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Was soll ich noch tun…

Nach deinem Gespräch mit def Mutter fertige eine Mail mit dem Inhalt des Gesprächs und sie soll die bestätigen.
Z. B.:" du hast gesagt, dass unser Sohn keinen Umgang mit mir will. Bitte bestätige mir, dass ich das richtig verstanden habe." Auch, wenn sie im Gespräch positiv zum Thema Umgang war, fertige ich Mail zur Bestätigung. Du brauchst etwas schriftliches von ihr.

Warum kannst du jetzt nicht nach einer Wohnung und Job in der Nähe deines Sohnes suchen?
 
Ich kann und tu ich schon. Aber einen Job ohne Wohnung ist schwierig und eine Wohnung ohne Job ebenso. Umzug alleine wird schwierig. Aber wie gesagt, auf lange Sicht wäre das mein Wunsch. Näher zu meinem Sohn zu ziehen
 
Soweit wie es besprochen war, schickt er was raus. Vielleicht will Sie deshalb Morgen mit mir sprechen. Ja, ich wünsche es mir auch, grad zur Weihnachtszeit wäre das alleine sein nicht sehr schön.
Hm, das kann ich verstehen.

Es geht aber nicht darum, ob du es aushalten kannst, Weihnachten allein zu sein. Es geht um deinen Sohn. Ob das jetzt für ihn so toll ist, nach all dem Ganzen jetzt Weihnachten bei dir zu sein, weiß ich nicht.

Ansonsten kann es natürlich auch möglich sein, dass 130 km weg jetzt nicht auf eine Kindesentführung hinweisen. Ist ja wirklich nicht die Welt.

Ansonsten frage ich mich, wieso du niemals vorher mitbekommen hast, wie deine Frau eigentlich tickt. Hat die sich wirklich von einem Moment auf den anderen so verändert?

Wie konnte es denn dazu kommen, dass deine Frsu monatelang mit dem Jugendamt gesprochen hat und dich schlecht gemacht hat, ohne dass du mal dazu befragt wurdest?

Das ist etwas; was ich mir auch kaum.vorstellen kann.
 
Das hier sagt doch alles:

2. EINVERSTÄNDNIS BEI UMZUG ERFORDERLICH
Sollte also beispielsweise die Mutter, bei der das Kind lebt, wegen eines neuen Partners oder einer neuen Arbeitsstelle einen Umzug planen, ist es notwendig, dass sie dies mit dem Vater des Kindes bespricht und dessen Zustimmung einholt.

Ein Umzug gehört nicht zu den Entscheidungen, welche die Mutter allein treffen kann. Zieht die Mutter dennoch ohne das Einverständnis des Vaters um, macht sie sich sogar der Kindesentziehung („Entziehung Minderjähriger“) schuldig und muss mit hohen Strafen rechnen.

Hat nun der Vater das Gefühl, dass durch den geplanten Umzug seine Beziehung zu dem Kind gefährdet ist oder sein Sorgerecht oder auch seine Besuchsmöglichkeiten behindert werden, kann er die Erlaubnis für den Umzug verweigern. Besteht die Mutter dann trotzdem auf den Umzug, kann sie dies gerichtlich entscheiden lassen.

Dort könnte sie versuchen, das alleinige Sorgerecht zu erstreiten, mit dem sie dann gleichzeitig auch über den Aufenthaltsort des Kindes entscheiden kann. Im Normalfall aber werden beide Eltern vor dem Familiengericht um das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht streiten, also nur um einen Teil des Sorgerechts. Alle anderen Rechte und Pflichten des Sorgerechts bleiben dann unangetastet. Das Familiengericht wird dann versuchen, mit Blick auf das Kindeswohl zu entscheiden.
Quelle: https://www.kanzlei-hasselbach.de/blog/gemeinsames-sorgerecht-und-umzug/

Was du dir also wirklich vorwerfen kannst ist deine monatelange Untätigkeit, die ich auch ehrlich gesagt weiterhin nicht verstehe. Vom warten, hoffen und wünschen kommt man nun mal nicht weiter. Man macht sich schlau, welche Rechte man hat, und dann handelt man entsprechend. Das wäre auch für deinen Sohn wesentlich einfacher gewesen, denn dann wüsste er, dass er dir nach wie vor wichtig ist und du dich weiter um ihn kümmern willst. Die Entfremdung hast du selbst stillschweigend zugelassen.

Hauptsächlich sollte es dir außerdem um das Wohl deines Sohnes gehen. Ich lese ständig nur, wie allein du bist oder dass Weihnachten allein nicht schön ist. Es ist aber nicht die Aufgabe deines Sohnes, dir dein Alleinsein zu vertreiben. Und gerade an Weihnachten ist er nach so langer Funkstille bestimmt lieber in seinem neuen Umfeld und zuhause. Du bist der Erwachsene, du hast jetzt die Gelegenheit, dir einen neuen Job und Wohnung näher dran an deinem Sohn zu suchen. Aber auch da kommen schon wieder Ausflüchte. Ja gut, wenn ich nichts anfange, dann wird es natürlich auch nichts. Dann darf man aber auch nicht klagen.

Garantiert wirst du dich beim morgigen Gespräch auch wieder bequatschen lassen und dann Samstag doch nicht fahren, anstatt einfach mal bei deiner Ex mit der Faust auf den Tisch zu hauen und da einfach auf der Matte zu stehen. 130 km sind jetzt auch echt nicht die Welt, das muss man nicht ewig vorher planen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe es so verstanden, dass du persönlich mit ihr redest. Bitte dieses Gespräch nicht am Telefon durchführen, dann lieber Mails.
Fahre hin und sprich mit ihr.
Mir fehlen deine Aktionen, bewege dich.
 
Ich verstehe das man meine anfängliche Untätigkeit wahrscheinlich nicht nachvollziehen kann. Ich möchte meinen Sohn auch nicht hier haben, um meine Einsamkeit zu beseitigen. Aber das ich Ihn noch sehen möchte ist doch wohl normal. Das ich seit dem Umzug depressiv geworden bin, hab ich mir selbst auch nicht gewünscht. Und völlig untätig bin ich auch nicht mehr.
 
Zugticket kaufe ich online/Pension ist vorgemerkt, sprich reserviert bis heute. Muss ich nur noch bestätigen. Da ich nicht weiß, was Sie sich heute überlegt, bin ich etwas vorsichtig. Vielleicht sagt Sie ab, teilt mir mit dass er krank ist, sie übers Wochenende wegfahren.
 
Das ich nach wie vor emotional mit all dem nicht gut zurecht komme, sind auch keine Ausreden. Ich versuche schon die ganze Zeit dagegen etwas zu tun. Hier in der gemeinsamen Wohnung werd ich jeden Tag an mein altes Leben erinnert. Bzw. fehlt mir mein Sohn hier. War ja schließlich 10 Jahre sein Zuhause. Und das ich grad zur Weihnachtszeit etwas trauriger bin, ist vielleicht normal.
 
Du bleibst also zu Hause, wenn sie absagt?
Warum?
Schreibe ihr, dass du persönlich mit ihr sprechen und du deinen Sohn sehen willst. Wenn du da bist, kannst du ja auch nach potentiellen Arbeitgebern schauen.
 

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