Brummbärchi
Aktives Mitglied
hallo Doktorchen! 🙂
das war heute ein unangenehmer Termin für mich. Bin froh, dass er vorbei ist und ich erst in 2 Monaten wieder hin muss. Weiß nicht, fühl mich wie das größte Weichei der Welt. Hach.
Ich hatte das Gefühl als würde er nicht glauben, dass die Tabletten der Auslöser der *ich zitiere* "Zustände" sind. Hm, irgendwie bereue ich es, dass ich einfach alles auf den Tisch gepackt habe. Ich glaube, manche Dinge sollte ich vielleicht doch besser für mich behalten.
Ich weiß ja auch nicht. Ist das Fluoxetin gar nicht der Übeltäter sondern mein verkorkstes, nicht mehr reparierbares Hirn?
Das hat mich heute total verunsichert. Ich weiß gar nicht mehr, wo hinten und vorne ist. 😉
Und irgendwie ist mir mein Hirn da oben echt zu doof. Der Arzt hat gesagt, dass ich das nächste Mal, wenn sowas ist, kommen soll. Habe ihm dann erklärt, dass das beim letzten Mal schon nicht ging, weil ich nicht an meiner Entscheidung gezweifelt habe und schon gar nicht verzweifelt ob des Beschlusses war und natürlich auch nicht wollte, dass er mir meine Pläne versaut und mich einweist. Gut, er hat dann festgestellt, dass ich in dem Zustand keine Hilfe mehr wollte und ich habe indirekt die Bestätigung bekommen, dass ich schneller in der Klappse wäre als ich "hallo" sagen kann. 😉
Das ist ja verständlich. Mir ist schon klar, dass man jemanden wegsperren muss, wenn er reingestolpert kommt und sagt "Tach, ich spring dann mal" - aber warum sollte ich das denn tun? Was soll ich beim Arzt in so einem Zustand? Ich will ja in solchen Momenten nicht vor mir selbst geschützt werden. Das wäre doch dumm. Ich verstehe meinen Denkfehler nicht.
Vielleicht habe ich einen Schritt übersprungen? Ist man "normalerweise" erst verzweifelt, weil Selbstmord die einzige Lösung zu sein scheint? So ein Gefühl hatte ich nie.
Ich bin ja normalerweise schon ein lebensfroher Mensch (ich vermute, das hat er mir auch nicht geglaubt...) aber diese "Aussetzer" waren eben genau das Gegenteil. Aber das hab ich mir doch nicht ausgesucht. Ich bin ja nicht aus Spaß an der Freude morgens aufgestanden und hab gesagt "so, heut ist ein guter Tag zum sterben".
Langsam glaube ich, mein Hirnlein ist zu krank für diese Welt.
Ansonsten: Dosis bleibt erstmal so. Er wollte erst, dass ich 10 mg runtergehe (wg. Milchfluss & Prolaktin im Blut ist erhöht), war ich aber nicht begeistert, weil ich Angst vor dem nächsten "Aussetzer" hab. Deswegen darf ich erstmal dabei bleiben....
Was habe ich mir da nur angetan? Ich weiß gerade einfach nicht, was richtig und was falsch ist. Mir geht es gerade so gut mit den Tabletten. Aber ich habe Angst, dass es wiederkommt. Vielleicht sollte ich trotzdem auf 40 gehen. Früher oder später muss ich da sowieso durch und dann lieber einen "Aussetzer", bevor das Semester wieder losgeht. Aber dann.. dann bleibt es entweder dabei oder es kommt weg. Ich ertrage das Hoch und runter mit den netten Begleiterscheinungen nicht. Und meine Geduld ist auch überstrapaziert. Kaum ists gut, muss ich was ändern. Irgendjemand da oben meints wohl nicht so gut mit mir.
So, melde mich nächste Woche wieder. Ich freu mich aufs Wochenende - wegfahren juhu - und hoffe, dass alles gut geht.Und das kranke Hirn lass ich daheim. 🙂
Ich hoffe, dir gehts gut.
Liebe Grüße!
das war heute ein unangenehmer Termin für mich. Bin froh, dass er vorbei ist und ich erst in 2 Monaten wieder hin muss. Weiß nicht, fühl mich wie das größte Weichei der Welt. Hach.
Ich hatte das Gefühl als würde er nicht glauben, dass die Tabletten der Auslöser der *ich zitiere* "Zustände" sind. Hm, irgendwie bereue ich es, dass ich einfach alles auf den Tisch gepackt habe. Ich glaube, manche Dinge sollte ich vielleicht doch besser für mich behalten.
Ich weiß ja auch nicht. Ist das Fluoxetin gar nicht der Übeltäter sondern mein verkorkstes, nicht mehr reparierbares Hirn?
Das hat mich heute total verunsichert. Ich weiß gar nicht mehr, wo hinten und vorne ist. 😉
Und irgendwie ist mir mein Hirn da oben echt zu doof. Der Arzt hat gesagt, dass ich das nächste Mal, wenn sowas ist, kommen soll. Habe ihm dann erklärt, dass das beim letzten Mal schon nicht ging, weil ich nicht an meiner Entscheidung gezweifelt habe und schon gar nicht verzweifelt ob des Beschlusses war und natürlich auch nicht wollte, dass er mir meine Pläne versaut und mich einweist. Gut, er hat dann festgestellt, dass ich in dem Zustand keine Hilfe mehr wollte und ich habe indirekt die Bestätigung bekommen, dass ich schneller in der Klappse wäre als ich "hallo" sagen kann. 😉
Das ist ja verständlich. Mir ist schon klar, dass man jemanden wegsperren muss, wenn er reingestolpert kommt und sagt "Tach, ich spring dann mal" - aber warum sollte ich das denn tun? Was soll ich beim Arzt in so einem Zustand? Ich will ja in solchen Momenten nicht vor mir selbst geschützt werden. Das wäre doch dumm. Ich verstehe meinen Denkfehler nicht.
Vielleicht habe ich einen Schritt übersprungen? Ist man "normalerweise" erst verzweifelt, weil Selbstmord die einzige Lösung zu sein scheint? So ein Gefühl hatte ich nie.
Ich bin ja normalerweise schon ein lebensfroher Mensch (ich vermute, das hat er mir auch nicht geglaubt...) aber diese "Aussetzer" waren eben genau das Gegenteil. Aber das hab ich mir doch nicht ausgesucht. Ich bin ja nicht aus Spaß an der Freude morgens aufgestanden und hab gesagt "so, heut ist ein guter Tag zum sterben".
Langsam glaube ich, mein Hirnlein ist zu krank für diese Welt.
Ansonsten: Dosis bleibt erstmal so. Er wollte erst, dass ich 10 mg runtergehe (wg. Milchfluss & Prolaktin im Blut ist erhöht), war ich aber nicht begeistert, weil ich Angst vor dem nächsten "Aussetzer" hab. Deswegen darf ich erstmal dabei bleiben....
Was habe ich mir da nur angetan? Ich weiß gerade einfach nicht, was richtig und was falsch ist. Mir geht es gerade so gut mit den Tabletten. Aber ich habe Angst, dass es wiederkommt. Vielleicht sollte ich trotzdem auf 40 gehen. Früher oder später muss ich da sowieso durch und dann lieber einen "Aussetzer", bevor das Semester wieder losgeht. Aber dann.. dann bleibt es entweder dabei oder es kommt weg. Ich ertrage das Hoch und runter mit den netten Begleiterscheinungen nicht. Und meine Geduld ist auch überstrapaziert. Kaum ists gut, muss ich was ändern. Irgendjemand da oben meints wohl nicht so gut mit mir.
So, melde mich nächste Woche wieder. Ich freu mich aufs Wochenende - wegfahren juhu - und hoffe, dass alles gut geht.Und das kranke Hirn lass ich daheim. 🙂
Ich hoffe, dir gehts gut.
Liebe Grüße!