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Was soll ich noch tun…

Wir waren ein gutes Team. Es gab keine Anzeichen, die ich nicht wahrnehmen wollte. Wir hatten beide das Gefühl das wir etwas Besonderes sind.
Hm.

Deswegen ist es für mich auch unbegreiflich, wie ein Neuer Mann scheinbar alles an Ihr verändert hat. Ich hätte Ihr niemals zugetraut, mich als Vater zu entsorgen.
Ja, eben. So handelt man doch nicht, wenn man zuvor jahrelang wirklich eine gute Beziehung geführt hat.

So wie sie sich im letzten halben Jahr verhalten hat, könnte man eher meinen, sie hat dich vorher vor allem bei Laune gehalten, damit du so funktionierst, wie sie sich das vorstellt... und als ihr dann ein Mann über den Weg gelaufen ist, aus dem noch mehr rauszuholen ist, warst du für sie sofort und auf der Stelle nicht mehr wichtig.

Auf jeden Fall ist diese Frau von der Psyche her auch nicht wirklich gesund.
Um so wichtiger ist es, dass du auf dein Kind aufpasst...!
 
A

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Re: Was soll ich noch tun…
Und selbst das kann ich zur Zeit von hier aus nicht. Er fehlt hier so unglaublich jeden Tag seit dem er weg ist. Selbst jetzt weiß ich nicht, wie man damit zurecht kommen soll, dass er nicht mehr selbstverständlich hier ist. Sie hat mal eben meine Familie zerstört. Ich hoffe das Schicksal wirft Ihr noch ein paar Steine in den Weg.
 
Okay... das klingt nun vielleicht irre: Du hast mehr als nur ein Kind verloren. Genaugenommen sind es nun zwei. Aber ich hoffe, dass das nur vorübergehend sein wird.
Bist du selbst nicht auch mal ein Kind gewesen? Ein einjähriger Junge, der die Welt noch vor sich hat? Nimm dir mal ein Foto von dir als Kind, wenn du eines hast. Genau dieses Foto wird dir verdeutlichen, wer oder was hier wirklich der Sinn des Lebens ist.
Bei mir wurde diese "innere" Unschuld fast vollständig aberzogen. Aber eben nur fast.
Die Folge dessen war, dass ich mich über Jahre und Jahrzehnte irgendwie leer fühlte. So, als wäre mir etwas wichtiges weggenommen worden. Ja, ich hatte mich auch nach eigenen Kindern gesehnt.... Doch mal ehrlich - hätten diese das ausfüllen können, was ich verloren hatte? Nein.
Der Sinn des Lebens liegt nicht im Leben anderer.
Sondern in dem, was einen Menschen selbst erfüllt. Was er selbst fühlt, empfindet --- UNABHÄNGIG - von anderen.
Erst wenn man das begreift wird man wieder frei, unabhängig in seinen Empfindungen... wie ein kleines Kind. Und erst dann kann man auch ein anderes, vielleicht sogar eigenes Kind durchs Leben führen, weil man die wirklichen Gefahren für eine kleine Seele kennt.
 
Schön geschrieben. Mein Sinn war/ist seit seiner Geburt mein Sohn gewesen. Bei und mit Ihm konnt ich selber wieder Kind sein. Das hat unendlich glücklich gemacht. Diese Unbeschwertheit ist nun weg. Hätte Sie meinen Sohn bei mir gelassen, Gott dann wäre alles gut gewesen. Manchmal denk ich Sie hat Ihn nur mitgenommen, um mich zu brechen. Völlig absurd, dass ich sowas überhaupt denken muss.
 
Schön geschrieben. Mein Sinn war/ist seit seiner Geburt mein Sohn gewesen. Bei und mit Ihm konnt ich selber wieder Kind sein. Das hat unendlich glücklich gemacht. Diese Unbeschwertheit ist nun weg. Hätte Sie meinen Sohn bei mir gelassen, Gott dann wäre alles gut gewesen. Manchmal denk ich Sie hat Ihn nur mitgenommen, um mich zu brechen. Völlig absurd, dass ich sowas überhaupt denken muss.
So richtig gesund hört sich das aber auch nicht an.

Ein Mann, dessen einziger Lebensinhalt sein Sohn ist. Ein Mann, der ausser seiner Mutter und seiner Kleinfamilie keinerlei soziale Kontakte hatte.

Wie war denn dein Leben, bevor du deine Frau kennengelernt hast?

Hattest du da Freunde? Gab es Momente in denen du unbeschwert warst. Hattest du Hobbys?
 
Davor hatte ich Freunde, ein ganz normales Leben. Ich hatte ja schon berichtet, wie es zu all dem gekommen ist. Schön ist was anderes, aber ändern kann ich es zur Zeit leider nicht.
 
Davor hatte ich Freunde, ein ganz normales Leben. Ich hatte ja schon berichtet, wie es zu all dem gekommen ist. Schön ist was anderes, aber ändern kann ich es zur Zeit leider nicht.
Ja, sorry, wenn ich das mit den Freunden und so überlesen habe, oder wieder vergessen hatte.

Aber wieso hast du denn mit der Partnerschaft und eurer kleinen Familie die Freunde usw, aufgegeben?
 
Es hat sich vieles auseinander gelebt, manche Freunde sind weggezogen. Ich habe auch viel gearbeitet, dann 1x die Woche zu meiner Mutter, den Rest verbringt man dann auch gerne mit der Familie.
 

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