Akku leer im Kopf.
Die Sache mit den Kolleginnen scheint einige regelrecht angepickst zu haben. Ich habe mittlerweile so viele zickige und gemeine Frauen getroffen, die mich ab Tag 1 gemein behandelt haben (natürlich war auch die ein oder andere nette Frau dabei), dass ich mir mittlerweile einfach denke "Das lasse ich mir nicht mehr bieten."
Als Sündenbock missbraucht werden möchte ich halt auch nicht mehr und Frauen als Vorgesetzte... Gott bewahre.
Auch alteingesessene Damen in Unternehmen haben mich mit ihrer Art und Weise so sehr auf die Palme gebracht... Mit den Jüngeren kam ich komischerweise immer ziemlich gut klar.
Ja, ich denke halt nach über die Sinnhaftigkeit meines Tuns und kann nicht einfach ohne Nachdenken irgendwo mittanzen, weil man es halt so macht. Weil es alle tun. Weil es halt so ist. Ich frage auch ab und an gerne mal die Kollegen, warum gewisse Abläufe so sind, wie sie sind. Wenn sie logisch und sinnig sind, die Arbeit erleichtern, oder anderes, dann ist das auch völlig okay für mich.
Ich bin kein Mensch, der einfach mitläuft und stumm alles tut und macht. Vielleicht bin ich deswegen ja manchen auch zu anstrengend...?
Auch privat diskutiere ich gern Themen auf tiefergehendem Niveau und spreche auch gern unbequeme Dinge an. Kommt auch nicht immer gut an.
Manchmal mag ich auch zu direkt sein, denn hintenrum oder durch die Blume mag ich nicht. Leute, die hinterrücks sind oder nur ihren Vorteil suchen, finde ich eher... zensiert. Ist sicherlich auch nicht für jeden Menschen was mit mir.
Gerade arbeite ich schon fleißig an meinem Organisationsverhalten. Ordentlicher werden, Termine besser planen, besser Zeit abschätzen lernen, pünktlicher werden... Das war ein Neujahrsvorsatz und bisher bin ich tatsächlich ganz zufrieden mit mir in der Umsetzung.
Die Sätze aus meiner Kindheit spielen sicherlich mit eine Rolle, nur bin ich eine erwachsene Frau und möchte diese nicht als Entschuldigung für mein Leben nehmen. Denn ich kann was ändern, ich kann es anders machen und ich habe gelernt gut zu mir selbst zu sein. Nicht immer, aber immer besser. Kindheit hin, Kindheit her, ich lasse meine Kindheit dort, wo sie hingehört. In der Vergangenheit. Was war, ist gewesen. Es gilt im hier und heute das Beste draus zu machen.
Ich liebe Museen, lese unglaublich gerne, mag gute Musik, intensive Gespräche, kluge und reflektierte Menschen, bin interessiert an Themen wie Psychologie, Geschichte, Politik und Sprachen, engagiere mich ehrenamtlich.
Ich bin gerne Mutter und stolz auf meine beiden Kinder. Auch bin ich stolz, dass ich es geschafft habe Liebe, Zuwendung und Nähe in ihr Leben zu lassen, hier mal eine Umarmung, da mal ein "Hab dich lieb" und ein Da sein, wenn ich gebraucht werde. Und siehe da... Sie vertrauen mir und kommen zu mir, wenn etwas ist. Anders als Zuhause früher.
Ich weiß, wer ich bin und was nicht. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass ich gewisse genannte Punkte abstellen kann, damit ich eine Stelle behalten kann.
Und ja, auch ich verstelle mich auf der Arbeit. Das wird jedoch wahrscheinlich bei mir nicht authentisch wirken. 😛
erstmal schonmal danke für die zahlreichen Antworten.
Ich habe viel nachgedacht über eure Antworten und ihr habt wohl Recht, dass hier ein Muster vorliegt und nein,es sind nicht immer nur die Anderen schuld.
Der größte Brocken liegt bei mir. An meiner Persönlichkeit und an meinem Arbeitsverhalten.
Meine Ausbildung werde ich aus Eigenschutz nicht verraten. 🙂
Ich werde wohl einen Psychologen kontaktieren, nur werde ich natürlich bis zu anderthalb Jahren Wartezeit in Kauf nehmen müssen, um dort einen Termin zu bekommen. So hörte ich zumindest.
Alleine und ohne Hilfe komme ich meiner Selbstsabotage nicht bei.
Ich weiß für mich, dass ich eher der langsamere und ruhigere Typ bin. Ich beobachte erstmal gern andere und höre zu. Dinge merken kann ich mir am besten schriftlich und bei direkter, ruhiger Ansprache. Mir im Vorbeigehen Dinge mitteilen im Job, das geht ins Auge, weil... dann vergessen oder nicht richtig gehört.
Ich kann auch nicht unendlich viel Input auf einmal aufnehmen... Irgendwann ist einfach mein Akku leer im Kopf.
Die Sache mit den Kolleginnen scheint einige regelrecht angepickst zu haben. Ich habe mittlerweile so viele zickige und gemeine Frauen getroffen, die mich ab Tag 1 gemein behandelt haben (natürlich war auch die ein oder andere nette Frau dabei), dass ich mir mittlerweile einfach denke "Das lasse ich mir nicht mehr bieten."
Als Sündenbock missbraucht werden möchte ich halt auch nicht mehr und Frauen als Vorgesetzte... Gott bewahre.
Auch alteingesessene Damen in Unternehmen haben mich mit ihrer Art und Weise so sehr auf die Palme gebracht... Mit den Jüngeren kam ich komischerweise immer ziemlich gut klar.
Ja, ich denke halt nach über die Sinnhaftigkeit meines Tuns und kann nicht einfach ohne Nachdenken irgendwo mittanzen, weil man es halt so macht. Weil es alle tun. Weil es halt so ist. Ich frage auch ab und an gerne mal die Kollegen, warum gewisse Abläufe so sind, wie sie sind. Wenn sie logisch und sinnig sind, die Arbeit erleichtern, oder anderes, dann ist das auch völlig okay für mich.
Ich bin kein Mensch, der einfach mitläuft und stumm alles tut und macht. Vielleicht bin ich deswegen ja manchen auch zu anstrengend...?
Auch privat diskutiere ich gern Themen auf tiefergehendem Niveau und spreche auch gern unbequeme Dinge an. Kommt auch nicht immer gut an.
Manchmal mag ich auch zu direkt sein, denn hintenrum oder durch die Blume mag ich nicht. Leute, die hinterrücks sind oder nur ihren Vorteil suchen, finde ich eher... zensiert. Ist sicherlich auch nicht für jeden Menschen was mit mir.
Gerade arbeite ich schon fleißig an meinem Organisationsverhalten. Ordentlicher werden, Termine besser planen, besser Zeit abschätzen lernen, pünktlicher werden... Das war ein Neujahrsvorsatz und bisher bin ich tatsächlich ganz zufrieden mit mir in der Umsetzung.
Die Sätze aus meiner Kindheit spielen sicherlich mit eine Rolle, nur bin ich eine erwachsene Frau und möchte diese nicht als Entschuldigung für mein Leben nehmen. Denn ich kann was ändern, ich kann es anders machen und ich habe gelernt gut zu mir selbst zu sein. Nicht immer, aber immer besser. Kindheit hin, Kindheit her, ich lasse meine Kindheit dort, wo sie hingehört. In der Vergangenheit. Was war, ist gewesen. Es gilt im hier und heute das Beste draus zu machen.
Ich liebe Museen, lese unglaublich gerne, mag gute Musik, intensive Gespräche, kluge und reflektierte Menschen, bin interessiert an Themen wie Psychologie, Geschichte, Politik und Sprachen, engagiere mich ehrenamtlich.
Ich bin gerne Mutter und stolz auf meine beiden Kinder. Auch bin ich stolz, dass ich es geschafft habe Liebe, Zuwendung und Nähe in ihr Leben zu lassen, hier mal eine Umarmung, da mal ein "Hab dich lieb" und ein Da sein, wenn ich gebraucht werde. Und siehe da... Sie vertrauen mir und kommen zu mir, wenn etwas ist. Anders als Zuhause früher.
Ich weiß, wer ich bin und was nicht. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass ich gewisse genannte Punkte abstellen kann, damit ich eine Stelle behalten kann.
Und ja, auch ich verstelle mich auf der Arbeit. Das wird jedoch wahrscheinlich bei mir nicht authentisch wirken. 😛