Ist denn die ganze Familie dort am Wohnort vor Ort?Natürlich könnt ich auch unter der Woche einfach hinfahren. Ich möchte nur vermeiden, dass ich von Ihrer ganzen Familie aggressiv angegangen werde. Das kann mir natürlich jederzeit passieren. Nur möchte ich auf keinen Fall meinen Sohn dazwischen haben. Ich wäre ganz sicher schon längst einfach hingefahren, würde ich noch irgendwen kennen, der als Zeuge mitfahren könnte. Ich werd Ihr Morgen eine Uhrzeit nennen, wann ich auf der Matte stehe. Kommt da wieder etwas in Richtung verschieben von Ihr, steh ich bald jeden Tag an seiner Schule. So hab ich wenigstens ein bisschen Zeit mit Ihm und er sieht, dass es mich noch gibt.
Du könntest auch erstmal zum dortigen Jugendamt gehen und nachfragen, ob das alles schon weiter geleitet wurde.
Überhaupt könntest du dort mal anrufen.
Die amtlichen Mühlen mahlen langsam meistens, aber wenn man penetrant dort nachfragt, könnte das ja was bringen.
Bei dir kommt immer rüber, dass du abwartet. Ob der Anwalt sich meldet, ob der Mutter wieder was neues einfällt, weswegen wieder etwas verschoben wird, ob das Jugendamt etwas weiter leitet und so weiter.
Ich kann das durchaus verstehen, aber so wird sich alles halt immer weiter hinziehen.
Jetzt hast du Angst vor der gesamten Familie. Wäre das denn am Wochenende anders?
Und es tut mir leid, dass du keinen einzigen Freund oder Menschen hast, der dich unterstützen könnte oder irgendetwas bezeugen könnte.
Da denke ich wirklich, dass es grundsätzlich nicht gesund ist,.sich einzig und allein auf die Kleinfamilie zu konzentrieren, ohne weitere Kontakte, Freunde oder Bekannte zu haben.
So.it steht man ja wirklich vor dem Nichts, wenn die Familie irgendwie weg bricht..Das ist traurig.