Hey
@Mensch1
ich würde das an deiner Stelle versuchen, realistisch einzuschätzen.
Wenn du so gesund bist, dass du etwa 80% arbeiten kannst, dann würde ich zur Arbeit gehen, aber das gar nicht thematisieren. Oft ist man doch gar nicht zu 100% ausgelastet und schafft seine Arbeit trotzdem. Was meinst du, wie viele andere Kollegen mal einen schlechten Tag haben, schlecht geschlafen, Kopfschmerzen, Übelkeit, mit dem Kopf noch beim kranken Kind oder der alten Mutter, die Hilfe braucht.
Wir haben jetzt so eine Kollegin, die eine OP hinter sich hat, die kann noch nicht so gut sitzen, hat noch Reha, weniger Stunden, aber alle freuen sich, dass sie zurück ist. Warum sollte das bei dir nicht so sein.
Die ist sicher gerade auch platt nach jedem Arbeitstag. Sie war krank und muss wieder reinkommen. Das schaffst du auch. 🍀
Also dann einfach sagen, hallo ich bin zurück, ich freue mich und bin voller Tatendrang. Schön euch wiederzusehen. Und ja, bloß kein schlechtes Gewissen einreden lassen.
Wenn es dir schlechter geht, dann wäre ich ehrlich und würde mich krankschreiben lassen. Dann bist du doch eher eine Belastung für die Kollegen, wenn du da bist, aber zu wenig schaffst.
Vielleicht gibt es auch andere Möglichkeiten, dich zu entlasten. Weniger Arbeitszeit etwa. Dann kann dein Arbeitgeber realistischer planen. Da besteht natürlich die Gefahr, dass du als erst recht nicht mehr belastbar giltst, das kann auch nach hinten losgehen.